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 Kapitel 2: Winter & Wunder

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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Mi Mai 18, 2011 1:12 pm

Ranásprach sie mit ruhiger und gedämpfter Stimme.Ranásagte sie nochmal. Sie blicke in seine Nachtschwarzen Augen. Jedes andere Pferd wäre bei seinem Namen davongelaufen doch die Schwarze blieb dich neben ihm stehen. Sie hatte keine Angst, jedenfalls nicht von ihm. Warum sollte sie auch? Für sie war Raná keine Gefahr.

Es tut mir Leid, ich...ich habe dich noch nie gesehen und ich habe dich nicht erkannt. Als du geboren warst, da...da war ich gerade nicht in der Herde. Ich war auf einer Reise um meinen Feind zu suchen und ihn dann...

Sie blickte noch immer in seine Augen. Es war eine unendliche Stille. Dann machte sie einen langsamen Schritt nach hinten und drehte sich um und ging mit langsamen Schritten fort.

Auf Wiedersehen, es war schön mit dir zu reden.

sagte sie leise. Dann aufeinmal flossen ihr Tränen aus den Augen. SIe war fasziniert von ihm, von Raná. Nicht von seinem Äußeren sondern von seinem Inneren. Es war ein wunderbares Gefühl mit ihm sprechen zu dürfen.


Warum tut ihr das? Aphrodiete? Warum? Raná ist nicht dein Sohn doch du liebst ihn und trotzdem bezeichnest du ihn als eiskalten Mörder. Würde er eine Millionen Pferde umbringen wäre er trotzdem immer noch für mich Raná und nicht ein Mörder. Warum sage ich das?

Scalet lief nicht zur Herde. Sie wollte weg. Weit weg. Kein einziges mal drehte sie sich um, den prächtigen Hengsten nocheinmal ins Blickfeld zu nehmen, auch wenn sie es wollte. Hatte sich die schwarze Schönheit etwa in Raná verliebt?

Ashitemasu!
sagte sie udn galoppierte davon.

[spricht mit Rana| geht fort]

(PS: keine angst ich gehe nicht wirklich weg)
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Mi Mai 18, 2011 2:01 pm



Im Augenwinkel behielt Chizakura Scalet im Auge. Genau so wie die anderen Pferde. Alle auf einmal. War ja nicht besonders schwer, man durfte eben einfach nicht die ganze zeit mit geschlossenen Augen durch die Gegend rennen. Bald stellte Chizakura fest, dass es nicht unbedingt viel herauszufinden gab. Alle Geheimnisse deckten sich von selbst auf. Wie langweilig! Konnte man vor langeweile denn sterben? Hm... Vielleicht konnte die Dunkelfüchsin ja DAS herausfinden, wenns denn nichts anderes war. Aber als erstes musste sie sich nach einer Trinkstelle umsehen. Ob sich wohl jemand anbieten würde, sie etwas herum zu führen? Scalet war ja in diesem Punkt ausgeschieden.

[beobachtet/will eine Trinkstelle suchen]
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Obscura Ranà
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Mi Mai 18, 2011 3:15 pm

" Du willst mich ... aber glaubst du das ich dich will? Ja, ich will dich. Abe rnur so lange wie du schweigst!"


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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Mi Mai 18, 2011 3:30 pm


Bei Scalet verging der Kummer schnell und sie beruhigte sich wieder. Nicht weit war sie gelaufen aber für sie war das genug. Sie sah sich um. Weiß...weiß...alles weiß. Sie drehte sich um. Weiß.....weiß...und weiß. Wo war sie? Konnte es sein das sie so weit weg gelaufen war? Sie sah Raná weder die Herde nicht. Klar Raná konnte man sowiso nicht sehen. Sie wieherte leise doch nur der Wind antwortete ihr. Sie lief ein paar Schritte nach links dann nach rachts bis sie wieder an dem gleichen Platz stand wie vorher. Letztendlich hockte sie sich nieder und lauschte dem Wind zu. Er konnte wunderbare Geschichten erzählen die von weiten kamen, von anderen Pferde oder von anderen Herden. Was er ihr wohl heute erzählen würde. Das war ihr egal, das wichtigste war jetzt das sie alleine war. Diese Stille...als ob sie gleich gebrochen wird.

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Aphrodite
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Fr Mai 20, 2011 12:34 pm



Once appon a time I had a son, but now, I don't know where that son is...

Aphrodite starrte Scalet ungläubig hinterher. Was machte sie da? Warum ging sie? Sie konnte nicht gehen, sie durfte nicht gehen! Aber was konnte Aphrodite schon dagegen tun. Rein garnichts. Wenn sich Scalet dafür entschied die Herde zu verlassen, war es ihr überlassen. Das einzige Problem war rana. was wenn Scalet in ihn hineinlief? Was würde der Schimmel wohl mit der beraterin machen? Die schöne Leitstute wollte es sich nicht vorstellen. Ein schauder lief ihr den Rücken hinunter. Schnell trabte sie wieder zu Moonlight zurück und presste sich eng an seinen Rabenschwarzen Körper.

"Oh Moonlight. Scalet ist gegangen und ist jetzt schutzlos da draußen. Hoffentlich hält sie sich von Rana fern. Ich würde mich schrecklich fühlen wenn ihr etwas passieren würde, aber wir beide müssen jetzt bei der Herde bleiben und di Pferde von hier wegbringen. Ok. Sollten wir nun zur herde gehen, oder sollten wir den Wald verlassen. was meinst du, Liebster?"

Fragend sah sie zu ihm hoch. In ihren Augen lag ein tiefer schmerz, doch auch hoffnung und eine unbändige Liebe dem schwarzen hengst an ihrer Seite gegenüber. Ihre Augen wanderten langsam in den Himmel, suchten ihn ab, auf der suche nach einem Sonnenstrahl, doch die Schneegefüllten, grauen Wolken liesen nur gedämpftes Sonnenlicht zu ihnen auf die Erde hinab vordringen. Aphrodite seufzte.

oO(Wieso nur? Ich vermisse die guten alten Tage, als die Herde noch Jung war. Ich frage mich, ob alle Herden solche schwierigkeiten haben, oder ob etwas mit mir nicht stimmt. An Moonlight kann es jedenfalls nicht liegen. Er ist einfach nur perfekt, aber ich, ich bin schwach, ich bin nicht stark genug. Eigentlich sollte ich die Pferde zusammentrommeln und die die Kämpfen können auf Rana ansetze um ihn endlich zur Strecke zu bringen. Wenn wir alle sich gleichzeitig auf ihn stürtzen würden .... nein, was denke ich den da?! Rana ist mein Sohn! Mein süßes kleines Fohlen. Ich weiss das es noch gutes in ihm gibt. da bin ich mir völlig sicher. Er würde mir nichts antun, er würde auch Moonlight nie etwas antun. Er ist doch unser baby, er würde uns nie verletzen....)Oo

Doch Angy konnte sich nichts vormachen. So sehr sie auch versuchte sich einzureden, dass Rana noch ihr süßes kleines Fohlen von damals war, konnten sie doch nicht die tatsachen verdrängen, dass rana eigentlich nur gekommen war um die Herde auszulöschen, weil sie ihr angehörte. Die Schimmlin seufzte und senkte ihren Kopf wieder um ihn an die starke Schulter von Moonlight zu lehnen.






[sieht Scalet nach ; geht zu Moonlight ; spricht , denkt nach]


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Obscura Ranà
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Fr Mai 20, 2011 3:11 pm

It is taken me higher ... and higher ... and higher. STOP! What´s that? Was taht your voice?Have you cryed? Cryed for me?


Wenn Schatten immer schwarz sind, sich lautlos bewegen und nahezu keine bEwegung verursachen, wieso sieht man sie dann doch?
Obscura Ranà lief durch den Schnee, leicht knirschte dieser unter seinen großen Hufen, die ihn plattdrückten. Grmmig hielt er den Blick auf den Boden gerichtet, so, als würde er dort irgendetwas lesen. Aber er las nicht. Weder Gerüche noch Fußspuren, zumal hier gar keine waren. Er dachte nach. Imme rund immer wieder wanderten seine Gedanken zu Scalet. Warum konnte er die Schwarze nicht einfach vergessen? Oder warum hatte er ihr nicht einfach den Schädel zertrümmert, wie allen anderen? Warum hatte er das Gefühl, dass er sie schützen musste? Vor Moonlight und Aphrodite? Wohl kaum, Scalet war nicht wehrlos gewesen, dass hatte er gespürt, doch er wusste, dass da mehr war. Sie verbarg etwas. Und genau das wollte er wissen. Das was sie verbarg.
Der Mörderhengst verharrte. Wo war er hier eigentlich?
Die Sonne schickte ihre wärmenden Strahlen über das Land und ließ den Schnee leicht glitzern, doch Ranà konnte sich an diesem Anblick nicht erfreuen. Für soetwas empfand er schon längst keien Freude mehr. Viel mehr interssierte ihn wo e rhingelaufen war.

oO( Bist du nun schon genauso verrückt? Du wirst dich doch wohl erinnern, wie du hierhergekommen bist und wo du bist. es kann doch nicht sein, dass diese Scalet dir alle Gehirnzellen gelöscht hat. Wobei ... wenn sie nicht mir ... dann ich ihr ... )Oo

Ein fieses Grinsen lief über sein gesicht und machte sich dort breit. Seien Augen begannen wie feuer zu glühen, blieben jedoch vollkommen gefühlskalt. er hob die Nüstern gegen den Wind, sog den geruch ein und lief los.
Bald darauf trat er aus dem Schatten der Bäume. Vor ihm stand sie, in aller Schönheit. Scalet.
Kurz hielt der Schimmel inne. Konnte er das wirklich? Nun, er hatte keien Wahl. Sie verdrehte ihn und das durfte er nicht zulassen. Sie stand mit dem Rücken zu ihm und langsam, fast geräuschlos näherte er sich ihr.

oO( Es tut mir Leid Scalet ... )Oo


Es tut mir so leid ...

Er hatte nicht bemerkt, dass er die letzten Worte laut ausgesprochen hatte, seine Augen wurden feucht. Verdammt was war das nun schon wieder? Verwirrt schüttelte der Hengst den Kopf. Das es Tränen waren begriff Obscura Ranà nicht. Er steig in die Luft und schmetterte seinen Vorderhuf auf Scalets Flanke, sodass sie in die Knie gehen musste. Erneut bäumte er sich auf, um ihr den letzten Schlag zu geben. Das alles ohne einen Ton, ohne ein Geräusch.


[denkt an Scalet | verwirrt | findet sie | will sie töten ]

bring hier mal n bisserl spannung rein hoffe das is ok für dich Scalet.
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Moonlight
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Fr Mai 20, 2011 3:25 pm

" Walking through the Shadowland. To bring you back, to my wonderland. Can I ever be your fahter? And you my son? "


Moonlight schnaubte und senkte den Kopf. Alles drehte sich in ihm. Irgendwie war alles so verworren. Das machte doch alles keinen Sinn oder? Warum kam Ranà, verschwand aber kurz nachdem drei Mitglieder die Herde verließen plötzlich wiederß Das wäre doch seine Chance gewesen, alle auszulöschen, wo sie so verwirrt und verletzlich waren. Warum hatte er sie verschont? Er sinnte doch sonst nciht auf gerechte Kämpfe. Der Rapphengst begriff all das nicht. Wie konnte das nur sein? Warum wurde er aus Ranà nicht schlau? war sein eigener Ziehsohn schon klüger als er, sein lehrer? Moonlight wollte da snicht glauben. er konnte das nicht glauben. Er hatte es geschafft, dem Totenreich zu entkommen ... dagegen war doch Ranà ein Klacks. Sollte man meinen. Aber es war auch für den sonst, recht verschlossenen, scheinbar etwas gefühlskälteren Moonlight ging es nahe, dass er nun seinen eigenen Stiefsohn, als Feind abstempeln musste.

Ein Schatten legte sich über ihn und er sah wieder auf. Zuerst war alles nur weiß, doch dann erkannte er deutlicher ihre Umrisse und sah in die tiefbraunen Augen von Aphrodite. Sein herz tat fast einen Sprung. Sie war so wunderschön ... machte ihrem namen alle Ehre. Göttin der Schönheit. Das hatte er vom ersten Augenblick an gespürt, dass sie etwas Besonderes war. Das er sie beschützen musste. und wenn es nun vor ihrem eigenen Adoptivsohn war. Er legte sanft den Hals um sie und hörte ihr geduldig zu.

Gib ihr Zeit Aphrodite. Ich denke, all dies ist nciht leicht für sie. Sie hat ihre beste Freundin verloren. Ihren Gefährten ... ich denke sie muss einfach neuen Mut schöpfen und wo geht das besser, als fernab aller erinnerungen? wenn sie mit sich selber klar kommt, wird sie wiederkommen, das verspreche ich dir.


Warum er sich selbst da so sicher war, wusste e rnicht, doch in diesem Moment war ihm eines Klar. An Scalets Loyalität und ihrer Treue zu der Herde, würde er niemals, wirklich niemals Zweifeln. Sie mochte ihre Eigenarten haben, ein Dickkopf sein, aber sie war eine kluge Stute.

Was Ranà anbelangt ... Scalet ist stark, hoffen wir, dass sie sich nicht allzuweit entfernt hat, sonst könnten wir zu spät kommen, falls er sie doch gefunden hat.
Vielleicht sollten wir die Herde ersteinmal zusammenrufe und noch bis morgen warten. Vielleicht ist sie bis dahin zurück. Würden wir sofort losziehen, könnte sie den Anschluss verlieren, wenn sie uns folgen will.


Moonlight sah der Schimmelin liebevoll in die Augen. Sie schien so ängstlich. Beruhigend prustete er ihr in die Mähne. Sie war die Leitstute, die Gründerin dieser Herde, wenn jemand diese Zeit überstand udn die Herde zusmamenhielt, dann war sie das. Er war nur der Macher, aber sie war die Künstlerin.
Plötzlich wehte ihm ein geruch entgegen. Der Wind hatte gedreht udn eien Spur eiens wohl vertrauten geruchs kam ihm in die Nüstern. Sofort schrillten bei ihm sämtliche Alarmglocken. Und seine Ohren zuckten wütend.

Ranà! Er ist zurück ...


[alleine | denkt an Ranà | spricht | wittert ]


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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Sa Mai 21, 2011 11:17 am

Wenn ein Leben erlischt, dreht sich die Erde immer noch weiter. Daran kann niemand etwas ändern. Also finde dich damit ab.

Chizakura hatte eine Pfütze gefunden und etwas getrunlen. Sie blinzelte kurz. Dann dachte sie nach, was sie als nächtes tun sollte. Irgendwann - nach einiger zeit - fand sie heraus, dass ihr langweilig war. Sie lief etwas herum und sah sich die Gegend an. Dann ging sah sie sich den Boden genau an. Spuren konnte viel verraten. Wie stumme Geschichten. Chizakura entschied sich ihnen zu folgen. Den Spuren nach zu urteilen waren es Scalet's und die eines eher schweren Hengstes. Da der schwarze Leithengst noch dort stand wo er schon von Anfang gestanden war - wie langweilig - konnte es eigentlich nur der eine sein, der vorhin etwas abseits gestanden war. Die Dunkelfüchsin hatte ihn bei ihrer Ankunft gewittert, ihn aber nicht weiter beachtet.

oO( Ich denke keiner wird mich vermissen wenn ich den Spuren jetzt folge. Schließlich scheint die Leitstute nicht so eine zu sein, der es egal ist wenn einer vor Langeweile stirbt. Geht das überhaupt? Muss ich mal herausfinden. Allerdings bräuchte ich einen Freiwilligen. Schließlich bin ich nicht lebensmüde. Denke ich. )Oo

Nach einiger Zeit konnte sie die Umrisse der Pferde erkennen, die sie verfolgt hatte. Vorsichtshalber verließ sie die Spur und hielt sich abseits. Denn sie hatte gerade entschlossen, dass sie NICHT lebensmüde war. Der Hengst schien Scalet umbringen zu wollen. Spannend! Da bestand für Chizakura nicht die Gefahr vor Langeweile zu sterben. Manche hätten sie wohl als kaltherzig bezeichnet, aber so war sie nun mal. Was kümmerte es sie, wenn 1 Pferd von Millionen starb? Gar nichts. Die Welt drehte sich immer noch weiter. So war es nun mal, und Chizakura war eine der Einzigen die sich damit abgefunden hatten.

Nun hatte sie einen guten Standplatz. Der Schimmel konnte sie vieleicht entdecken, aber Scalet wohl nicht.


[folgt Ranas und Scalets Spuren/entschließt sich, nicht lebensmüde zu sein/schaut zu]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   So Mai 22, 2011 5:13 pm


Der Wind hörte auf zu reden, die Geschichten von weit weg waren nun davongeflogen, die Welt war in die Realität zurrückgekehrt. Nun herrste Hass und Schmerz. Ständiges Käpfen, wo jeder schon wusste wie es aus gehen wird. All diese Taten wiederholten sich, und wiederholten sich bis die Welt in sich zusammenbrach. Aber was änderte das schon? Rein garn nichts, auch die Toten würden weiterkämpfen, es würde nie ein Ende nehmen.

Sie spürte einen Stoß der sie in die Knie sinken ließ. Doch blitzschnell war sie wieder aufgestanden und war nun berreit einen zweiten Angriff abzuwehren. Blind waren die die dachten Scalet wäre schwach, blind. All Scalets Opfer hatten das gedacht doch der Tod war ihre Bestrafung gewesen. Die Stute blickte einem weißen Hengst in die brennenden Augen. Sie kannte ihn, sehr sogar. Auch wenn sie wusste er würde sie töten wollten, wurden ihr Herz weich. Er sah so mutig aus, tapfer.

oO( Schütz dich, töte ihn, er ist nicht viel stärker als du! Tu es für Aphrodiete, tu es für die Herde und ihre Zukunft, tu es für dich. Du wirst gelobt werden!)Oo

versuchte ihr Verstand sie zu überreden, doch sie war gefässelt, von ihm.

Nein, ich werde ihm nichts antun, nie...nie im Leben

flüste sie ihrem Gedächtniss zu. Sie wollte nicht, nein sie konnte nicht. Wie konnte man auch einen den man Liebte töten. Da schadete man nicht nur dem Geliebten sondern auch sich selber. Nein kein Haar würde sie ihn kümmern, ehe würde sie sterben, für ihn, weil er es wollte.

Sie verlohr ihren halt und rutschte in den Schnee.

Tu es, tu es wenn es dein Wunsch ist, ich werde ihn dir erfüllen...weil...weil....ich dich Llie...lieb..

sagte sie und mit diesen Worten schloss sie ihre Augen und wartete darauf das sie nicht mehr aufwachen würde.

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Obscura Ranà
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Mo Mai 23, 2011 1:00 pm

" Was ist nur mit mir geschehen? Musste ich nur ein Mal in deine Augen sehen? was hast du in dieser Zeit mit mir gemacht? Habe ich dir denn je Liebe entgegengebracht?
Womit hab ich das verdient? "


Steil stand der Hengst in der Höhe, drohend über der Schwarzen , die sich zwar wieder aufgerappelt hatte, ihn kurz angesehen und dann aber das Haupt gesenkt hatte. Wozu? Um zu sterben. Verwirrt blinzelte Ranà. Seine mächtigen Vorderhufe wirbelten durch die Luft und Schneeflocken wirbelten um sie herum. Der Wind wehte ihm einen geruch entgegen udn sofort erkannte er eine Spur, des Geruches von Moonlight und Aphrodite. Eines iher Herdenmitgliede rmusste hier sein. Hatten sie es geschickt um Scalet zu retten? Aber warum griff es dann nicht an? Weil es zu feige war? Nun das wäre eine plausible Erklärung.
Der mächtige Schimmelhengst schnaubte verächtlich.

oO( Zu feige zu kämpfen, zu feige sich zu zeigen. Was seid ihr nur? Seht sie an, sie würde für euch sterben, weil ... )Oo

Seine Gedanken erlischten. Ein Blitz durchzuckte ihn und seine Vorderhand fiel wieder auf den Boden. Mit einem dumpfen Schlag kamen seine Hufe auf , seine Ohren waren gespitzt und in seinen Augen war Verwunderung zu lesen.

Tu es, tu es wenn es dein Wunsch ist, ich werde ihn dir erfüllen...weil...weil....ich dich Llie...lieb..


Was sagte sie da? Für wen hielt sie sich denn eigentlich? Glaubte sie wirklich, dass er darauf reinfiel?
Aber Obscura Ranà konnte nicht anders. er musste innehalten. Wenn er sie jetzt umbrachte, würde dass für ihn vielleicht mehr Verluste bringen, als ihm lieb war. Vielleicht konnte sie ihm noch von Nutzen sein. Er verharrte einige Minuten. Das fremde Pferd ignorierte er, sah nur mit ruhigen Blick auf die am Boden liegende Scalet hinab. War es sein Wunsch SIE zu töten?
Nein, er wollte nur sie töten, Moonlight&Aphrodite. Mehr wolltw er nicht. Sclate konnte nichts dafür, sie war bereit für ihn zu sterben. Für sie zu sterben. Solche pferde brauchte die Welt.
Langsam gign der Schimmel auf die Rappstute zu. Senkte dass Maul und blies ihr beruhigend ins Ohr.

Keine Angst! Ich bin da um dich zu beschützen ... nicht um dir etwas anzutun ...


Seine Worte waren leise, so leise, dass nur Scalet dihn verstehen konnte. Seien Stimme, rau, die eines waschechten Kriegers. Sein Blick war weich, nicht hart und abweisend. Sondern irgendwie ... gütig. Er stand neben ihr und wartete, dass sie reagierte. Noch war e snicht zu spät. Noch hatten sie eien Chance.


[ will Scalet töten | bemerkt Chizakuhra | überlegt | begreift Scalets Worte | freundlich ]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Mo Mai 23, 2011 2:58 pm

Die Dunkelheit war angbrochen. Stille...endlose stille. Scalet rappelte sich hoch. Wo war sie? Sie sah sich um doch alles um sie war schwarz. Sie machte ein paar Schritte nach forne doch dies enderte nichts. Sie konnte sich noch erinnern das sie zu Boden gesunken war. War sie etwa tot? War das die Hölle was sie da vor ihr sah?

oO(Wo bin ich? Ich will zurück, nachhause. Zu meiner Familie. Hilfe!)Oo

dieser Raum in dem sie sich befand machte ihr schreckliche Angst. Dies hier war kein Feind den man einfach so besiegen konnte. Nun war die Stute hilflos. Sie mochte stark sein aber in solchen Situationen war sie nichts weiter als ein hilfloses Foheln das nur darauf wartete getötet zu werden.

Wenn dies die Hölle ist....dann soll es so sein. Ich habe Unrecht getan. Nun sollte ich damit bestraft werden. Ich habe Opfer gebracht, ich habe Aphrodiete betrogen......ich habe Raná unrecht getan. Ich sollte leiden!

sagte sie.


[fällt in Koma/ denkt sie wäre in der Hölle/spricht die letzten Worte laut aus]
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Obscura Ranà
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Di Mai 24, 2011 12:23 pm

" I knelt to the ground, pulled out a ring and said: It´s a lovestory. Just say yes! "

Der Schimmelhengst stand unbewegt neben der schwarzen Stute, die erschöpft auf den Boden zurückgesunken war. Er starrte sie einfach nur stumman. Schon oft hatte er Pferde sterben, mit dem Tod ringen und ersticken sehen, aber bei Scalet ... da konnte er es nicht fassen, dass er daran Schuld war.
Obscura Ranà schnaubte leise. Und nun? Nun hatte er auch sie verloren und alles konnte wieder von neuem beginnen. Diese Welt meinte es doch nciht gut mit ihm. Niemand meinte das, deswegen meinte er selbst es auch mit niemanden. Sie sollten sich alle verkriechen, er würde sie schon finden und dann würden sie, eienr nach dem nderen sterben. Dann wären sie da, wo sie hingehörten in der Hölle, denn den Himmel hatten diese verunreinigten Viecher ja wohl nicht verdient. den Himmel hatte nur Scalet verdient.

Seine Ohren schnappten ihre Worte auf.
erneut senkte der Schimmelhengst das Maul und strichh damit sacht über ihr dunkles Mähnenhaar. Den Schnee hatte er etwas zur Seite gescharrt, sodass um sie herum soetwas wie eine kleien Mauer war. Er wusste, dass die Stute noch lebte, aber wie lange, das wohl noch so gehen würd,e war ihm rätselhaft. Normalerweise hätte er einfach noch einmal zutreten sollen, aber hier - da war es etwas anderes.
Ranà hob wieder den Blick und sah sich um. Siene Augen udn Ohren, alle seien Sinne waren ständig auf der Lauer. Nach Feinden, Opfern, Gefahr und nach einem Zeichen von Scalet.

[ traurig | bei Scalet | wartet ]

ICh weiß etwas einfallslos, aber ich wusste nicht, was ich weiteres schreiben sollte ... hoffe du kannst irgendwas draus machen Scalet xD
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Di Mai 24, 2011 1:55 pm

(jaja wird schon gehen hab mir schon was überlegt, hej mir fällt immer etwas ein)

Die Schwärze war noch immer hier. Doch diesesmal schien es als ob es heller wurde doch veränderte sich die Farbe des Raumes nicht. Plötzlich hörte sie ein Knurren das ganz in der Nähe war. Was war das? Würde man sie nochmal töten? Irgenwie ware das aber unlogisch gewesen.
Nochmal erklang ein Knurren und nocheinmal. Sie sah sich um doch niergendwo konnte sie einen Feind sehen, sie hatte auch nicht das Gefühl beobachtet zu werden.

Noch immer lag Scalet am Boden im kalten Schnee. Doch sie schien als ob ihre Augen sich öffnen würden. Zuerst zu einen Spalt dann noch weiter. Sie sah verschwommne Umrisse von etwas großem weißen. Es neigte direkt ober ihr. Dieses Tier hatte also geknurrt.

oO( Was macht es da? Will es mich nochmal töten? So oft wie ich Leben zerstört habe?)

Scalet dachte nichteinmal an Fluchtversuche denn sie wusste das es aus der Hölle kein ausweg gab. Langsam neigte sie ihren Kopf etwas in die Höhe. Nun konnte sie im weiß auch zwei schwarze Punkte sehen. Was für ein hässliches Biest. Doch sie spürte das seine Gefühle anders waren. Kein Hass oder Mordesucht waren darinn zu finden. Nur Trauer.

Was hast du denn? Warum bist du traurig. Bist du auch hier in der Hölle? Warum? Erzähl es mir!

forderte sie das Tier auf. Und nun knurrte es wieder und Scalet spürte einen Schmerz im Bauch.
Hatte das Tier sie gebissen, doch es hatte sich nicht von der Stelle bewegt.
Es knurrte nochmal und ihr Bauch schmertzte wieder.
Erschrocken fuhr sie hoch. Das hier war nicht die Hölle. Sie war gar nicht tot, und was sie vor sich sah war kein Monster. Und das knurren und die Schmerzen kamen auch nicht von ihm.
Dies hier war die pure Realität. Ihre Augen wurden wieder klar und nun konnte sie den Hengst sehen. Es war Raná der ihr über die Mähne strich.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Di Mai 24, 2011 2:12 pm

Yu sah der Stute hinterher die sie beobachtet hatte. Dann als sie gegangen war wendete sie sich an Firework.

Na los Kleine, fangen wir an!!!

(und sie stürtzte sich mit mutiger Kampfbegier auf das Tiegertier, sorry das musste jetzt sein)
und sie stürtzte mutig auf Firework und biss ihr leicht in die Flanke. Das machte riesen Spaß.
Sie legte sich kurz in den Schnee und wältzte sich ausgiebig. So schön, so kalt, so erfrischend.
Sie liebte den Schnee. Er war so schön.

Hej Firework wie wäre es wenn wir nacher eine Expetition in den Wald machen nach dem Kämpfen? Wir könne dort gute Gebrachbare Sachen für die Herde finden und essbares können wir auch sammeln, ich zeige dir dann was giftig ist und was nicht, ich kenne mich
da gut aus. Wir könnten uns dann nähmlich nützlich machen.


Sie stand auf und wartete auf den Angriff von Firework.
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Obscura Ranà
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Fr Mai 27, 2011 4:12 pm

" She pulled my heart down on herself. What should I do? I can´ t think anymore, when I look in her wonderful eyes. What have I done? "


Obscura Ranà hatte eine ganze Zeit neben Scalet gewacht. Hatte über ihren Schlaf gewacht. Ab udn an hatte er sein Haupt gesenkt und nach ihrem Atem gesehen, doch alles verlief ruhig. Der Schimmel seuftzte, entlastete ein Hinterbein und begann etwas vor sich hin zu dösen. In den letzten tagen war er zu viel auf Reisen gewesen, als dass er jetzt hätte die Augen offen halten können. Doch alle seine anderen Sinen waren hellwach. Seine Ohren drehten sich nach jedem verdächtigen Gerüch, seine Nüstern sogen jeden noch so zarten Duft ein. Seine Haltung war angespannt, als er plötzlich spürte, wie sich etwas zu seinen Hufen regte.
Er öffnete die AUgen udn sah in die glänzenden von Scalet. Sie schien von sehr weit weg zu kommen. Und redete wirres Zeug. Er lächelte sie an. In seinen Augen lag die Güte und Warmherzigkeit, die sonst nie darin lag.

Nein, ich bin nciht in der Hölle Scalet. und du auch nicht. Wir sidn hier, im ewigen Kreis. On earth! ich bin nciht traurig, ich warte nur darauf, dass du zu mir zurückkehrst!


Erneut strich er ihr sacht über die Mähne. Eine beruhigende Geste, allegmein strahlte der Hengst im Moment nicht die übliche Bedrohlichkeit, sondern Ruhe aus. Sicherheit. Halt.

oO( Sie ist in eirn schlechten Verfassung, aber zur Herde bringe ich sie mit Sicherheit nicht, wenn sie dahin zurückwill, muss sie schon selber gehen. Obwohl ... )Oo

er zuckte zusammen, daran hatte er noch überhaupt nicht gedacht. wnen Scalet wieder zu der Herde zurückgin, dann erzählte sie vermutlich alles. All das, was eigentlich außer ihnen niemand wissen durfte. Ihr Treffen, hier im Schnee. Panik flimmerte in seinem Blick. er hätte sie doch töten sollen, dann stünde er jetzt nicht in dieser Situation. Denn jetzt konnte e rsie nciht mehr umbringen, dafür war sie schon zu tief in ihn eingedrungen. er hätte sich die MMähne ausreißen können. Wie konnte e rnur so dumm sein? Das war ihm all die Jahre nciht untergekommen, ausgerechnet jetzt. Hatte diese Stute ihm den sämtliche Gehrinzellen verbrannt? Oder was tat sie mit ihm?
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Di Mai 31, 2011 12:38 pm

Scalet stand ruckartig auf. Sie wollte jetzt irgenwie nicht mehr im Schnee neben Raná liegen, denn sie empfand plötzlich das Gefühl von Misttrauen. Jeder konnte ihr Vertrauen, noch nie hatte sie jemanden verraten. Sie mochte villeich enorme Kraft und Bosheit in sich tragen, doch soetwas tat sie nicht. Jeder war auf seine eigene Art einzigartig, und man sollte jeden so
lassen wie er war auch wenn er Böse war, denn dann war man sich, dann warst du du und ich war ich. Die meisten dachten nie über sahen nach. Sie glaubten das es nur einen Gott gab. Aber woher wollte man wissen, was sie da taten, richtig oder falsch war. Es gab nicht soetwas wie Richtig oder Falsch, denn niemand kann das bestimmen. Denken sollte jeder das was er wollte, man bekam sowiso keien Freiheit mehr. Plötzlich empfand die schwarze Stute einen drang nach Freiheit, sie wollte nicht mehr kontrolliert werden auch wenn man dies noch nie gmacht hatte. Sie wollte über die Sinne nachdenken, sie wollte lerene Frei zu sein. Frei hieß aber nicht, nicht abreiten zu müssen frei hieß was ganz anderes und das wollte sie heraufinden.

Danke,....
sagte sie und ging davon. Warscheinlich würde der weiße Hengst nicht verstehen, doch sie.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   So Jun 12, 2011 12:45 pm

Als das "Tigertier" sich auf sie stürzte quietsche Firework erschrocken und sprang zur Seite. Als sich Yu dann wälzte warf sich Firework kichernd zur Seite und wälzte sich mit. Schneeflocken flogen umher. Als Firework wieder aufstand und sich schüttelte, war sie erst einmal ziemlich weiß. Sie fand Schnee lustig. Kalt, nass, aber irgendwie doch fest. Nicht wie Wasser. Obwohl man in Wasser auch ganz prima spielen konnte. Als Yu eine Expedition vorschlug war Firework richtig froh.

Ja, ja, ja!!!

Die Tatsache dass dabei sogar etwas nützlicher herauskam, nahm sie gar nicht wahr.

Wir müssen aber noch Angy bescheid sagen, nicht dass sie sich noch sorgen macht!

Es war eine erstaunliche Leistung für das kleine FOhlen, so vernünftig zu denken.

[spielt mit yu]
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Leviathan
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Mo Jun 13, 2011 1:10 pm

    »Weisheit geht nicht mit dem Alter einher, Leviathan. Und Alter auch nicht mit Weisheit.«

    Klare, kühle Schneeflocken umtanzten den massigen wie dunklen Leib des Hengstes, dessen Hufe bereits größer waren als der Kopf eines kleinen Fohlens, wie manch einer behauptete. Die dunkelbraunen Augen glitten ruhig, jedoch wachsam über die eingeschneite Ebene, als ahne er, dass etwas geschehen würde. Welche Dinge dies waren vermochte der große Hengst nicht zu sagen, ebenso wenig hätte er es tatsächlich erprobt, dies vorauszusagen. Es gab Dinge, die einzig einem Gott und seinen Anhängern bestimmt waren und da der Shire sich weder zu den einen, noch zu den anderen zählte, erübrigte sich ein solches Wagnis. Es brächte ohnehin nur Enttäuschung und Schmerz mit sich.

    Die schweren, dicht behangenen Hufe pflügten sich durch den Schnee, das dicke Langhaar begann bereits sich in aberwitzigen, kleineren wie größeren Wellen zu kräuseln und nahm ihm inzwischen immer häufiger die Sicht. Doch ein jedes Mal schüttelte der Rappe schlichtweg seinen massiven Körper, sodass Schnee und Eis von ihm absplitterte, als habe er soeben das Eis gesprengt und auch sein Langhaar ihm wieder ein wenig mehr Sicht gab. Ruhig zog er weiter, gleichmäßig durch den tiefen Schnee pflügend und stets wachsam ein Auge auf die Umgebung habend.
    Ein Lachen, welches fern und jung klang, hieß ihn innehalten. Auch der Wald, welcher vor ihm aufragte und in seiner dunklen Pracht immer mehr verlieren zu schien, ließ den Hengst wachsamer werden. Seine Ohren spitzen sich, die Nüstern sogen den Duft der wilden, noch unberührten Natur ein und auch ein kurzer Blick in seine Umgebung folgte. Erst nachdem er diese Maßnahmen vollständig hinter sich gebracht hatte, lief er weiter, scheinbar gemächlich, doch noch immer angespannt.

    Die Muskeln seiner Brust und auch seiner Schulter glänzten in der seicht schimmernden Sonne, verliehen dem feuchten Langhaar einen beinahe geheimnisvollen Glanz und die dunklen Augen wirkten beinahe schwarz. Aufgerichtet und aufmerksam steuerte er sowohl dem Wald, auch auch den anderen Eindrücken entgegen, hatte er neben dem Lachen durchaus den Duft mehrerer Pferde vernommen, welcher allerdings inmitten dieser feuchten Kälte kaum mehr auszumachen war. Noch immer gemächlich und einen ernsten Ausdruck auf dem Gesicht habend trat er schließlich zwischen die ersten, bereits kahlen Bäume. Sein Blick glitt rasch über den Waldboden, welcher nicht allzu sehr eingeschneit schien und bei weitem besser geeignet war als die freie Ebene, durch die er gezogen war. Kurz darauf hörte er erneut jenes helle, klingende Lachen und meinte sich zu erinnern, dass ein solches Lachen lediglich einem jungen Pferd oder aber einer Stute gehören konnte. Dass sowohl als auch eintraf, überraschte ihn nicht weiter.

    Schweigend, einer monumentalen und einschüchternden Statue gleich stand er zwischen den Bäumen, das dunkle Fell von Nässe noch dunkler und die dunklen Augen auf die beiden Gestalten gerichtet. Er beobachtete das durchaus kindliche Treiben beider Stuten, die eine jung und wild, die andere bereits ausgewachsen und anscheinend noch ebenso unbekümmert wie das Fohlen. Doch Leviathan, dessen Name selbst Gottesanhänger kannten - oder aber lediglich diese - verspürte nicht den Stich der Eifersucht angesichts dieses ausgelassenen Spiels, als tatsächlich wachsende, lautlos aufkeimende Sorge. Er selbst kannte dieses Gebiet kaum, womöglich hielt es sich bei den Stuten anders. Doch welche Gefahren mochten hinter all den Tannen und Büschen lauern, lediglich darauf hoffend, dass eines der beiden Pferde vor ihm einen Fehler beging.
    Hatten sie ihn bis jetzt eventuell noch nicht bemerkt, trat er sachte aus dem Schatten, den Kopf erhoben und machte sich leise bemerkbar. Seine Stimme war ruhig und dunkel, dennoch ging auch von ihr etwas Geheimnisvolles aus.

    »Es ist gewiss gefährlich, allzu sorglos hier zu spielen, werte Damen.«

    Es schwang weder Tadel noch Sorge in seiner Stimme mit, sein ernster Blick ruhte kurzweilig auf Firework, ehe er zurück auf Yu glitt. Knapp neigte er sein Haupt, als Zeichen, dass er Freund nicht Feind war. Dennoch, etwas an ihm schien jegliche Wesen darauf aufmerksam zu machen, dass große Sorglosigkeit ebenfalls nicht vorteilhaft wäre. Somit schwieg Leviathan erneut, darauf wartend, wie die beiden Pferde auf ihn reagierten.



[Schneeverwehte Fläche x Später im Wald x Trifft auf Firework + Yu ]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Di Jun 14, 2011 4:32 pm

Es war ein schöner Tag, die Sonne schien...was gab es besseres? Regen, Eis, Tod....warum nicht das? Schmerzen konnten auch schön sein. Ihre Mähne wächte durch mit dem Wind der Schweif wedelte wild umher. Nichts konnte sie nun aufhalten, nichts vor ihrer Flucht. Feige war sie, aber wen interessierte das schon. Manche...mache die immer zu was meckern hatten. Ja, die Bösen, aber war sie nicht selbst Böse? Diese Frage stellte sie sich. Wut kam in ihr auf, doch warum sollte sie wütend sein? Sie sollte sich eigentlich freuen das sie noch lebte, das sie ihre Liebe gefunden hatte, doch das war sie noch. Und all dies was sie tat und dachte konnte sie nicht beschreiben. Das Schicksal hatte entschieden und das gefiehl ihr nicht.

Ein fremder Duft stieg in ihre Nase. Er war fremd aber nicht bedrohlich. Er lag in Richtung der Herde. Warum sprach sie das nur so spottend in ihren Gedanken aus? Was war nur mit ihr los?
Was hatte Raná gemacht, mit ihr? Sie liebte sie doch....oder war das anders? Hatte man sie all die Jahre(ok das ist gelogen) nur betrogen? Hatte man sie nur zur Beraterinn ernannt damit sie für die Herde kämpfete und starb? Das war doch absurd...einfach nur bescheuert. Sie stieß die Gedanken aus ihrem Kopf und galoppierte dem fremden Duft entgegen. Auch wenn sie wusste das sie nahe des Neuankömlings war sah sie durch sie vielen Äste die aus dem Wald herausragten nichts. Fast wäre sie mit dem Fremden zusammengestoßen.

oO(Verdammt!)Oo

sie konnte noch in letzter Sekunde abbremsen und sie schlitterte seitwert weg in einen mächtigen Schneehaufen. Der Schnee flog nur so. Sie hatte sich aber schnell wieder befreit und stand nun wieder auf allen Viern und starrte den Fremden und die zwei aus der Herde an. Firework und die Neue Yu kämpften auf einer Schneefreien Stelle und der Fremde starrte sie an als ob in jeden Moment ein Pume oder was weiß ich auf die Pferde stürtzen würde. Er schien ihr vom ersten Moment komisch. Sie wollte einen Schritt vorwärts machen, doch etwas verwirrt vom Sturz stolperte sie über ihre eigenen Beine und viel wider hin. Wie peinlich das war. Sie war doch eine Beraterin, und Angy brauchte dirngend neue Herdenmitglieder, und was machte sie. Sie bewieß das die Dreaming Sheadows eine verrückte Bande waren. Natürlich stimmte das nicht aber bei ihrem Verhalten, was konnte man da noch anderes denken.

Sie rappelte sich wieder hoch und nun lief sie zu dem Neuen und den zwei Herdenmitgliedern hin.

Was macht ihr da? Was sucht ihr so weit weg von der Herde? Yu du solltest etwas mehr Verantwortung tragen. Wenn Firework etwas geschieht.....es tut mir Leid aber als Beraterin muss ich halt meine Pflichten tun. Und du? Du, du...was...belestigst du die Stuten etwa? Führt sich so ein Erwachsener Hengst auf?????? Antworte mir!!!!!


fauchte sie sie drei an. Eigentlich wollte sie das nicht doch sie war so wüten. Von ihrer Begegnung mit Raná, ihren rasenden Galopp mit diesen absurden Gedanken, den sturz
in den Schneehaufen, den Stolperer und jetzt noch eine falsche Aussage. Sie waren nicht weit von der Herde entfernt, höchstens 3 Meter.

Aghhhh...!!!! Wisst ihr was vergisst es!!!! Yu und Firework geht zur Herde und macht euch gefälligst nützlich!!!! Yu du machst garn nichts den ganzen Tag gar nichts!!!! Und du Firework, ich werde dir einen Mentor besorgen der dir mal was anders beibrigen wird als nur deine dummen Spiel!!!!! Jetzt haut ab und lässt euch hier nie wieder Blicke!!!!!

Schnaubte sie und scharrte wütend mit den Hufen. Das war eine nichtnette Aufforderung zu gehen.

Nun sah sie den Hengst wieder an.

Hast du nichts bessers zu tun??? Wenn du in eine Herde willst dann gehe in userse Herde und mach die auch nützlich...ja mach dich nützlich...

ihre Stimme wurde immer ruhiger und sie schwankte hin und her. Sie konnte sich noch kaum halten und sie fiel hin. Sie hatte wieder vergessen zu essen und zu trinken, jetzt war sie wieder onmächtig.
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Di Jun 14, 2011 6:26 pm

Firework horchte Scalet ungerührt. Was für eine Schauspielerin! Das konnte sie wirklich gut. Zum großen großen Hengst der gerade gekommen war sagte sie:

Uns passiert nichts, wir sind sehr schnell!

Sie nickte ernst. Nebenbei, sie war wirklich flink. Vor allem im Schnee, dort konnte man so schön herumrutschen, so wie die werte Beraterin es gerade vorgemacht hatte. Hach, was für ein Vorbild! Aber beim Wort "Mentor" horchte sie auf.

Was? Ein Mentor? Au ja! Firework haben will! Haba willl!

Immer wenn sie aufgeregt war verfiel sie in ihre alte "Fohlensprache". nicht dass sie jetzt kein Fohlen mehr war. Unglaublich aber wahr: es ging immer noch kindischer.
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Leviathan
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Mi Jun 15, 2011 5:26 am

    (Scalet, wenn du das nächste Mal so viel schreibst, könntest du dann eine Zusammenfassung unter deinen Text schreiben? Ich dachte erst, dass der Text auf Ranà gemünzt war, nicht auf uns. ,) )

    Der Duft der aufgebrachten Stute drang unlängst in seine Nüstern, doch ehe er sich umwandte, sah er erneut nach dem Fohlen und seiner jungen Begleiterin. Kurz darauf sprengte eine schwarze Stute beinahe in ihn hinein, ehe sie in den Schnee auswich und nochmals stolperte. Schweigend und ernst sah er ihr dabei zu, unterließ es jedoch, ihr seine Hilfe anzubieten. Zum einen kannten sie einander nicht, zum anderen schien sie nicht sicher genug, als dass sie seine helfende Geste wieder missverstanden hätte. Somit umging der große Hengst dies, indem er sie kurz aufmerksam musterte. Angesichts ihrer recht barschen Worte schwieg er vorerst, ließ sie zum Ende kommen, ehe sie vollkommen erschöpft zusammenbrach. Sachte schüttelte der Hengst seinen Kopf, ehe er leise murmelnd auf die Stute zutrat.

    »So ein Unding. Hättet Ihr besser zugehört und nicht so voreilig geschlossen, wäre Euch gewiss aufgefallen, dass meine Sorge diesen beiden Pferden galt, nicht meine persönlichen Interessen. Nun aber habt Ihr euch vollkommen umsonst so stark aufgeregt.«

    Kurz sah er auf die beiden Stuten, von denen das Fohlen angstlos mit ihm sprach und freudig erklärte, wie schnell es doch sei. Ein feines, aber noch immer ernstes Schmunzeln stahl sich auf seine Züge, ehe er ruhig nickte und dem Fohlen somit zeigte, dass er ihm glaubte. Doch auch wenn es Freude am Winter hatte, barg dieser dennoch Gefahren für ein solch junges Geschöpf.
    Er wandte seine Aufmerksamkeit wieder der Rappstute entgegen, darauf hoffend, dass sie von selbst wieder zu sich kam. Doch dies hatte vorerst nicht den Anschein und somit senkte er seinen großen, schweren Kopf auf ihre Höhe, um prüfend nach eventuellen Verletzungen zu wittern. Er vermied dabei tunlichst direkten Körperkontakt, als auch allzu große Nähe, mochte er diese noch immer nicht allzu gern. Nachdem er sich ein Bild gemacht hatte, erhob er sich wieder, groß und imposant, ehe er den Schnee mit seinen ebenfalls großen Hufen beiseite schob. Die gesamte Zeit über war sein Gesicht noch immer ernst gehalten, wenngleich das junge Stutfohlen ihm wenigstens ein feines, wenn auch kummervolles Schmunzeln hatte entlocken können. Nun richtete er seine Worte direkt an die beiden Stuten.

    »Mir ist bewusst, dass ich euer Vertrauen bisher nicht verdient habe und doch bitte ich euch, mich zu jener Herde zu führen, von welcher diese Stute hier soeben sprach. Sie ist entkräftet und schwach, Ruhe und genügend Nahrung sowie Wasser dürfte ihr bereits ein wenig helfen.«

    Es verwunderte den riesenhaften Shirehengst selbst, dass er solch lange Sätze zustande brachte, doch er hatte für sich selbst entschieden, dass kurze und knappe Anweisungen erneut missverstanden werden konnten. Zudem zumindest einer kühlen Kopf bewahren musste, wenn es bereits die schwarze Stute nicht fertig gebracht zu haben schien. Leviathan fragte sich kurz selbst nach dem Grund ihrer inneren Aufruhe, war doch offensichtlich gewesen, dass sie Frust und Ärger schlichtweg ausgelassen hatte, jedoch nicht ihren Ursprung bei den beiden Stuten hatten. Fragend und mit ernstem Blick sah er Firework an, dann Yu. Ein weiterer Blick galt der bewusstlos am Boden liegenden Stute, welche er nochmals prüfte, ob sie nicht doch erwachte. Es schien nicht so und sein Entschluss stand fest: Mochte diese Stute auch ausgesprochen unhöflich und respektlos ihm gegenüber gewesen sein, so hatte sie es dennoch nicht verdient, hier zurückgelassen zu werden. Vorsichtig hob er sie an, ein Fliegengewicht für den beinahe 2200 Kilogramm schweren Hengst, dann sah er abwartend auf die restlichen beiden Stuten. Kurz nickte er, als Zeichen, dass er aufbruchsbereit sei. Sein Blick, noch immer ernst und dunkel, versprach scheinbar, dass er keineswegs feindlich gesinnt war. Sofern man sich an seine zuvor gesprochenen Worte und seine Erklärung erinnerte und hielt, würde einem durchaus bewusst werden können, dass sich zumindest ein kleiner Teil in ihm um die beiden Stuten gesorgt hatte. Unwissend, dass ganz in der Nähe eine Herde zu ihrem Schutz stand, doch dies war nun Nebensache. Es galt, die ohnmächtige Stute zurück in den Schutz der Herde zu bringen. Dort wären sie, als auch das Fohlen und die weiße Stute neben diesem am sichersten. Er eventuell auch, doch er schob jedwegige Sorge rasch beiseite. Nun hieß es, einen kühlen Kopf bewahren. Eine Disziplin, die er offensichtlich gut beherrschte.



[Bei Yu, Firework + Scalet x Murmelt etwas x Möchte helfen x Spricht mit Firework + Yu]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Mi Jun 15, 2011 2:31 pm

Die weiße Stute stand da, wie versteiert und horchte dem Gespräch aufmerksam zu. Erst als alles zu Ende war merkte sie das Scalet die Beraterin in onmacht geflogen war.

Oh mein Gott!!!

quikte sie und wollte der Schwarzen helfen. Sie beachtete Fireworks Antwort und den Aufenthalt des schwarzen Hengsten nicht. Mit leichtem Schnauben berührte sie die Flanke von Scalet. Mit solchen Sachen kannte sie sich aus. Von wo sie das aufgeschnappt hatte wusste sie selbst nicht.

Aha....ja...genau...ok sie ist in Onmacht geflogen, da brauchen wir ja...wie heißt diese Kraut grad nochmal....aha....genau...wir brauchen Braunwurz.

sie untersuchte Scalet noch etwas. Nun starrte sie den Schwarzen Hengsten und Firework an.
Auffordernde Blicke.

Firework, bitte geh zur Herde und sag Aphrodiete besscheid, und könnten Sie, ich würde Sie ja gerne bei ihren Namen nennen aber ich kenne ihn nicht. Könnten sie bitte daweil auf Scalet aufpassen. Ich sehe sie kennen sich hier in dieser Gegend sehr gut aus.


sie lächelte Firework wie ein Mentor und dann den Fremden Hengsten an.

Ich werde das Kraut holen.


[Spricht mit Firework und Leviathan]
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Obscura Ranà
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Sa Jun 18, 2011 6:06 pm

" Das Leben ist ein Spiel! ein Spiel von Jägern udn Gejagten! Schade, dass du der Gejagte bist und ich der Jäger! "

    Obscura Ranà stand da, wie ein Fels in der Brandung. Um ihn herum wirbelten seicht die Schneeflocken, die sacht vom Himmel herabfielen. unveränder, standfest und starr stand der weiße Hengst da. Als er sein gewicht verlagerte traten die Muskeln unter seinem seidigen, dicken Winterfell hervor. Seine Nüstern blähten sich und ein tödliches Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. Noch immer konnte er die Fährte von Scalets Duft nachvollziehen und er würde sie auch finden, wenn er wollte. er hatte sie bis jetzt immer alle gefunden. Jedes einzelne seienr Opfer udn Scalet war auch nur eine von vielen. Sie glaubte, sie konnte vor ihm davonlaufen, aber sie hatte sich getäuscht. Das konnt eniemand. Es hatte nie jemand gekonnt und es würde nie jemand können. Er war ein freier Geist. er kam und ging, wann und wohin er wollte. Und jetzt hatte er eben ein neues Ziel. Scalet.

    Langsam setzte sich der Mörder in Bewegung. Jeder seienr Schritte war Bedacht udn ließ den Schnee unter den tellergroßen Hufen knirschen. Den Schweif leicht angehoben trug er in leicht über den Schnee, immer scalets Fährte nach. Er ließ sich sichtlich zeit, denn eilig hatte Ranà es selten. warum auch? Man konnte ihm ja so oder so nicht entkommen, warum sollte er seine Kraft also in einem schnellen Lauf verschwenden?
    Die dunkle Nase schwebte kurz über dem Boden und da wo vor kurzem noch Scalets Hufabdrücke gewesen waren, da war jetzt ein kleiens Loch, mit Neuschnee aufgefüllt.

    Nach einigen Minuten hörte er Stimmen. Die der Schwarzen, und drei ihm unbekannte. Obscura Ranà verharrte. Der Wind kam ihm entgegen, die Pferde konnten ihn also nciht wittern, wieder einmal war das Glück auf seienr Seite, wenn man das Glück nennen konnte. Der muskulöse Schimmelhengst lauschte den Worten der Pferde und schüttelte verächtlich den Kopf. Sie stritten über solche Nichtigkeiten, dass es für ihn schon amüsant war. Er hob den Kopf udn trat langsam aus dem Schatten der Bäume hervor.
    Ein großer, schwarzer Shirehengst mit eienr breiten Blesse stand bei Scalet, die irgendwie etwas verstört und sauer wirkte. ebenso eine weiße Schimmelstute, von de rGestalt eiens Arabers und ein zerbrechliches, braunes Fohlen. Ranà schnaubte verächtlich udn belustigt zugleich aus. Die vier führten eine angeregte Diskussion, von wegen Herde und nicht in der Herde. Ranà hörte nur mit halbem Ohr zu undbesah sich ersteinmal das Baumdach. er machte eigentlich einen unschuldigen Eindruck, sodass man gar nicht meinen mochte, er wäre gekommen um zu töten. Irgendwann schien er die Bäume genug studiert zu haben, denn nun wandte er siene Aufmerksamkeit den Pferden zu. Keines davon erschien ihm sonderlich gefährlih, wobei er sich bei dem Rappen nicht so sicher sein wollte. Der Schwarze war auf seienr AUgenhöhe doch Größe war eigentlich kein ausschlaggebendes Kriterium sollte es zu einem Kampf kommen. Geschick und Köpfchen waren dann gefragt.
    Der Schimmel musterte den Schwarzen genauer, hielt es dann aber doch nciht weiter für nötig, diesen als gefahr einzuschätzen und folgte weiter stumm dem Gespräch. Sie waren hier ja scheinbar sowieso alle so ungebildet, dass sie sich wahrscheinlich eh nicht ihrer Gefahr bewusst waren, oder eine Ahnung hatten, wer er war.
    Er die Mörderlegende.


[ alleine | läuft los | im Wald im Schatten | bei Yu&&Fire&6Sclaet&&Levithian | hört stumm zu | mustert letzeren]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Di Jun 28, 2011 9:39 am

    Abwartend und schweigend verharrte der Hengst an Ort und Stelle, kein Muskel des massiven Körpers rührte sich. Es schien, als habe er sich soeben unbemerkt und vor den Augen der Stuten schlichtweg in Stein gewandelt, als habe er einzig dieses Ziel anvisiert und nun vervollkommnet. Doch seine dunkelbraunen Augen glitten wachsam über die nähere Umgebung, sich deutlich der Gefahr bewusst seiend, welche durch streunende Raubtiere durchaus real war. Doch dies schien die weiße Stute keineswegs allzu sehr zu beunruhigen, was wiederum den mächtigen Shire Sorge bereitete. Er empfand nichts für sie oder die anderen beiden Stuten, zudem er weder die Herde, noch deren Gegebenheiten tatsächlich kannte. Als nun die junge Schimmelstute meinte, sie gehe besagtes Kraut suchen und er solle auf das Fohlen und die Bewusstlose Acht geben, regte sich der riesenhafte Körper des Tieres erstmalig wieder.

    »Ihr solltet bei uns bleiben.«

    erklärte er ruhig, beinahe schon finster, wobei der Blick aus den dunklen Augen noch immer Ernsthaftigkeit ausstrahlte. Keine Sekunde schien sie von ihm zu weichen, sein ständiger Begleiter zu sein und ihm am Ende restlos gefügig gemacht zu haben. Nichts desto Trotz wusste auch Leviathan um die Nachteile der Ernsthaftigkeit, wenn auch alle im emotionalen als tatsächlich im wichtigen Sinne. Seine Ohren spielten lautlos mit dem Wind, die lange, dicke Mähne wehte sachte durch die kleineren Schneewehen und verlieh ihm beinahe das Aussehen eines gefallenen und nun zurückgekehrten Helden. Doch dem Hengst waren solcherlei Gedanken restlos fremd, nicht zuletzt durch bedingt, dass er hauptsächlich rational handelte - und dachte. Somit fand er seinen folgenden Vorschlag durchaus begründet, rational wie logisch. All seine Überlegungen, welche verworfen und wieder aufgenommen worden waren, liefen auf eine solche Überlegung aus. Es mochte womöglich hart für das Fohlen und die Weiße wirken, doch Leviathan erkannte den besseren Nutzen dahinter. Zudem ihm seit geraumer Zeit das Gefühl innerer Unruhe ergriffen hatte. Sein Blick kehrte in die Tiefen des Waldes zurück, während er den beiden Stuten seine Idee unterbreitete.

    »Wir sollten gemeinsam zur Herde wandern. Es wirkte, als sei sie nicht allzu weit entfernt. Von dort aus könnt Ihr mit einem weiteren Pferd die Kräuter holen und die Stute ist vorerst in Sicherheit.«

    Die Worte waren wie stets - kühl, ruhig, beherrscht und durch eine absolute, dunkle Ernsthaftigkeit getränkt. Kurz glaubte er in den Schneewehen einen weißen Hengst auszumachen, doch verwehte der Wind jeglichen Geruch. Misstrauisch und wachsam zugleich behielt er jenen Punkt im Auge, als handle es sich dabei um eine besonders exotische und seltene Leckerei. Das Leben in der Einsamkeit hatte ihren Tribut gezollt und aus Leviathan einen einmaligen Beobachter und Denker geformt. Hinzu kam die Tatsache seiner absoluten, eiskalten Rationalität, mit welcher ein Großteil gewiss nicht zurande kam und welche ihm dennoch häufig half. Er würde all jene verachten, die den Nutzen dieser Eigenschaft verkannten, doch war er nicht weiter fähig für Verachtung. Leise schnaubte er aus, die bewusstlose Stute noch immer auf dem Rücken. Die Atemwolken verschwanden in der Luft und lösten sich bald schon auf. Leviathan selbst verschwieg seine Bedenken bezüglich des offensichtlich vorhandenen Fremden, zudem dieser bisher keinerlei Regung zur Offenbarung gezeigt hatte. Der Rappe selbst hatte sich zu Anfang ähnlich verhalten, doch ein Instinkt riet ihm, niemandem weiter zu vertrauen. Rational betrachtet würde die Herde ihm womöglich nicht einmal danken, da Fohlen und Stute die Schwarze unter Umständen selbst getragen bekommen hätten. Es bestand nicht einmal ein Grund, weder für die Herde, noch für ihn, weshalb er die Herde aufsuchen sollte. Bisher hatte er allein gelebt, ohne Kompromisse und ganz ohne nähere Verpflichtungen. Es wäre eine Umstellung und dementsprechend gewiss auch ein Nachteil.

    Ohne weiter auf die Reaktion der weißen Stute zu warten, nickte er dem Fohlen knapp zu, dass es ihm den Weg zur Herde zeigen möge. Sein dunkler, ernster Blick glitt erneut zurück an jene Stelle, welche seine Aufmerksamkeit geweckt hatte, dann folgte er mit großen Schritten der Richtung, in welche er die Herde glaubte. Wider der Vermutung der weißen Stute, welche nach seinem Namen fragte, ohne selbst direkt vorgestellt zu sein, er kenne sich in diesen Wäldern aus, wusste er ebenso wenig über die örtlichen Gegebenheiten wie die Herden tief im Süden. Schweigend und aufmerksam lief Leviathan durch den Schnee, pflügte diesen regelrecht und hinterließ riesenhafte Hufabdrücke im jungfräulichen Weiß. Das Schwarz hob sich beinahe grotesk von diesem ab, wenngleich durch den weißen Fesselbehang der Eindruck entstand, als sei er geradewegs aus dem Schnee entstanden. Das dicke Langhaar kräuselte sich nun etwas wilder und verlieh ihm einen recht eigensinnigen Eindruck. Selbst der Glanz der dunklen Augen wirkte nun eigensinnig und beinahe wild. Doch vermochte es nicht die tief verwurzelte Ernsthaftigkeit und Rationalität zu tilgen, über welche Tycoon Leviathan sich inzwsichen nur noch zu definieren vermochte. Er war somit eigensinnig auf seine ganz eigene Art.



[Im Wald x Überlegt x Wachsam / Misstrauisch x Läuft los]
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BeitragThema: Re: Kapitel 2: Winter & Wunder   Di Jul 12, 2011 7:44 am

    Sie stand immer noch neben der Stute, doch sie hatte ihren Blick abgewendet und hörte dem dunkeln Hngst mit respekt zu.
    Sie wusste das er Recht hatte, diese Gegend war nicht ungefährlich. Wilde Tiere lauerten in den Gebüschen und könnten jederzeit
    Angreifen. Aber manchmal musste man diese Risiken eingehen, die Angst überwinden um das Leben einer anderen zu retten. Die
    weiße Stute war nicht immer mutig gewesen, nein sie war auch nicht führ Kämpfe gebaut ( das würde ihre Reise erschwären) aber
    sie hatte ein Sinn führ Schmerz, Trauer und Leid. Und das machte sie stark.

    Sie blickte den Fremden in die Augen, es war ein Blick der etwas erwartete. Eine Bitte, sie gehen zu lassen. Aber warum fragte sie
    ihn überhaupt? Er war kein Herdenmitglied, weder ihr Vater oder ein Bekannter von ihr. Nein, seine Einwilligung würde sie beruhigen.
    Das wichtigste für sie wahr jetzt das Scalet wieder aufwachte und gesund wurde, und das der kleinen Firework nichts passierte. Was
    würde sie tun wenn Firework etwas zustoßen würde. Auch wenn sie Firework nicht wirklich kannte hatte sie sie schon beim ersten An
    blick ins Herz geschlossen. Sie wollte sie nicht verlieren.

    Wieder blickte sie den Hengst an. Sie wusste das er klug und weiße war. Noch stark dazu, aber das alles reichte nicht um ein Pferde
    leben zu retten. In seinem Gesichtsaußdruck sah man stärke, aber er hatte auch Angst. Nicht vor den Gefahren die in den Wäldern
    lauerten, nein, um die sie und um die anderen, trotzdem wollte er keine Risiken eingehen. Er empfand zwar nichts für sie, trotzdem
    beruhigte Yu sein Anblick.

    Und dann galoppierte er davon. Durch den Wald, in die Richtung die er dachte die Herde würde dort stehen.



[steht immer noch neben Scalet]

(sorry für den sche** Beitrag)


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Kapitel 2: Winter & Wunder
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