
|
|
| | Kapitel 3: Fruehling & Freude | |
| |
| Autor | Nachricht |
|---|
Obscura Ranà :: Deadly Game ::

Anzahl der Beiträge: 93
 | Thema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude Mi Jan 25, 2012 4:54 pm | |
| "Inside the night I write the lonely story of my life It makes me cry"
Belustigung gemischt mit Verachtung und Respektlosigkeit ebenso wie Tadel spielte in den Augen des großen, weißen Hengstes. Angst kannte e rnicht udn er hatte auch nich vor bei dieser STute hier klein bei zu geben. Man sollte als Hengst zwar immer nett und freundlich zu den Stuten sein, doch er behandelte andere stets so, wie sie ihn. Okay, eigentlich behandelte er alle gleich - schlecht, aber das spielte für ihn ja keine Rolle. Obscura Ranà kannte kein Mitleid auch keine Treue, er mochte weder Vertrauen nnoch Respekt. Ihm gegenüber Letzteres immer gern, doch er selber - niemals. Die kleine Haflingerstute, die wohl die Mutter von dem kleinen, ach so putzigen Ding war, dass die meisten schon wieder so knuffig finden würden, dass er sich rechtlinks übergeben könnte, stellte sich ja ganz udn gar edel vor ihn. Das hieß, sie wollte ihr Kleines beschützen, aber welche Mutter wollte das nicht? Beinahe gelangweilt sah der Hengst die kleinere Stute an, so als wolle er ihr dadurch zeigen, dass sie weder eien Chance hatte, noch er sich von ihr irgendetwas sagen lassen würde. Sie sollte schlicht und einfach wieder ihren Hintern einziehen und sich zurück zu ihrer Herde verkriechen. Der Wald war sein Gebiet. Und e rmochte e snicht, wenn man ihn störte, wobei er zugeben musste, das der Winte rhart gewesen war udn nicht allzuviele Opfer gebracht hatte, die seinen Blutdurst hätten stillen können. So kam Ranà Nächsterer gerade recht. Wie auch immer er heißen mochte, die STute sprach ihn ersteinmal nciht an, er stellte sich Ranà direkt in dem Weg und baute sich vor ihm auf. Der Weiße hegte auf Hengste sowieso eine größere Abneigung als auf Stuten, da diese es meistens waren, die versuchten ihn zu "stoppen". Kalt funkelte er den anderen an. Ein Marwarischecke. Natürlich hatte auch der Große von diesem Pferd schon gehört, dass ja eine Legende sein sollte ... Verächtlich schnaubend schüttelte er dne Kopf. Glaubte dieser andere jetzt etwa, nur weil über ihn Geschichten erzählt wurden, könne er sich ihm, Ranà, in den Weg stellen? Ein ebenso verrückter Narr,wie all die, die es schon versucht hatten und kläglich gescheitert waren. Obscura funkelte den anderen drohend an. Der Name seines Gegenüber war ihm allerdings entfallen und genau genommen spielten in seinem Leben Namen auch kene Rolle, außer Moonlight und Aphrodite. Der andere trat noch einen Schritt auf ihn zu, was zuviel für den Mörder war. Er hohlte aus und in sekundenschnelle klatschte sein schneeweißer Hals gegen den des Schecken. Ranà war größer und durchaus auch muskulöser. Der Aufschlag hatte ihm nciht viel ausgemacht. Der andere jedoch schien etwas perpelex zu sein, über diesen Angriff schier ohne Vorwarnung. In der nächsten Sekunde stieg der Weiße auch schon auf die Hinterbeine, nur Bruchteile von Sekunden wirbelten seine Vorderhufe durch die Luft, ehe diese tellergroßen Hufe auf den anderen niederkrachten und dem Schecken sämtliche Knochen brachen. Man hörte meheres Knacken, ehe dessen Genick gebrochen war. Asche zu Asche. Staub zu Staub. Legende gegen Legende. Nur der Stärkere gewinnt. Für den anderen war es vorbei. Das Leben, auf Erden. Und damit wiede rein Pferd von Ranàs Liste gestrichen. Erst nach einiger Zeit wandte sich der Große wieder an die Haflingerstute. Der Schecke lag mausetot am Boden und nur ein leises, fast knurrähnliches Geräsuch drang aus Obscuras Kehle, als er dem Toten seine Wort ezuzischelte. "Du hättest wissen sollen, dass man besser daran tut, sich mir nciht in den Weg zu stellen. Gerade du!"Abwartend sah er die Stute an, ehe er nach diesen vergangenen Minuten, in denen mehr geschehen war, als bei dem Rest der Herde, auf ihre Antwort einging. "Stimmt, Stute. Das mussten sie nicht. Es ist ja alles so wahr. Geh und lauf zu ihnen, warne sie, dass ich in der Nähe bin. Ihr könnt mir nicht entfliehen. Und das wissen sie. wenn es erst wieder Winter wird, werdet ihr keien Chance mehr haben. Weder du, noch dein Fohlen, noch euer ehrenwerter Heerführer Moonlight!"Die Worte waren dahingespuckt wie Dreck. Denn mehr waren die Pferde der Herde auch nciht für Obscura Ranà. Alles was er wollte - sie am ende sehen. Endgültig. Ihre Zeit war abgelaufen und das schon viel zu lange. {Persephone && Sunbeam | Stormbreaker | tötet diesen | spricht}
|
|
|  | | Aphrodite :: Godess of love ::

Alter: 15 Anzahl der Beiträge: 971 Umfeld: Beim See auf der Lichtung
 | Thema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude So Feb 19, 2012 4:38 pm | |
| Sometimes you just have to close your eyes and let it happen
Aphrodite nickte dem großen Shire zu, obwohl sie eher in Gedanken versunken war. Alles was sie wollte, war sich unter einem der Apfelbäume hin zu legen und zu schlafen und sich um nichts zu kümmern, außer um das Fohlen das in ihren Bauch ruhte, doch gleichzeitig wurde ihr bewusst, das Leviathan im Moment sowieso das meiste für die Herde tat und wieder wurde sich die weiße Araberstute nur allzu sehr bewusst, wie viel Glück sie doch hatte, diesen Hengst in ihrer Herde zu haben. Natürlich würde Leviathan in ihren Augen nie die Stelle übernehmen die Moonlight vertrat, doch der Shire verlieh der Herde Hoffnung, auf seine eigene, zurückgezogene Art und Weise.
„Leviathan. Bitte sieh doch nach, wo Perse und die anderen geblieben sind. Es macht mich nervös meine Heilerin nicht bei der Herde zu haben. Außerdem, wie ich dieses Junge Ding kenne, wird sie in irgendwelchen Schwierigkeiten geraten sein und mit ihrer Tochter an ihrer Seite. Nein. Ich will mir gar nicht vorstellen was den Beiden alles zustoßen könnte!“
Aphrodite warf ihren Edel geformten Kopf in Richtung Wald, um ihrer Bitte Nachdruck zu verleihen, doch dann fügte sie noch etwas hinzu. „Aber bitte, pass ja auf dich auf! Wir wüssten nicht was wir ohne unseren Beschützer und Berater anfangen würden!“
Die Leitstute hatte den schwarzen Shire inoffiziell zum Berater ernannt. Es würde aber auch keinen überraschen, da er schon seit längerem die Pflichten eines Beraters und Beschützers übernommen hatte.
Plötzlich wurde der Schimmlin bewusst, dass ein neues Pferd hinzugestoßen war und ihre blauen Augen fixierten die der etwas älteren, doch immer noch sehr fit aussehenden Apfelschimmel Stute. Aphrodite musste leicht schmunzeln, als sie den Namen der Stute hörte. Hot Stuff, die Feuerzüngige. Da wussten die Eltern wohl schon genau was sie von ihrer Tochter erwarteten und die Feuerzüngige könnte eigentlich ganz gut zu ihr passen. Aber Aphrodite durfte da eigentlich mit ihrem Namen nicht mitreden. Benannt nach einer Göttin und sich dann über die Namen von anderen Gedanken machen. Sie brauchte wirklich noch etwas Schlaf, bevor sie wieder richtig denken konnte.
Die Araber Stute lächelte Hot Stuff warm an und nickte ihr zu. „Es freut mich dich kennen zu lernen, Hot Stuff. Mein Name ist Aphrodite und ich bin die Leitstute der Dreaming Shadows. Dies ist mein Gefährte, Moonlight und unser Berater und Beschützer, Leviathan.“ Aphrodite deutete mit ihrem Hechtskopf auf die beiden schwarzen Pferde, bevor sie sich wieder der Stute zuwandte. „Es würde mich sehr freuen, wenn du bei uns bleiben würdest, auch wenn dein Aufenthalt nur für eine kurze Dauer ist. Ich hoffe das du bei uns deine Ruhe finden wirst.“
Die Leitstute lächelte der anderen Stute nochmals zu, bevor sie sich seufztend abwand und sich langsam vom Fluss und den anderen entfernte und sich auf den Weg zu Alice und Marus machte, die immer noch bei den Apfelbäumen zu stehen schienen. Doch die Schimmel Stute war traurig, dass sie dem Schecke Hengst nicht danken konnte, wo er ihr doch geholfen hatte, als es ihr nicht gut ging. Gleichzeitig wünschte sie sich jedoch auf Persephone an ihrer Seite, den das Fohlen würde schon bald kommen und um ehrlich zu sein, Angy war schon extremst nervös deswegen. Sie hatte zwar schon viel Erfahrung mit dem großziehen von Fohlen, doch bis jetzt hatte sie noch nie eines selber Geboren und diese Tatsache lies sie einfach nicht los. Wenn etwas schief gehen würde. Was würde sie tun? Würde es anders sein, ein Fohlen von Moonlight zu haben, als eines zu Adoptieren?
Aphrodite schüttelte den Gedanken ab und trabte estwas schneller auf den Fuchshengst und der Rappstute zu und als sie schließlich bei den beiden Pferden angekommen war, lies sie glücklich die angehaltene Luft entweichen. Bei den beiden Pferden herrschte einfach eine solche Ruhe, fernab von dem Stress beim Fluss.
"Na, ihr beiden? Dürfte ich mich zu euch gesellen und an eurer Ruhe teilhaben?" Aphrodite scherzte etwas, senkte dann ihren hübschen Kopf und begann das saftige und vor allem Grüne Gras büschelweise auszurupfen und langsam aber genüslich zu kauen. Ja, das war das Leben.
[Moon, Levi, Hotty | redet | geht - Marus, Alice, | redet] |
|  | | Stormcloud :: Don't trust anyone ::

Anzahl der Beiträge: 5
 | Thema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude So Feb 19, 2012 7:16 pm | |
| Das matte Sonnenlicht ließ das schwarze Fell des Hengstes seidig schimmern. Der Blick der dunklen Augen war müde in die Ferne gerichtet. Die Sonne erwärmte die Luft, es war klar, das der Frühling gekommen war. Der Winter war hart gewesen, den, alleine, war man Schutz los, und man hatte keine Rückendeckung, wenn man angegriffen wurde. Der Friesen Hengst senkte den Kopf, sein Blick auf das Gras gerichtet, ohne eine Anstalt zu machen,es zu essen. Langsam kam er in Bewegung, ein Bein nach dem anderem und schließlich ging er in einem schwungvollen und doch auch gelassenen Schritt vorwärts. Den Hals sanft gebogen und die Ohren hatte er aufmerksam gespitzt. Und dann trabte er los, vorsichtig und aufmerksam, setzte er einen Fuß vor den anderen, um nicht zu stolpern. Seine Mähne flog sachte in dem Zugwind. In der Ferne sah er mehrere Pferde. Eine Herde? Hier? Wieso auch nicht? Der Hengst steuerte vorsichtig auf die Pferde zu. Allerdings schien es keine Herde zu sein. Zwei Hengste, zumindest sahen sie wie Hengste aus, kämpften. Der Friese kam zum Stehen. Er sollte sich nicht einmischen. Das wäre nicht gut. Aber dann sah er eine Stute und ein Fohlen. Er konnte nicht zu lassen, dass ein Fohlen verletzt wird. Dennoch würde er sich nicht ein mischen.
Der Hengst sah zu,wie der gescheckte zu Boden ging. Er hätte gerne geholfen, aber er war kein Kämpfer. Er konnte sich nicht einmischen. Es war zu gefährlich, und, womöglich machte er alles schlimmer. So blieb er stehen, die Ohren aufmerksam gespitzt. Ein leichter Luftzug wehte, und seine Mähne und sein Schweif schwangen mit. Schließlich atmete der Hengst tief durch und sammelte seinen Mut. Er begann mit einem ruhigen Schritt, galoppierte dann aber aus dem Schritt an, direkt auf die Stute und den Hengst zu. Fünfzig Meter vor seinem Ziel, verlangsamte er den Galopp und ging in den Trab über. Schließlich ging er über in den Schritt, den Kopf friedlich gesenkt. Selbst ein Blindes Pferd, hätte gesehen, dass er nicht auf einen Kampf aus war. Sein Blick glitt zu der Leiche des toten Hengstes. Dann wanderte der Blick seiner dunklen Augen zu der Stute und dem Fohlen. Sie rochen nach mehreren Pferden, vermutlich gehörten sie einer Herde an. Der Hengst wich dem vielleicht vorhandenen Blick, des anderen aus. Schließlich sah er den Hengst kurz an.
"Ich...bin Stormcloud...für den Anfang einmal...ähm...wenn ich fragen...darf...weshalb...musste...der junge Hengst sterben?"
Mehr bekam der Friese nicht heraus. Er sah den weißen Hengst ruhig an, kein Funken von Feindseligkeit sah man ihm an. Er war niemand, der kämpfte. Er war feige, ein Weichei. Und sensibel. Aber das war für ihn kein Grund, sich zu schämen. Der Hengst hatte viel hinter sich und er wollte nicht wieder versagen und verletzt werden. Zu dem war er keiner, der andere an zu greifen versuchte, oder sie verletzen wollte. Er war lieber nett und hinterfragte Taten anderer nicht, egal wie offensichtlich ein Handeln falsch gewesen war.
[steht alleine// trabt los // sieht vier Pferde // bleibt stehen // sieht zu wie ein Hengst stirbt// kommt näher //spricht] |
|  | | Moonlight :: Auferstandener Führer ::

Anzahl der Beiträge: 215 Umfeld: weit draußen, in einem land, fernab jeglicher zivilisation
 | Thema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude Do Feb 23, 2012 4:00 pm | |
| "Heute hier morgen dort"
Eine halbe Ewigkeit schien vergangen zu sein, bis in Aphrodites Körper endlich wieder Leben kam. Moonlight beobachtete jede Bewegung seienr Gefährtin wachsam, er würde nicht zulassen, dass ihr oder dem Fohlen in ihrem Bauch etwas zustoßen würden. Ihrem gemeinsamen Fohlen. Der schwarze Hengst der Fohlen seit er denken konnte, oder vielmerh seitdem es den weißen Jährling in seinem Leben nicht mehr gab, bis auf den Tod hasste, konnte nun, endlich wieder Begeisterung für dieses neue, junge Leben verspüren, ohne zugleich Bedenken haben zu müssen, er könnte dieses verletzen. Damals, als er wieder zu der Herde und zu seiner Angy zurückgekehrt war, hatte sie einen weiteren Adoptivsohn angenommen, den Moonlight nur mit Mühen und Qualen akzeptiert hatte. Der kleine Fiuchshengst war ihm dennoch ans Herz gewachsen mit seienr aufgeschlossenen Art, die man einfach hatte mögen müssen, Trotzdem würde es ihm nie entfallen wie sehr er damals das weiße Fohlen geliebt hatte, dass sie mitten im Winter gut getarnt im Schnee gefunden und schließlich in ihre Herde aufgenommen hatten. Behandelt wie ihren eigenen Sohn und ebenso geliebt. Wie hatten sie glauben können, dass das gut ging? Waren sie wirklich so naiv gewesen? Der Unterschied, der zwischen ihnen, als Adoptiveltern und dem heranwachsenden Hengst gelegen hatte, hatte sich immer mehr gezeigt. Schon als Jährling war der Weiße so groß gewesen wie sie, war mit ihnen auf eienr Augenhöhe und sein Verhalten schlug immer mehr vom Spielerischen ins Kämpferische über. Sie hatten wirklich gedacht, sie könnten ihn zurückhalten. Sein aufbrausendes Wesen bändigen, doch mit dem Eintritt der Schlacht gegen ihren erzfeind hatten sie auch ihren Sohn für immer verloren. An den Krieg und den Mord. Bis heute ertrug Moonlight den Gedanken an den großen, weißen Hengst, der einst sein Heiligtum gewesen und auf den er mit Angy so stolz gewesen war, kaum, denn immer dann wurd eihm schmerzlich bewusst, dass niemand geringerer als er fast die komplette Herde ausgelöscht hatte. Es glich einem Wunder, dass sie sich erholt hatten. Er hatte sie alle geholt. Scarlet. Magic. All die treuen Seelen, waren ihm zum Opfer gefallen. Und doch konnte der dunkle Leithengst nicht aufhören daran zu denken, so sehr er auch versuchte diese Gedanken aus seinem Leben zu verbannen. So sehr er versuchte ihn zu verbannen. Obscura Ranà. Eine helle Stute kam des Weges. Moonlight hatte Lean on Pete noch misstrauisch beobachtet. In letzter Zeit war er vorsichtiger geworden. Der komplett schwarze Hengst, den Angy mitgebracht hatte war ihm noch nicht ganz geheuer. Er hatte so eien Art an sich, die Moonlight nicht durchblicken konnte. War der Rappe scheu, zurückhaltend und abneigend zugleich. Als er zu Akira ging mit solch gewaltigen Sätzen, wie sie Moonlight noch nie gesehen hatte, erkannte er, dass die schlanke Gestalt des anderen sicherlich nicht von Natur ausherrührte, vielmehr durch das Einwirken der Menschen. Der Rappe seuftzte, er mochte Menschenpferde nicht sonderlich, sie waren meistens nicht für ein Leben hier draußen geschaffen, doch er wollte Aphrodites Einwilligung, den Hengst in der Herde zu behalten nicht entgegenstimmen. Hot Stuff. Die Feuerzüngige. Die Stute schien Aufmerksamkeit zu wollen. Mit einem Anflug von Widerwillen wandte Moonlight sich ihr zu und musterte die Fremde durchdringend. Doch auch diesmal kam ihm seine Gefährtin zuvor und nahm Hot Stuff in die Herde auf. Der Schwarze billigte es mit einem Nicken. Aphrodite beauftragte Leviathan nach Persephone zu sehen. Die Abwesenheit der Heilerin war nach Moonlights Ansichten zwar sehr angenehm gewesen, hatte er sowenigstens ihr Gezeter nicht ertragen müssen, doch auch für seinen Geschmack, blieb sie zu lange weg. Die trächtige weiße Stute wandte sich zugleich mit dem Shire ab und ging zu Alice und Marus, Moonlight berührte sie mit einem liebevollen Blick und einem sanften Gruß an der Nase, ehe er sie gehen ließ. Die unverhoffte Zweisamkeit mit der neuen Stute, viel ihm erst auf, als er registrierte dass auch Leviathan seinen Aufgaben nachgehen musste. SO waren sie also nur noch zu zweit und nachdem die andere sich nicht sofort abwandte, schien es Moonlight, dass er wohl mit ihr einige Worte wechseln müsste. Verletzt schien sie zumindest nicht, was ihn immerhin in der Sorge um die Heilerin etwas beruhigte. Wenn diese Stute nicht verletzt oder angegriffen worden war, musste es Persephone auch nicht sein. "Schön, also Hot Stuff. Ihr kommt nicht von hier oder? Ich hoffe mal auf eurer Reise gab es keine Komplikationen?!"Das kurze Aufflackern von Angst, dass sich bei der letzten Frage in dem Leithengst auftat verschwand zwar rasch wieder, doch die Unruhe in ihm blieb. Ob die Stute durchschaut hatte, dass die komplette Herde immer wieder diese Angst heimsuchte? {Angy&Levi&Hotti | denkt über Rana nach | Angst um Perse | Hot Stuff | spricht | unruhig}
|
|
|  | | Hot Stuff :: Give me Hot Stuff baby ::

Anzahl der Beiträge: 45
 | Thema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude Fr Feb 24, 2012 7:20 pm | |
| Der große Rappe bemerkte sie als Erster, ohne jedoch eine Regung zu zeigen. Das war das, was Hot Stuff an ihm bemerkte. Eine kluge, respektvolle Zurückhaltung. Eigentlich eine gute Eigenschaft, jedoch eine, die sie selbst nicht perfektioniert hatte. Ihr Schwerpunkt lag im Angriff. Sie konnte ihre Zunge vielleicht hüten, aber wirklich im Zaum hatte sie sie nicht. Und so wartete sie nur weiter, nahezu unbeweglich in ihrer stolzen Haltung, und blickte jetzt die hochtragende Schimmelstute und den Rapphengst an, die für einander wie geschaffen schienen. Das bemerkte sogar sie. Vielleicht würde es interessant werden, die Verwicklungen zu beobachten, wenn sie tatsächlich das durchsetzte, was sie immer durchsetzen konnte - Verwirrung und Zerstörung auf ihre ganz eigene Art. Hot Stuff verweilte in der stolzen, aufrechten Haltung, die sie eingenommen hatte. Ihre braunen Augen verfolgten das Gespräch. Eine Stute, die sich ihr nur Sekunden später als Aphrodite vorstellte, schickte den gewaltigen Kaltblüter los, um nach irgendwelchen anderen Herdenmitgliedern zu sehen, es ging wohl um die Heilerin 'Perse'. Ein sehr komischer Name, wenn man sie fragte. Der Name des Großen gefiel ihr dagegen überraschend gut: Leviathan. Ein guter Name, wohlklingend und machtvoll. Allerdings konnte sie darüber kaum weiter nachdenken, denn jetzt richtete die Leitstute die Worte an die portugiesische Stute. Sie stellte sich, wie schon gesagt, als Aphrodite vor, den Rappen neben ihr als Moonlight, und den Shire als Leviathan - als ob ihr der letzte Name nicht schon aus dem Gespräch klar geworden wäre. Hot Stuff lächelte freundlich, wie es schien, und neigte in einer Geste, die respektvoll erschien, den Kopf. Ihre graue Mähne lag auf ihren Augen, sodass niemand sah, dass sie keineswegs nach unten schaute, sondern weiterhin die Stute fixiert hatte. "Ich danke Euch, Aphrodite von den DreamingShadows. Es ist wirklich freundlich von Euch, dass ihr mir Asyl gewährt.", erklärte sie mit der warmen Stimme einer Stute, die dankbar war. Ob es nur Schauspiel war, oder tatsächlich das, was sie dachte, war nicht zu erkennen, wenn man nicht in sie herein sah. Dort sah man nämlich, dass sie keineswegs so müde von ihren Reisen war, wie sie vorgab zu sein, und einfach nur mal wieder eine passende Gruppe für ihre Spielchen gefunden hatte.
Die Schimmelstute wandte sich von Hot Stuff ab und auch Leviathan ging seiner Wege, sodass sie jetzt nur noch Moonlight gegenüberstand. Der Leithengst war ein gut gebauter, aber recht zierlicher Araberhengst - also typisch für die Rasse. Sonderlichen Gefallen an ihm fand sie allerdings nicht. Dennoch blieb das Lächeln auf den Lippen der Stute liegen, sodass sie freundlich wirkte. Ihre Nüstern arbeiteten, ohne dass man es erkennen konnte - und sie roch die Unruhe, die von dem Hengst ausstrahlte. Was machte Moonlight wohl so unruhig? Sie wusste es nicht, brannte aber darauf, es zu erfahren. Allerdings wusste sie auch, dass sie sich gedulden musste. Und wenn es darum ging, ihren Willen zu bekommen, war sie sogar sehr geduldig. Also ging sie ohne zu Zögern auf die Konversation des Rappen ein. "Gut erkannt. Ich bin aus Portugal, lebe hier aber schon seit sehr langer Zeit. Und keine Reise ist ohne Komplikationen, ich kann aber behaupten, dass es zumindest ruhig war. Ich hoffe, das gilt auch für Euch und die Herde. Ihr scheint mir ein wenig - beunruhigt. Aber das ist doch sicher nur das typische Verhalten eines verantwortungsbewussten Leithengstes, nicht wahr?" So viel zum Thema Geduld. Aber naja, dann ging sie es eben so an. So konnte man es auch machen. |
{ bei (Aphrodite & Leviathan) & jetzt nur noch Moonlight } |
|  | | Sisco :: young stallion old heart ::

Alter: 17 Anzahl der Beiträge: 24
 | Thema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude Fr Feb 24, 2012 9:26 pm | |
| Die Wege dieses Hengstes schienen wohl immer nur zu Grausamkeit und Tod zu führen. So auch diesesmal. Seine kalten Augen beobachteten alles und jeden genauestens. Er ahnte bereits das sie Situation eskalieren würde. Vorallem aber stach die Stute heraus. Sie benahm sich... wie konnte man das ausdrücken? Dumm, dümmer? Der Marwari war offensichtlich gekommen um ihr zu helfen. Und sie wollte ihn verjagen. So langsam fragte sich Sisco wie viel ihr an dem Fohlen lag. Denoch rührte er sich nicht von der Stelle. Es wäre nun auch dumm, sehr dumm gewesen. Der Shire schien nicht gerade sehr erfreut über den anderen zu sein. So dauerte es nicht lange bie Sisco wieder Augenzeuge eines Todesopfers wurde. Der Marwari hatte keine Sekunde Zeit um zu reagieren, der Angriff kam überraschen. Obwohl, nein es war vorhersehbar das es einen Kampf geben würde. Doch war die überraschende Art unvorhersehbar gewesen. Dem Friesen sträubten sich schier die Haare bei dem Anblick des zum sterben verurteilten. Die brechenden Knochen waren ein so unwohler Klang das er sich zusammenreisen musste um keinen lautstarken Luftstoß auszulassen. Wie er den Tod doch verabscheute. Wie oft er seinen kalten Klauen entronnen war. Er... er hatte das Gemetzel seiner Herde als einziger überlebt. Er musste zusehen wie die Fohlen getötet wurden. Und er konnte ihnen nicht helfen... Mit einem noch kälteren Blick als sonst besah er nun die Pferdeleiche. Ein sinnloser Tod... So sinnlos wie es jeder Tod war der einem nicht vom Leid erlöste.
Langsam baute sich in Sisco Wut auf, ebenso Hass und Verabscheuung. Aber er blieb stehen. Er drängte diese ihm wohl bekannten Gefühlte in den Hintergrund. Sie waren zu anderen Zeiten nötig, nicht hier, nicht jetzt. Langsam hob sich sein Blick wieder und fixierte den riesigen weißen Hengst direkt vor ihm. Vielleicht lag sein Leben ja nun in der Hand des Windes. Würde er drehen so würde sein Geruch direkt in dessen Nüstern getragen werden. Ein elendige Vorstellung. Etwas so unsicheren wie dem Wind sein Leben anzuvertrauen. Da konnte man sich ja gleich freiwillig beim Henker melden! Nein das war nicht gut. Sisco musste sich wieder beruhigen sonst würde er bald so daligen wie der Marwari. Aufeinmal erspähten seine Augen weiter hinten eine schwarze Gestallt. Bald stellte sich diese als Friese heraus der schon fast unterwürfig auf den Shire zuging. Nunja, Sisco hatte nichtmehr viel übrig für seine eigene Rasse, dennoch fand er es dumm. Man musste sein Leben doch nicht so bereitwillig weg werfen oder? Natürlich, er selbst wäre auch dazwischen gegangen hätte es das Fohlen oder dessen Mutterstute betroffen. Aber derweil war das noch nicht der Fall. Stillschweigend beobachtete er weiter.
[ in der Nähe von Rana&Co ] |
|  | | Alice :: Wonderland can wait ::

Anzahl der Beiträge: 76
 | Thema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude So Feb 26, 2012 8:09 am | |
| Alice Atem war noch um Einiges beschleunigt, als sie langsam wieder zur Ruhe kam. Die dunklen Augen blitzten noch vor Freude, darüber, dass es so lustig gewesen war und andererseits, dass sie Marus durch diese kleine Geste um ein Vieles näher gekommen war. Das letzte Anzeichen dieses … Ausbruches war ein feines Lächeln auf ihren zarten Lippen. Doch als der Hengst sich für eine kurze Zeit an sie lehnte, schrillten in ihr alle Alarmglocken auf. Zunächst wollte sie reflexartig ausweichen, doch im letzten Moment riss sie sich noch am Riemen und blieb stocksteif stehen. In ihr schrie die verhasste Stimme: GEH WEG! GEH WEG! LASS MCIH IN FRIEDEN! Doch äußerlich versuchte die unsichere Friesenstute, sich nichts anmerken zu lassen. Das Lächeln zitterte ein wenig und teilweise war ihr Körper bis zum Zerreißen gespannt, doch es verging wieder, als das Pony wieder normal stand.
Die Rappin wollte gerade zu etwas ansetzen, als sie in der ferne dumpfe Hufaufschläge wahrnahm. Ein schwarzer Hengst kam im Eiltempo auf sie zu und entpuppte sich schnell als Moon. Leicht verwirrt blickte Alice von links nach Rechts und spielte nervös mit den Ohren. Als der Leithengst verkündete, dass die Situation gefährlich sei und direkt wieder weiterlief, wandte sich die Stute unsicher an Marus:
„ Was meint er damit: Wir haben schon zu viele Mitglieder verloren? Spricht er vom Monster, von dem sich alle hier erzählen? Ich habe immer nur ein paar Fetzen aufgenommen, aber wirklich verstanden, worum es geht, habe ich nie. Kannst du es mir erklären?“
Es war nicht gerade förderlich für die ohnehin schon verängstigte Alice einen skrupellosen Mörder im Wald zu wissen, deshalb hatte ihr verstand die Tatsache meistens einfach ausgeblendet. Mörder hier, Mörder da. Wen interessiert das. Der Stimme schien das Monster recht egal zu sein, doch die merkwürdige Frage, die sich Alice stellte, war, ob die Stimme sie vor dem Monster schützen würde. Denn tot würde sie dem Teufel in ihr nicht viel nützen, nur wenn sie lebendig war, konnte er sich von ihrer Angst ernähren und sie weiterhin verängstigen. Ein Seufzen löste sich von ihr und ihr Blick glitt gen Boden.
Irgendwann … vielleicht werde ich irgendwann nicht mehr so viel an mich denken müssen. Die Stimme, meine Angst. Wenn ich dauernd nur daran denke, verliere ich den Blick fürs Wesentliche, wenn ich ihn nicht jetzt schon verloren habe.
Die Schwarze schluckte lautlos und blickte zum Fuchshengst der zeitweilig auch in Gedanken versunken schien. Einige Zeit verging, ziemlich lange Zeit sogar, irgendwie entfernte sich geistig von der Situation. Erst als die Leitstute sich zu ihnen gesellte und vor sich hinplauderte, 'erwachte' Alice erst. In ihr sprach die Stimme, Alice war zu unaufmerksam gewesen, um sie im Zaum zu halten.
„ Hier herrscht keine Ruhe. Nie.“
Kalt und Hart waren die Worte gewesen und als Alice erkannte, was sie soeben getan hatte, wurden ihre Augen groß und hektische Verzweiflung brach über ihr zusammen. Sie musste es Ungeschehen machen oder zumindest irgendwie wieder geradebiegen.
„ E-e-entschuldigung .. „
[ bei Marus ; kurz Moon ; Aphrodite]
|
|  | | Obscura Ranà :: Deadly Game ::

Anzahl der Beiträge: 93
 | Thema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude So Feb 26, 2012 3:49 pm | |
| "Inside the night I write the lonely story of my life It makes me cry"
Schön, das wurde ja immer besser. Wurden das jetzt hier einsetzende Schweigeminuten zum Gedenken seienr Opfer? Seine Opfer hatten es nicht im Geringsten verdient, dass man auch nur noch einen einzigen Gedanken an sie verschwendete, es wurde Zeit, dass ich einzig allein ihre Zahl vergrößerte und nicht die derer, die darum trauerten. Am liebsten hätte er gleich mit dieser Stute und ihrem erbärmlich jammernden Fohlen weiter gemacht, doch dies schien ihm wohl verwehrt zu bleiben, denn so grausam war er ja nun auch wieder nicht. Obwohl, was spielte das jetzt noch für eine Rolle, einen schier ausschlaggebenden Unterschied würde es wohl nicht machen, soviel stand schon einmal fest. Obscura Ranà schlug unruhig mit dem Schweif, für die Stute war das ein Signal, wieder sich selbst etwas Leben einzuhauchen, damit er es nicht vollkommen aus ihr herauslöschte. entnervt seuftzte er, wie sollte dass heir denn weitergehen, vielleicht wäre der Schecke, tatsächlich etwas gesprächiger gewesen, als die zickige Madame ihm gegenüber, bedauerlicher Weise war dieser aber nun nicht mehr fähig zum Sprechen. Und für ranas Geschmack war er so oder so zu aufmüpfig gewesen. Ein bisschen respekt hatte ja bis jetzt noch keinem geschadet. Er hatte schließlich auch lernen müssen, dass es ohne nicht ging. Also konnte er ja auch erwarten, dass man ihm welchen entgegenbrachte. Zumal er ja nicht unbekannt war. Erst nach eienr Weile wurde der weiße Hengst wieder in sofern aufmerksam, dass er die schwarze Gestalt, die sich dort zwischen den Stämmen der Bäume verbarg bemerkte. er kniff die Augen zu Schlitzen zusammen und starrte den Schwarzen an, der sich hinter den Bäumen wohl zu schützen versuchte. Verächtlich schnaubte Rana. Was war da shier nur für ein feiger Haufen? Nicht einmal mehr soviel Mut besaßen diese elenden gestalten, die sich Pferde nannten, um sich zu zeigen. Nein, sie waren es wahrlich nicht wert, dass man sie respektierte. In keinster Weise. Doch bevor er sich diesem Rappen zuwenden konnte, kam schon ein weiterer des Weges, doch dessen geruch kündigte seine Ankunft an, noch bevor der weiße Hengst ihn mit den Augen ausfindig machen konnte. So wie der Schwarze auf ihn zukam verdrehte er genervt die Augen. Genau das war die Haltung warum alle diese Pferde starben, seine Frage, ließ Rana jedoch stocken. Kopfschüttelnd sah er den Fremden an. Was glaubte er eigentlich wer er war, um so eine Frage stellen zu können? "Warum er sterben musste? Bevor du anfängst solche bescheuerten Fragen zu stellen, über Dinge von denen du nichts verstehst, solltest du ersteinmal versuchen, dein Spiegelbild anzusehen. Vielleicht würde dir dann auffallen, dass du beinahe noch elendiger bist als er es war. Dein Angstschweiß riecht man auch über die Canyons hinweg und was den Tod anderer Pferde durch Fremdeinwirken betrifft, so sag mir wer du bist, dass ich dir darauf eine Antwort geben sollte?"Seine Geduld war langsam am Ende. Immer mehr entblößte sich das grausame Gesicht, dass hinter der aalglatten fassade steckte, die imme rjedes Pferd einhüllte, bis zu seinem Tod. Doch rana hatte langsam keien Lust mehr auf dieses Spiel. Die Starrsinnigkeit dieser Pferde ließ ihn beinahe aus der Haut fahren. Sie fanden keine Worte um sich zu wehren, alles was sie konnten war rumheulen, und diese beiden Rappen, von denen sich der eine nicht zeigte, waren so gänzlich neben der Spur, dass sie ihm fast hätten Leid tun können. Keiner schien auch nur einen Funken Verstand zu haben. Doch was hätte er erwarten sollen? {Persephone && Sunbeam | Sisco | Stormcloud | spricht | genervt}
|
|
|  | | Persephone :: natuerlich bissig ::

Anzahl der Beiträge: 20
 | Thema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude So Feb 26, 2012 6:41 pm | |
| Eine kleine Stute zu sein ist schon schwer genug. Eine Mutter zu sein jedoch ist das schwierigste auf der Welt. Doch zugleich auch das Schönste. Persephone konnte nicht glauben was sie gesehen hatte. Stormbreaker, den sie eigentlich nie leiden konnte, war ihretwegen gestorben. Er hatte sein Leben für sie geopfert. Was für ein idiot! Wieso hatte er das getan? Was hatte es ihm genützt? Hatte er etwa versucht seine Schuld auszugleichen? Ein neues Leben als Beschützer anzufangen? Perse hatte immer geglaubt er wäre ein richtig guter Kämpfer, wieso hat er dann nicht richtig zurück gekämpft? Oder konnte er das nicht? Rana hatte ihn getötet und zwar ohne mit der Wimper zu zucken. Es war zu schnell gewesen. Viel zu schnell als das sich jemand dagegen wehren konnte. Er hatte sein Schicksal besiegelt als er sie und Sunny beschützt hatte. Sie war schuld an seinem Tod.
Persephone versuchte Sunny vor dem Anblick des toten Hengstes zu beschützen indem sie ihr die Sicht versperrte. Perse wollte das Sunny den Marwarihengst so in Erinnerung behielt, wie er war als er lebte. Sie wollte nicht das ihre Tochter mit diesem Bild in den Gedanken aufwuchs. Es war einfach nicht richtig. Kein Fohlen sollte so etwas sehen müssen. Überhaupt kein Pferd sollte so etwas sehen müssen. Es war einfach falsch.
Die Haflingerstute wurde aus ihren Gedanken gerissen, als sie das leise weinen ihrer Tochter vernahm. Ohne dem weißen Shire auch nur eines Blickes zu würdigen drehte sie ihm den Rücken zu und began auf ihre Tochter einzureden.
„Hör mir jetzt gut zu Sunny. Lauf zurück zur Herde. Lauf zu den Pferden, okay? Lauf schnell und dreh dich nicht um. Komm auch nicht wieder, hörst du? Du läufst direkt zur Wieso und zur Herde und du bleibst bei ihnen, egal was passiert, okay!“
Die kleine Stute nickte unter Tränen also gab Perse ihr einen letzten schubs und schon rannte das kleine Fohlen so schnell es seine dünnen Beinchen tragen konnten zu der Herde zurück. Dort würde sie sicher sein. Perse wusste das sich die Pferde um sie kümmern würde und Aphrodite und oder Akira würden sie bestimmt Säugen wenn es wirklich darauf ankam. Plötzlich kam ihr ein Gedanke und ohne zu wollen, sprach sie den auch aus.
„Sie ist so groß geworden. In so kurzer Zeit. Und das Beste. Das Beste ist sie ist keine Weise wie ihr Vater. Glück muss eine Stute haben, nichtwahr, Rana? Sie lässt mich alt aussehen, obwohl, wenn man es genau betrachtet, bin ich selbst noch fast ein Jungpferd bin. Seltsam, nichtwahr, Rana?“
Persephone war nun in Gedanken versunken und bemerkte das Erscheinen eines anderen Hengstes auch gar nicht. Sie hörte nicht einmal was er antwortete. Erst als sie sich umdrehte, sah sie den schwarzen Hengst und lächelte ein trauriges lächeln, bevor sie wieder zu sich selbst wurde.
„Verschwinde, Friese! Du hast hier nichts verloren! Na los, hau ab! Geh zur Herde, die werden dir schon weiterhelfen, aber das hier. Das geht dich nichts an. Das ist etwas zwischen mir und Rana, verstanden? Also, verzieh dich, Blödmann!“
Ihre Worte waren harsch und irgendwo, tief drinnen in ihrem Kopf, sagte ihr etwas das das falsch war diesen Hengst so zu behandeln. Er wollte doch nur helfen. Dann wiederum, Stormbreaker wollte auch nur helfen und jetzt war er tot. Sie wollte nicht noch mehr Pferdeleben aufs Spiel setzten.
„Na schön, Rana. Was willst du jetzt machen? Mich zusammenschlagen? Mich töten? Eine kleine Haflingerstute die noch dazu ein Fohlen hat? Dann worauf wartest du? Sie ist sicher und du kannst ihr nichts mehr tun. Was aus mir wird ist egal. Komm schon. Tob dich aus. Das ist es doch was du willst? Das Blut anderer Pferde auf deinen Hufen spüren! So tief bist du gesunken. Nichts weiter als ein Blutsauger bist du geworden! Und ich dachte schon – naja, egal was ich dachte. Es zählt doch nichtmehr was ich dachte. Es hat noch nie gezählt, was ich dachte…“
[schickt Sunny weg | redet mit Rana | Rana und Stormcloud]
|
|  | | | | Kapitel 3: Fruehling & Freude | |
|
Ähnliche Themen |  |
|
| | Forenbefugnisse: | Sie können in diesem Forum nicht antworten
| |
| |
| |
|