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 Kapitel 3: Fruehling & Freude

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AutorNachricht
Aphrodite
:: Godess of love ::
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Umfeld : Beim See auf der Lichtung

BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Sa Dez 10, 2011 10:42 am

Dreams may be sometimes scary, but reality is much more terrible than any dream


Langsam, ganz langsam öffnete die weiße Araberstute ihre Augen, musste sie jedoch wegen der helligkeit noch einmal halb schließen da es schmerzte. Sie spürte die Wärme der Sonnenstrahlen auf ihrem weißen Fell und konnte schwach, das glucksen und plätschern des kleinen Sees hören, der ja zu ihrem Territorium gehörte. Es war ihrgendwie wirklich schön, einfach nichts zu tun, einfach nur zu zu hören und seine Gedanken treiben zu lassen. Das war das Leben, so musste es sein. Wieso konnte nicht jeder Tag so sein? Ohne Probleme, keine Verpflichtungen, nichts um was man sich kümmern musste, doch die Araberstute wusste, dass dem nicht so war, dass etwas nicht stimmte. Sie sollte nicht herumträumen. Sie musste sich um ihre Herde kümmern. Was war eigentlich passiert? Als sie nun viele verschiedene Stimmen hörte, seufzte sie und öffnete dann doch ihre Augen. Zuerst verstand sie nicht wirklich was sie sah. Wasser, Grass und Erde. Was machte sie am Boden? Sollte sie nicht eigentlich ihrgendwo inmitten der Herde stehen und schön vor sich hin grasen? Erst dann erinnerte sich die Stute wieder was passiert war. Diese Jungstute war doch in sie hineingelaufen! Was war danach passiert? Das letzte an das sie sich erinnern konnte, war heftiger Schmerz und dann, nichts mehr! Sie musste Unmächtig geworden sein! Wie lange war sie wohl so am Boden gelegen? Hoffentlich nicht allzu lange. Hatten sich die anderen Sorgen um sie gemacht? Wussten sie was passiert war?

Mit einem Ruck hob sie ihren Kopf und stemmte ihre beiden Vorderbeine in den Boden. Kurz erzitterte ihr Körper unter der Anstrengung doch dann, nach einem leisen und schmerzvollen wimmern, zog sie sich selbst hoch und auf die Beine und richtete sich so gut es ging auf, um ja keinen allzu schwachen Eindruck zu machen. Ihr Körper tat zwar noch etwas weh von der kleinen Eskapade mit der Roten, doch es war nicht mehr allzu schlimm. Sie hatte bereits größere Schmerzen ausgestanden. Nun, sah sie sich abermals um und entdeckte Lean on Pete, der mit Akira sprach und neben ihr standen Leviathan und Moonlight. Sie schienen über etwas zu reden, doch Angy bekam nicht ganz mit was das war. Um es herauszufinden ging sie langsam zu den beiden schwarzen Hengsten hinüber und lehnte sich leicht an die Schulter ihres Gefährten. Es tat so gut die Wärme seines Körpers auf der ihren zu spüren und zu wissen, dass er sie liebte. Beiden Hengsten schenkte sie ein aufmunterndes lächeln. Sie fühlte sich schrecklich das sie den beiden womöglich Probleme bereitet hatte oder das sie sich Sorgen um sie gemacht hatten. Die Stute wollte nicht wie ein kleines, schwaches Stütchen erscheinen um das sich jeder kümmern musste. Dazu kam ja dann auch noch das sie hoch Schwanger war. Keine Tatsache die andere in dem Glauben belassen würde, das sie wusste wie man auf sich selber aufzupassen hatte. Etwas verwirrt sah sie sich nochmals um und entdeckte etwas weiter entfernt, wie die beiden Jungpferde wiedereinmal wie wild herumrasten. Es war schon süß ihnen dabei zuzusehen, doch in der kurzen Zeit wo sie da waren, hatten sie bereits genug Probleme gemacht. Aphrodite seufzte und sah wieder die beiden Hengste an.

„Es tut mir sie leid das ich Probleme gemacht habe, oder das ihr euch Sorgen um mich gemacht habt, aber was ist eigentlich hier passiert. Alles ist ihrgendwie wie im Traum für mich. Ganz verschwommen und unklar. Ich hasse dieses Gefühl!“

[wacht auf // Moonlight & Leviathan // redet]


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Leviathan
:: peccatum mortiferum - Todsünde ::
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Do Dez 15, 2011 5:49 pm

» allways be brave, but never be arrogant «

    Wie so oft harrte der schwarze Riese schweigend, der Dinge abwartend, als könne rascher etwas geschehen, als man annehmen mochte. Leviathan selbst hatte dergleichen Situationen bereits des Öfteren erleben dürfen, wenngleich er einen Großteil - oder nahezu alle - davon unter Verschluss hielt. Allzu grausam hatte er sein können und gewiss schlummerte jener eiserne Krieger noch immer in ihm, dennoch würde eine solche Geschichte lediglich Beunruhigung hervorrufen, denn angenehmer Überraschung. Insoweit schwieg der Rapphengst, wie so oft, und hielt jegliche Gedanken in seinem Kopf, wie so oft. Aussprechen tat er lediglich die Dinge, die tatsächlich namentlich angesprochen werden mussten und eine höhere Relevanz denn der eigenen Arroganz besaßen. Erneut eine weise Lehre seines verstorbenen Lehrmeisters, Gott habe ihn gnädig.

    Während der kühne Krieger nun den eigenen Gedanken nachhing, erklomm Aphrodite unterdessen erneut den Gipfel des eigenen Bewusstseins, wenn auch anfänglich ein wenig unsicher. Sogleich suchte sie die Nähe ihres Gefährten, blickte ein wenig desorientiert, wie es dem Schwarzen schien, ehe sie das Wort an sie richtete.
    Anfangs überrascht, dass sich die Leitstute ebenso an ihn wandt wie auch an ihren Gefährten und Leithengst, schnaubte der Shire Hengst schlicht, blickte aus dunklen, ernsten Augen jedoch vorsorglich auf die wesentlich kleinere Stute. Es mochte gewiss kein Kunststück sein, dennoch wirkten die filigranen, nahezu zarten Gliedmaßen der Weißen regelrecht zerbrechlich neben seiner gewaltsamen Masse von nun mehr einer Tonne Gewicht. Sofern er eine größere Eitelkeit besäße, würde Leviathan jenen Aspekt seines genauen Gewichtes wohl aufgrund verletzlicher Arroganz verbergen, doch nun tat er dies lediglich, da es nicht weiter relevant wäre. Nichts desto trotz, es hatte nur allzu großrahmige Vorteile als auch Nachteile. Schwer schnaufte er, ehe sein ruhiger Blick ein ums andere Mal über die Pferde dieser Herde glitt. Die beiden Jungpferde tollten noch immer wie wild herum, doch entfernten sie sich zunehmend mehr von der Herde. Leviathan tat dies als jugendlichen Übermut ab und sprach mit dunkler, aber tragender Stimme leise zu Aphrodite.

    » Oh, Ihr habt weniger Probleme gemacht, als dass wir uns ehrliche Sorgen um Euch machten. Doch kaum, dass ihr an Ort und Stelle zusammenbracht, kehrte ein junger Heiler ein, Philadelphia. Akira genießt soeben sein heilendes Wissen. «

    Ein Blick auf besagtes Sorgenkind jedoch ließ deutlich werden, dass sie nun viel mehr die Gesellschaft des schwarzen Rennpferdes genoss. Somit erübrigte sich gewiss die Frage nach ihrem Wohlbefinden, schien dies offensichtlich. Dennoch, einen kurzen, prüfenden Blick warf er gen Schecken, denn noch immer erschien es ihm ausgesprochen seltsam, dass ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt, an welchem die Leitstute ohnmächtig wurde, ein Heiler erschien. Bisher hatte er jenen Gedanken nicht laut ausgesprochen, doch die Nachdenklichkeit, mit welcher er immer wieder den athletischen Körper des Paint Horses bedachte, schien seine eigene Sprache zu sprechen. Rasch widmete er sich wieder Aphrodite, denn nebst Akira beanspruchte ein anderer Gedankengang seinen Verstand.

    » Ebenso brach Stormbreaker gen Wald auf, Persephone und ihrer Tochter hinterher. Doch keiner der Drei kehrte bisher zurück, sodass ich bereits Moonlight darum bat, sie suchen zu gehen. «

    Seine Stimme klang noch immer ruhig, leise und gelassen, dennoch glomm tief in den nachdenklichen Augen des schwarzen Riesen schwach etwas auf, was gewiss seiner unausgesprochenen Vergangenheit zu Schulden kam. Womöglich kam es ihm eben Recht, dass bisher niemand etwas über seine Grausamkeit erfahren hatte, doch andererseits würde sich dies nicht mehr allzu lang hinziehen, sofern er Persephone und Sunbeam tatsächlich in Bedrängnis vorfand. Dennoch, mit stattlicher Statur und ausgeprägten Muskeln ragte er imposant, aber reglos vor Aphrodite in den Himmel hinein. Jeglicher Kampfesdurst schien vorerst erloschen, doch ein wahrer Krieger wusste: Sofern das Feuer zu glimmen begonnen hatte, ließ es sich nur auf einem Wege löschen.



[Bei Moonlight & Aphrodite # In Gedanken # Erklärt Aphrodite die Lage]
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Fr Dez 16, 2011 1:22 pm

» Die Welt ist bunt - man muss sie nur sehen «

    Die langen, elegant wirkenden Beine preschten ungehemmt über das grüne Erdreich, ruinierten somit mehr als nur einmal die Oberfläche und warfen immer wieder größere Erdklumpen auf, denen ihr Verfolger immer wieder ausweichen musste. Boshaft grinste Rocket, ehe sie eine meisterhafte Hinterhandwendung um beinahe 180° vollführte. Im gestreckten Galopp hielt sie auf ihren Freund zu, warf sich - ganz Hengst - in die Brust und drohte ihm spielerisch. Augenblicklich fiel der Junghengst ein und immer wilder jagten sie aufeinander zu. Die Rote spürte das Herz schmerzhaft gegen die Rippen preschen, hörte es beinahe im Gleichtakt mit dem harten Hufschlaf galoppieren und warf fröhlich den Kopf nach vorn, ehe sie knapp an Dasher vorbei hetzte. Ähnlich ihrer genialen Wendung versuchte er ebenfalls seinen Körper herumzureißen, kam dabei jedoch ins Straucheln und böse auflachend riss die rote Araberjungstute ihren schmalen Leib überraschend flink herum, ehe sie gegen den gescheckten Körper des besten Freundes prallte. Nun, genau genommen rammte sie ihn mehr oder weniger, beschleunigte das Straucheln und schlussendlich lag er am Boden, ausgelacht von Rocket.

    Quietschend sprang diese zurück, als der Gescheckte spielerisch nach ihren Beinen keilte, um sie ebenfalls zu Fall zu bringen. Den Moment ihres Schrecks nutzend, sprang er behände wieder auf, funkelnd fassten seine glutroten Augen sie ein. Aufgeregt blähte die Rote die Nüstern, in ahnender Voraussicht, was nun kommen möge. Doch just in dem Augenblick, in welchem er nach vorn sprang und sie seitlich wegsprang, öffnete sich das satte, dunkle Grün vor den Hufen der hübschen Araberstute, welche angewurzelt stehen blieb.
    Bou trabte lachend auf sie zu, stieß ihr auffordernd gegen den Hals und folgte ihrem Blick. Für einen Augenblick schien er verwundert, Rocket meinte beinahe, es selbst zu verspüren, so gut kannte sie ihn wohl inzwsichen, dann richtete sie ihren dunklen Blick auf ihn. Leise, nochmals zaghaft zurücksehend, sprach sie zu ihm, seine Ohren spitzten sich aufmerksam und sein Körper spannte sich an. Alles in allem war Boo stolz darauf, ihm ebenbürtig zu sein - wenn wohl leider nie als Hengst.

    » Wir sind nicht lange bei dieser Herde ... «

    murmelte sie leise, ehe sie den Blick des Freundes auffing und hielt, als wolle sie sicher sein, er verstünde tatsächlich, was sie trieb, was sie so ruhe- und rastlos machte. Leise schnaubend schüttelte sie die kurze Mähne, ehe sie den Blick sehnsüchtig in das Dunkel eines verborgen wirkenden Waldweges richtete. Dasher folgte ihrem Blick.

    » Dann ist der Abschied nicht so langwierig und gefühlsduselig. «

    Allem Anschein nach kannte der Junghengst Boo ebenso gut wie diese ihn, wenngleich gewiss jeder auf seine individuelle Art. Dennoch, Rocket schüttelte kräftig schnaubend den Kopf, tänzelte unruhig umher und drehte den Körper so, dass sie Dasher vom Weg abtrennte. Dieser blinzelte, offenbar verwirrt, als sie erneut das Wort ergriff.

    » Du verstehst nicht ... Lass uns ziehen ... «

    Kurz erkannte sie eine Intuition in den faszinierenden Augen ihres Freundes, spürte dessen Ahnung aufglimmen und folgte seinem Blick zurück zu Aphrodite. Ihr schlechtes Gewissen nagte nur allzu hart an ihr, nicht nur, dass sie den eigenartigen Riesen in Schwierigkeiten gebracht hatte, die hatte beinahe die Leitstute auf dem Gewissen. Nun, im übertragenen Sinne, verstand sich, dennoch behagte Boo dieser Gedanke nicht. Es ließ sie ... abhängig von den Launen der Stute werden. Ein Gedanke, den sie hasste.
    Plötzlich blickte sie geradewegs in die dunklen Augen des Shirehengstes, bemerkte darin den Glanz von etwas, was wohl einem Segen für die Reise recht nahe kam und wandte sich mit gesenktem Kopf ab, ehe sie in die Tiefen des Waldes trabte. Flink, bald schon in einen leichten Galopp fallend, spürte sie ihren Freund neben sich, der offenbar keinerlei Probleme mit dem Abschied zu haben schien. Womöglich fühlte er sich nicht so reuig, immerhin war sie es, die so viel Unfug angestellt hatte.

    » Nun, zumindest werden wir wohl nicht vergessen. «

    sagte Dasher fröhlich, grinste und allmählich grinste auch Rocket. Womöglich lag es in ihrer beider Naturen, dass sie führten und nicht folgten. Wenn es wohl auch recht kompliziert werden könnte, wenn zwei Dickschädel, die auf lange Zeit miteinander befreundet waren, gemeinsam die Kontrolle haben müssten. Dennoch, in gewisser Weise gefiel Boo dieser Gedanke und mit provokant ausholenden Bewegungen sprengte sie an Dasher vorbei, ihrer eigenen, unbekannten Zukunft entgegen. Der laute Hufschlags Dasher folgte ihr beständig.





[Rocket & Dasher herausgespielt]



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Hot Stuff
:: Give me Hot Stuff baby ::
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Do Jan 05, 2012 9:55 am

"Es gab eine Zeit, da glaubte ich, dass alles, was ich brauchte, meine Freiheit war. Bald sollte ich erfahren, wie sehr man sich täuschen kann."


Give me Hot Stuff Baby. Ein Name, den sie nicht vergessen sollten.
Wieder und wieder flogen diese Worte durch den Geist der grauen Stute, die in einem gleichmäßigen, raumgreifenden Galopp durch den Wald lief. Ihr dunkles Langhaar glänzte in der Sonne, ebenso wie ihr geäpfeltes Fell. Ihre festen, kleinen Hufe machten dumpfe Geräusche auf dem Boden, hinterließen Abdrücke aus zertretenem Gras und festgestampfter Erde. Diese Stute war niemand anderes als Give me Hot Stuff Baby, die alle nur Hot Stuff nannten. Wo wollte sie hin? Was machte sie in dieser Ödnis?

Das war eigentlich eine gute Frage, fand Hot Stuff. Was machte sie hier? Nun, vermutlich lag es an dem Geruch, der in der Luft hing, dass sie noch nicht nach Süden, in Richtung Meer, abgebogen war, was ihr eigentliches Ziel gewesen war. Der Geruch von Pferden, einer ganzen Herde, die allerdings nicht sonderlich groß war, sondern nur aus wenigen, vereinzelten Pferden bestand. Der leichte Wind trug den Geruch mit sich, schon seit einigen Meilen, und deswegen hatte die Andalusierstute sich dazu entschlossen, der Fährte zu folgen und mal wieder ein paar neue Bekanntschaften zu schließen, bevor sie alte Bekanntschaften zwischen anderen Pferden zerstörte. Das war ja nun einmal ihre Lieblingsbeschäftigung.
Einige Meilen war sie schon galoppiert, als sie langsamer wurde und stattdessen in einen eleganten Trab fiel. Jetzt befanden sich die fremden Pferde in Sichtweite. Sie schlug einen Bogen, um die Pferde, die auf einer großen Lichtung rasteten oder lebten, so genau konnte sie das nicht erkennen. Zwei Gruppen standen zusammen, sie witterte aber noch andere Pferde in der Nähe, die sie auch der Herde zuordnete.

Lange brauchte Hot Stuff nicht, um zu erkennen, wer in dieser Herde das Sagen hatte. Anscheinend war es die hochtragende Schimmelstute und der Rapphengst mit dem großen Stern auf der Stirn, die mit einem großen Kaltblüter zusammen standen. Sie entschied, ohne weitere Umschweife zu ihnen zu gehen und um einen Platz in der Herde zu bitten. Als sie sich näherte, fing sie Wortfetzen über einen gescheckten Heiler namens Philadelphia auf. Sie kannte dem Hengst, war sie ihm auf ihren Reisen doch mehrmals begegnet. Sie musste schmunzeln, als sie ihn zwar witterte, doch in einiger Entfernung zur Herde und sich immer weiter entfernend. In einer Entfernung von einigen Metern blieb sie stehen, gerade aufgerichtet und den Kopf hoch erhoben.

»Entschuldigt, wenn ich mich in euer Gespräch einmische, doch der Hengst, von dem ihr redet, hat sich wohl aus dem Staub gemacht.« So richtete sie die Aufmerksamkeit der Leittiere und des großen Rappen auf sich. »Mein Name ist Hot Stuff die Feuerzüngige, wenn ich mich vorstellen darf. Ich möchte um einen Platz in Eurer Herde bitten, um mich ein wenig von meinen Reisen zu erholen.«

{ kommt zur Herde ;; bei Aphrodite, Moonlight & Leviathan }
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Persephone
:: natuerlich bissig ::
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Do Jan 05, 2012 11:27 am

Manchmal, selbst wenn sie es gut mit einem meinen, will man doch nichts mit ihnen zu tun haben


Persephone war nun mehr als nur verärgert. Was dachte sich dieser Typ eigentlich? Na schön, er war ein Eiskalter Mörder, von allen gefürchtet, keiner Stellte sich ihm in den Weg, außer man wolle sterben, aber trotzdem! Wie kam er dazu sie eine dämliche Fellkugel zu nennen! Das war zu viel! Keiner würde sie je beleidigen, dafür hatte sie eigentlich schon zu genüge gesorgt, doch dieser Shire, er trieb sie zur Weißglut, auch wenn die Stute sich eingestehen musste, das er garnicht mal so schlecht aussah.

‚Was ist bloß los mit dir? Du kennst doch all die Geschichten über ihn! Du weisst doch wie gerfährlich er ist! Und außerdem, er bedroht gerade deine Tochter, du blöde Kuh! Also hör gefälligst auf solche Dinge zu denken! Na schön, er sieht halt gut aus! Na und? Leviathan sieht auch gut aus, aber deswegen schmeißt du dich nicht an seinen Hals! Schähmen solltest du dich! Wirklich schähmen!‘


Ok. Er wollte den unwissenden Spielen, aber Perse wusste ganz genau das er wusste, das sie mit „mami“ Aphrodite meinte und ob es ihm passte oder nicht, sie bereute kein einziges Wort von dem was sie gesagt hatte, aber er, er würde bald bereuen wenn er so weiter machte. Sie war zwar klein, aber Persephone wusste trotzdem wie man ein paar saftige Tritte austeilte und die meisten Herdenmitglieder hatten ihre Hufe auch schon längst zu spüren bekommen, in den vergangenen Wochen und Monaten.

Aus lauter Wut zitternd, holte die Junge Mutterstute ein paar Mal tief Luft. Es würde keinem etwas bringen wenn sie sich jetzt einfach ihrer Wut hingab. Sie musste stark sein, für Sunbeam und sie musste versuchen keinen Kampf herauf zu beschwören, den so gern sie dem großen Shire auch einen Tritt verpassen würde, oder beißen würde, sie wusste doch das sie den Kampf verlieren würde und dies durfte auf keinen Fall passieren, nicht mit ihrer Tochter in der Nähe. Sie wäre dann bloss die Nächste die daran glauben müsste und Persephone konnte das beim besten Willen einfach nicht zulassen.

„Obscura Ranà. Es mag zwar sein das du größer bist als ich und auch einen Ruf hast, alle Pferde die auf dich treffen zu töten, doch das sind Fakten. Vielleicht könnte ich nicht gegen ein Pack wiederlicher, stinkender Wölfe ankommen, aber weisst du was? Das ist mir scheiß egal, den hier gibt es im Moment keine Wölfe, also werde ich meinen Kopf für eine Weile behalten, vielen dank und was die Geschichten angehen, Aphrodite und Moonlight würden nie so weit sinken um Geschichten über dich zu verbreiten, die nicht stimmen. Sie sind eherenvolle Pferde, ungleich zu dir. Was wir jedoch gehört haben, ist das du schon unzählige unserer Mitglieder umgebracht hast. Stimmt das den nicht? Was war das mit unserer Beraterin? Wie hieß sie nochmal? Ach ja, Scalet! Die hast du doch umgebracht! Ich bin kurz danach mit meiner Sunbeam bei der Herde aufgetaucht. Hast du ihrgend eine Ahnung wie die Herde drauf war? Ich hatte das Gefühl unter lauter Zombies zu leben! Du hast schreckliche Dinge getan die jeder sehen konnte. Aphrodite und Moonlight mussten gar keine Geschichten erzählen!“

Persephone sah ihm aus glänzenden, braunen Augen an und schüttelte einmal ihren hübschen Kopf, um eine Strähne ihres blonden Mähnenhaars aus ihren Augen zu entfernen, damit sie auch ja nichts verpasste. Perse hatte die letzten paar Sätze eigentlich nicht sagen wollen. Keiner sprach über diese Scalet, normalerweise. Sie hatte es ein paar mal versucht, aber die trauer, die die Pferde gepackt hatte, die die schwarze Stute gekannt hatten, es war einfach zu viel und sie hatte aufgehört zu Fragen. Leviathan hatte ihr das meiste erzählt, auch das er ihren Toten Körper zur Herde zurückgebracht hatte.

Persephone wollte gerade noch was sagen, als ein anderes Pferd an ihr vorbeistürmte und sich vor ihr und ihrer Tochter aufbäumte. Persephone musste die Augen kurz schließen und abermals hinschauen, bevor sie sich sicher sein konnte, dass es wirklich Stormbreaker war der gerade vor ihr stand. Sie und der Schecke waren sich noch nie wirklich nahe gestanden. Ehrlichgesagt, hatte sie wahrscheinlich keine zwei Worte mit dem Marwarihengst gewechselt und kannte nur wirklich seinen Namen, sonst nichts und doch, hier stand er vor ihr und verteidigte sie, legte sich mit dem Shire an um sie und ihre Tochter zu beschützen.

Was für ein IDIOT!

Persephone langte vor und zwickte den gescheckten Marwarihengst einmal, sehr kräftig, in den Hintern, bevor sie ihn von hinten anzischte.

„Was machte du da du volltrottel? Verschwinde! Ich regle das! Du hast hier nichts verloren, kapische?! Na los! Kusch kusch!“

Ihre braunen Augen glitzerten gefährlich, als sie den Hengst anfunkelte. Dies hier war nicht sein Kampf! ER tat doch nie was! Er sollte lieber etwas in der Herde mithelfen, als hier den Helden spielen zu wollen! Herr Gott nochmal! Sie mochten sich doch garnicht, jedenfalls aus ihrer Sicht. Was er über sie dachte war ihr vollkommen gleichgültig!

[Ranà|Sunbeam|Stormbreaker # redet]
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Leviathan
:: peccatum mortiferum - Todsünde ::
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Sa Jan 21, 2012 12:29 pm

« Some misunderstand the sense of a herd »

    Zu einer Zeit, in welcher er noch nicht einmal über die Kruppe seines Meisters hinauszusehen vermochte und die Beine ungewöhnlich lang waren, hatte es eine Lektion gegeben, welche sich von dort an stets in den Gedanken des Rappen trug. Intuition war beinahe ebenso mächtig wie Emotion, wenngleich meist noch weit zerstörerischer, sobald beide Hand in Hand gingen. Doch damals, Leviathan war jung und ungestüm gewesen, hatte er den Sinn dahinter nicht begriffen. Nun jedoch fand das vor langer Zeit gelernte Anwendung.

    Obgleich beide Jungpferde kaum mehr auffielen, stromerten sie doch hauptsächlich in der Nähe der Wälder herum und verhielten sich auch sonst ungewöhnlich ruhig, richtete sich der dunkle Blick des Hengstes doch mit einem Mal zielsicher in deren Richtung. Eine milde Ahnung hatte ihn befallen, sobald sein zuckendes Ohr das abrupt verstummende, zuvor leise Lachen der Stute vernahm. Wachsam, als auch mit wissendem Blick beobachtete er beide Pferde, welche seit nicht einmal allzu langer Zeit bei ihnen weilten - und nun schon weiter ziehen wollten. Offenbar fühlten sie sich eingeengt, beschränkt in ihrem wilden Willen und dem Feuer der Jugend. Sachte schüttelte Leviathan seinen leicht gerammsten Kopf, sodass die dicke, lange Mähne leicht umher flog.

    Herde war nicht länger gleichbedeutend mit dem Gefühl der Gefangenschaft innerhalb einer zeitweilen wohlmeinenden Gemeinschaft. Ebenso wenig war der Shire Hengst versucht, seiner Wege zu ziehen, fand er doch Dinge innerhalb dieser Herde, auf welche er einsam gewiss hätte verzichten müssen. Doch ebenso besaß es in seinen Augen Nachteile, sodass er beide Jungpferde durchaus verstehen konnte. Ab und an sehnte auch er sich nach der Unberechenbarkeit eines Lebens in Einsamkeit, nach der Selbstherrschaft und zahlreichen anderen Dingen. Doch nur zu oft taten rationale Gründe dies wieder beiseite, sodass Leviathan blieb. Schweigend. Wachens. Allzeit bereit, sich dem Schutz der Herde restlos zu verschreiben.

    Ein fremder Geruch ließ ihn langsam den Kopf heben, sodass er geradewegs in den Wald hinein sah. Kurzweilig verdunkelten sich seine Augen, sowohl in Gedanken an Persephone und deren Tochter, als auch an die fremde Stute, welche nun zu ihnen trat. Ihre Worte überraschten den Rappen nicht weiter. Der Geruch des Gescheckten war unlängst schwächer geworden, wenngleich er ihnen durchaus Hilfe geboten hatte. Doch noch immer misstraute Leviathan jenen Dingen, welche sich maßgeblich Schicksal nannten. Zum einen, weil zahlreiche rationale Gründe gefunden werden konnten, zum anderen, weil er den Emotionen größtenteils abgeschworen hatte. Aus jenem Grund beunruhigte ihn jener Heiler noch immer. Rational gesehen gab es lediglich zweierlei Gedanken, welche in Frage kämen, von denen einer unangenehm wäre und auf einen erbitterten Kampf hinausgelaufen wäre.

    Knapp nickte er der Apfelschimmelstute zu, als Zeichen, dass er sie wahrgenommen und ihre Worte gehört hatte. Sein dunkler, ernster Blick ruhte lange Zeit auf ihr, auf deren Augen insbesonders, als könne er allein an ihren Seelenspiegeln erkennen, aus welchem Grund sie tatsächlich hier zugegen war. Ohne Frage stellte es eine Gefahr dar, die Stute lediglich für den Zeitraum der Erholung bei ihnen zu behalten, schließlich konnte sie ebenso gut in feindlicher Absicht gekommen sein. Zurückhaltend, doch noch immer misstrauisch und wachsam suchte Leviathan nun nach rational belegbaren Gründen für den Wunsch der Stute, nicht auf Dauer in die Gemeinschaft eingebunden zu werden.

    Schweigend betrachtete er die gut gebaute Stute, schloss auf spanisches Blut und sann über deren Intentionen und Charaktere nach. Nur allzu rasch brach er diesen Gedankengang ab, schnaubte einmal leise und scharrte mit dem schweren Huf über den Boden. Ein jedes Wesen besaß seinen Charakter, es ließe sich nur selten aufgrund von Verwandtschaft und Ähnlichem auf Gleichheiten schließen. Wenngleich es durchaus Auswirkungen besaß. Noch immer die Lehre seines Meisters im Ohr habend, blickte er die Stute prüfend an. Etwas missfiel ihm an ihr, wenngleich er noch immer nicht genau wusste, inwiefern. Somit beließ er es bei wachsamen Schweigen. Sein Urteil müsste warten.





[Bei Aphrodite & Moonlight # Bemerkt Rocket & Dashers Weggehen # In Gedanken # Bemerkt Hot Stuff]
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Obscura Ranà
:: Deadly Game ::
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Mi Jan 25, 2012 4:54 pm

"Inside the night
I write the lonely story of my life
It makes me cry"


Belustigung gemischt mit Verachtung und Respektlosigkeit ebenso wie Tadel spielte in den Augen des großen, weißen Hengstes. Angst kannte e rnicht udn er hatte auch nich vor bei dieser STute hier klein bei zu geben. Man sollte als Hengst zwar immer nett und freundlich zu den Stuten sein, doch er behandelte andere stets so, wie sie ihn. Okay, eigentlich behandelte er alle gleich - schlecht, aber das spielte für ihn ja keine Rolle. Obscura Ranà kannte kein Mitleid auch keine Treue, er mochte weder Vertrauen nnoch Respekt. Ihm gegenüber Letzteres immer gern, doch er selber - niemals. Die kleine Haflingerstute, die wohl die Mutter von dem kleinen, ach so putzigen Ding war, dass die meisten schon wieder so knuffig finden würden, dass er sich rechtlinks übergeben könnte, stellte sich ja ganz udn gar edel vor ihn. Das hieß, sie wollte ihr Kleines beschützen, aber welche Mutter wollte das nicht? Beinahe gelangweilt sah der Hengst die kleinere Stute an, so als wolle er ihr dadurch zeigen, dass sie weder eien Chance hatte, noch er sich von ihr irgendetwas sagen lassen würde. Sie sollte schlicht und einfach wieder ihren Hintern einziehen und sich zurück zu ihrer Herde verkriechen. Der Wald war sein Gebiet. Und e rmochte e snicht, wenn man ihn störte, wobei er zugeben musste, das der Winte rhart gewesen war udn nicht allzuviele Opfer gebracht hatte, die seinen Blutdurst hätten stillen können.

So kam Ranà Nächsterer gerade recht. Wie auch immer er heißen mochte, die STute sprach ihn ersteinmal nciht an, er stellte sich Ranà direkt in dem Weg und baute sich vor ihm auf. Der Weiße hegte auf Hengste sowieso eine größere Abneigung als auf Stuten, da diese es meistens waren, die versuchten ihn zu "stoppen". Kalt funkelte er den anderen an. Ein Marwarischecke. Natürlich hatte auch der Große von diesem Pferd schon gehört, dass ja eine Legende sein sollte ... Verächtlich schnaubend schüttelte er dne Kopf. Glaubte dieser andere jetzt etwa, nur weil über ihn Geschichten erzählt wurden, könne er sich ihm, Ranà, in den Weg stellen? Ein ebenso verrückter Narr,wie all die, die es schon versucht hatten und kläglich gescheitert waren. Obscura funkelte den anderen drohend an.
Der Name seines Gegenüber war ihm allerdings entfallen und genau genommen spielten in seinem Leben Namen auch kene Rolle, außer Moonlight und Aphrodite. Der andere trat noch einen Schritt auf ihn zu, was zuviel für den Mörder war. Er hohlte aus und in sekundenschnelle klatschte sein schneeweißer Hals gegen den des Schecken. Ranà war größer und durchaus auch muskulöser. Der Aufschlag hatte ihm nciht viel ausgemacht. Der andere jedoch schien etwas perpelex zu sein, über diesen Angriff schier ohne Vorwarnung. In der nächsten Sekunde stieg der Weiße auch schon auf die Hinterbeine, nur Bruchteile von Sekunden wirbelten seine Vorderhufe durch die Luft, ehe diese tellergroßen Hufe auf den anderen niederkrachten und dem Schecken sämtliche Knochen brachen. Man hörte meheres Knacken, ehe dessen Genick gebrochen war.
Asche zu Asche. Staub zu Staub.
Legende gegen Legende.
Nur der Stärkere gewinnt.
Für den anderen war es vorbei. Das Leben, auf Erden. Und damit wiede rein Pferd von Ranàs Liste gestrichen.

Erst nach einiger Zeit wandte sich der Große wieder an die Haflingerstute. Der Schecke lag mausetot am Boden und nur ein leises, fast knurrähnliches Geräsuch drang aus Obscuras Kehle, als er dem Toten seine Wort ezuzischelte.

"Du hättest wissen sollen, dass man besser daran tut, sich mir nciht in den Weg zu stellen. Gerade du!"

Abwartend sah er die Stute an, ehe er nach diesen vergangenen Minuten, in denen mehr geschehen war, als bei dem Rest der Herde, auf ihre Antwort einging.

"Stimmt, Stute. Das mussten sie nicht. Es ist ja alles so wahr. Geh und lauf zu ihnen, warne sie, dass ich in der Nähe bin. Ihr könnt mir nicht entfliehen. Und das wissen sie. wenn es erst wieder Winter wird, werdet ihr keien Chance mehr haben. Weder du, noch dein Fohlen, noch euer ehrenwerter Heerführer Moonlight!"

Die Worte waren dahingespuckt wie Dreck. Denn mehr waren die Pferde der Herde auch nciht für Obscura Ranà. Alles was er wollte - sie am ende sehen. Endgültig. Ihre Zeit war abgelaufen und das schon viel zu lange.

{Persephone && Sunbeam | Stormbreaker | tötet diesen | spricht}
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Aphrodite
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Umfeld : Beim See auf der Lichtung

BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   So Feb 19, 2012 4:38 pm

Sometimes you just have to close your eyes and let it happen


Aphrodite nickte dem großen Shire zu, obwohl sie eher in Gedanken versunken war. Alles was sie wollte, war sich unter einem der Apfelbäume hin zu legen und zu schlafen und sich um nichts zu kümmern, außer um das Fohlen das in ihren Bauch ruhte, doch gleichzeitig wurde ihr bewusst, das Leviathan im Moment sowieso das meiste für die Herde tat und wieder wurde sich die weiße Araberstute nur allzu sehr bewusst, wie viel Glück sie doch hatte, diesen Hengst in ihrer Herde zu haben. Natürlich würde Leviathan in ihren Augen nie die Stelle übernehmen die Moonlight vertrat, doch der Shire verlieh der Herde Hoffnung, auf seine eigene, zurückgezogene Art und Weise.

„Leviathan. Bitte sieh doch nach, wo Perse und die anderen geblieben sind. Es macht mich nervös meine Heilerin nicht bei der Herde zu haben. Außerdem, wie ich dieses Junge Ding kenne, wird sie in irgendwelchen Schwierigkeiten geraten sein und mit ihrer Tochter an ihrer Seite. Nein. Ich will mir gar nicht vorstellen was den Beiden alles zustoßen könnte!“

Aphrodite warf ihren Edel geformten Kopf in Richtung Wald, um ihrer Bitte Nachdruck zu verleihen, doch dann fügte sie noch etwas hinzu. „Aber bitte, pass ja auf dich auf! Wir wüssten nicht was wir ohne unseren Beschützer und Berater anfangen würden!“

Die Leitstute hatte den schwarzen Shire inoffiziell zum Berater ernannt. Es würde aber auch keinen überraschen, da er schon seit längerem die Pflichten eines Beraters und Beschützers übernommen hatte.

Plötzlich wurde der Schimmlin bewusst, dass ein neues Pferd hinzugestoßen war und ihre blauen Augen fixierten die der etwas älteren, doch immer noch sehr fit aussehenden Apfelschimmel Stute.
Aphrodite musste leicht schmunzeln, als sie den Namen der Stute hörte. Hot Stuff, die Feuerzüngige. Da wussten die Eltern wohl schon genau was sie von ihrer Tochter erwarteten und die Feuerzüngige könnte eigentlich ganz gut zu ihr passen. Aber Aphrodite durfte da eigentlich mit ihrem Namen nicht mitreden. Benannt nach einer Göttin und sich dann über die Namen von anderen Gedanken machen. Sie brauchte wirklich noch etwas Schlaf, bevor sie wieder richtig denken konnte.

Die Araber Stute lächelte Hot Stuff warm an und nickte ihr zu. „Es freut mich dich kennen zu lernen, Hot Stuff. Mein Name ist Aphrodite und ich bin die Leitstute der Dreaming Shadows. Dies ist mein Gefährte, Moonlight und unser Berater und Beschützer, Leviathan.“ Aphrodite deutete mit ihrem Hechtskopf auf die beiden schwarzen Pferde, bevor sie sich wieder der Stute zuwandte. „Es würde mich sehr freuen, wenn du bei uns bleiben würdest, auch wenn dein Aufenthalt nur für eine kurze Dauer ist. Ich hoffe das du bei uns deine Ruhe finden wirst.“

Die Leitstute lächelte der anderen Stute nochmals zu, bevor sie sich seufztend abwand und sich langsam vom Fluss und den anderen entfernte und sich auf den Weg zu Alice und Marus machte, die immer noch bei den Apfelbäumen zu stehen schienen. Doch die Schimmel Stute war traurig, dass sie dem Schecke Hengst nicht danken konnte, wo er ihr doch geholfen hatte, als es ihr nicht gut ging. Gleichzeitig wünschte sie sich jedoch auf Persephone an ihrer Seite, den das Fohlen würde schon bald kommen und um ehrlich zu sein, Angy war schon extremst nervös deswegen. Sie hatte zwar schon viel Erfahrung mit dem großziehen von Fohlen, doch bis jetzt hatte sie noch nie eines selber Geboren und diese Tatsache lies sie einfach nicht los. Wenn etwas schief gehen würde. Was würde sie tun? Würde es anders sein, ein Fohlen von Moonlight zu haben, als eines zu Adoptieren?

Aphrodite schüttelte den Gedanken ab und trabte estwas schneller auf den Fuchshengst und der Rappstute zu und als sie schließlich bei den beiden Pferden angekommen war, lies sie glücklich die angehaltene Luft entweichen. Bei den beiden Pferden herrschte einfach eine solche Ruhe, fernab von dem Stress beim Fluss.

"Na, ihr beiden? Dürfte ich mich zu euch gesellen und an eurer Ruhe teilhaben?"
Aphrodite scherzte etwas, senkte dann ihren hübschen Kopf und begann das saftige und vor allem Grüne Gras büschelweise auszurupfen und langsam aber genüslich zu kauen. Ja, das war das Leben.


[Moon, Levi, Hotty | redet | geht - Marus, Alice, | redet]


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Stormcloud
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   So Feb 19, 2012 7:16 pm

Das matte Sonnenlicht ließ das schwarze Fell des Hengstes seidig schimmern. Der Blick der dunklen Augen war müde in die Ferne gerichtet. Die Sonne erwärmte die Luft, es war klar, das der Frühling gekommen war. Der Winter war hart gewesen, den, alleine, war man Schutz los, und man hatte keine Rückendeckung, wenn man angegriffen wurde. Der Friesen Hengst senkte den Kopf, sein Blick auf das Gras gerichtet, ohne eine Anstalt zu machen,es zu essen. Langsam kam er in Bewegung, ein Bein nach dem anderem und schließlich ging er in einem schwungvollen und doch auch gelassenen Schritt vorwärts. Den Hals sanft gebogen und die Ohren hatte er aufmerksam gespitzt. Und dann trabte er los, vorsichtig und aufmerksam, setzte er einen Fuß vor den anderen, um nicht zu stolpern. Seine Mähne flog sachte in dem Zugwind. In der Ferne sah er mehrere Pferde. Eine Herde? Hier? Wieso auch nicht? Der Hengst steuerte vorsichtig auf die Pferde zu. Allerdings schien es keine Herde zu sein. Zwei Hengste, zumindest sahen sie wie Hengste aus, kämpften. Der Friese kam zum Stehen. Er sollte sich nicht einmischen. Das wäre nicht gut. Aber dann sah er eine Stute und ein Fohlen. Er konnte nicht zu lassen, dass ein Fohlen verletzt wird. Dennoch würde er sich nicht ein mischen.

Der Hengst sah zu,wie der gescheckte zu Boden ging. Er hätte gerne geholfen, aber er war kein Kämpfer. Er konnte sich nicht einmischen. Es war zu gefährlich, und, womöglich machte er alles schlimmer. So blieb er stehen, die Ohren aufmerksam gespitzt. Ein leichter Luftzug wehte, und seine Mähne und sein Schweif schwangen mit. Schließlich atmete der Hengst tief durch und sammelte seinen Mut. Er begann mit einem ruhigen Schritt, galoppierte dann aber aus dem Schritt an, direkt auf die Stute und den Hengst zu. Fünfzig Meter vor seinem Ziel, verlangsamte er den Galopp und ging in den Trab über. Schließlich ging er über in den Schritt, den Kopf friedlich gesenkt. Selbst ein Blindes Pferd, hätte gesehen, dass er nicht auf einen Kampf aus war. Sein Blick glitt zu der Leiche des toten Hengstes. Dann wanderte der Blick seiner dunklen Augen zu der Stute und dem Fohlen. Sie rochen nach mehreren Pferden, vermutlich gehörten sie einer Herde an. Der Hengst wich dem vielleicht vorhandenen Blick, des anderen aus. Schließlich sah er den Hengst kurz an.

"Ich...bin Stormcloud...für den Anfang einmal...ähm...wenn ich fragen...darf...weshalb...musste...der junge Hengst sterben?"

Mehr bekam der Friese nicht heraus. Er sah den weißen Hengst ruhig an, kein Funken von Feindseligkeit sah man ihm an. Er war niemand, der kämpfte. Er war feige, ein Weichei. Und sensibel. Aber das war für ihn kein Grund, sich zu schämen. Der Hengst hatte viel hinter sich und er wollte nicht wieder versagen und verletzt werden. Zu dem war er keiner, der andere an zu greifen versuchte, oder sie verletzen wollte. Er war lieber nett und hinterfragte Taten anderer nicht, egal wie offensichtlich ein Handeln falsch gewesen war.

[steht alleine// trabt los // sieht vier Pferde // bleibt stehen // sieht zu wie ein Hengst stirbt// kommt näher //spricht]
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Moonlight
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Do Feb 23, 2012 4:00 pm

"Heute hier morgen dort"


Eine halbe Ewigkeit schien vergangen zu sein, bis in Aphrodites Körper endlich wieder Leben kam. Moonlight beobachtete jede Bewegung seienr Gefährtin wachsam, er würde nicht zulassen, dass ihr oder dem Fohlen in ihrem Bauch etwas zustoßen würden. Ihrem gemeinsamen Fohlen. Der schwarze Hengst der Fohlen seit er denken konnte, oder vielmerh seitdem es den weißen Jährling in seinem Leben nicht mehr gab, bis auf den Tod hasste, konnte nun, endlich wieder Begeisterung für dieses neue, junge Leben verspüren, ohne zugleich Bedenken haben zu müssen, er könnte dieses verletzen. Damals, als er wieder zu der Herde und zu seiner Angy zurückgekehrt war, hatte sie einen weiteren Adoptivsohn angenommen, den Moonlight nur mit Mühen und Qualen akzeptiert hatte. Der kleine Fiuchshengst war ihm dennoch ans Herz gewachsen mit seienr aufgeschlossenen Art, die man einfach hatte mögen müssen, Trotzdem würde es ihm nie entfallen wie sehr er damals das weiße Fohlen geliebt hatte, dass sie mitten im Winter gut getarnt im Schnee gefunden und schließlich in ihre Herde aufgenommen hatten. Behandelt wie ihren eigenen Sohn und ebenso geliebt. Wie hatten sie glauben können, dass das gut ging? Waren sie wirklich so naiv gewesen? Der Unterschied, der zwischen ihnen, als Adoptiveltern und dem heranwachsenden Hengst gelegen hatte, hatte sich immer mehr gezeigt. Schon als Jährling war der Weiße so groß gewesen wie sie, war mit ihnen auf eienr Augenhöhe und sein Verhalten schlug immer mehr vom Spielerischen ins Kämpferische über. Sie hatten wirklich gedacht, sie könnten ihn zurückhalten. Sein aufbrausendes Wesen bändigen, doch mit dem Eintritt der Schlacht gegen ihren erzfeind hatten sie auch ihren Sohn für immer verloren. An den Krieg und den Mord. Bis heute ertrug Moonlight den Gedanken an den großen, weißen Hengst, der einst sein Heiligtum gewesen und auf den er mit Angy so stolz gewesen war, kaum, denn immer dann wurd eihm schmerzlich bewusst, dass niemand geringerer als er fast die komplette Herde ausgelöscht hatte. Es glich einem Wunder, dass sie sich erholt hatten. Er hatte sie alle geholt. Scarlet. Magic. All die treuen Seelen, waren ihm zum Opfer gefallen. Und doch konnte der dunkle Leithengst nicht aufhören daran zu denken, so sehr er auch versuchte diese Gedanken aus seinem Leben zu verbannen. So sehr er versuchte ihn zu verbannen. Obscura Ranà.

Eine helle Stute kam des Weges.
Moonlight hatte Lean on Pete noch misstrauisch beobachtet. In letzter Zeit war er vorsichtiger geworden. Der komplett schwarze Hengst, den Angy mitgebracht hatte war ihm noch nicht ganz geheuer. Er hatte so eien Art an sich, die Moonlight nicht durchblicken konnte. War der Rappe scheu, zurückhaltend und abneigend zugleich. Als er zu Akira ging mit solch gewaltigen Sätzen, wie sie Moonlight noch nie gesehen hatte, erkannte er, dass die schlanke Gestalt des anderen sicherlich nicht von Natur ausherrührte, vielmehr durch das Einwirken der Menschen. Der Rappe seuftzte, er mochte Menschenpferde nicht sonderlich, sie waren meistens nicht für ein Leben hier draußen geschaffen, doch er wollte Aphrodites Einwilligung, den Hengst in der Herde zu behalten nicht entgegenstimmen.
Hot Stuff. Die Feuerzüngige. Die Stute schien Aufmerksamkeit zu wollen. Mit einem Anflug von Widerwillen wandte Moonlight sich ihr zu und musterte die Fremde durchdringend. Doch auch diesmal kam ihm seine Gefährtin zuvor und nahm Hot Stuff in die Herde auf. Der Schwarze billigte es mit einem Nicken.
Aphrodite beauftragte Leviathan nach Persephone zu sehen. Die Abwesenheit der Heilerin war nach Moonlights Ansichten zwar sehr angenehm gewesen, hatte er sowenigstens ihr Gezeter nicht ertragen müssen, doch auch für seinen Geschmack, blieb sie zu lange weg. Die trächtige weiße Stute wandte sich zugleich mit dem Shire ab und ging zu Alice und Marus, Moonlight berührte sie mit einem liebevollen Blick und einem sanften Gruß an der Nase, ehe er sie gehen ließ.

Die unverhoffte Zweisamkeit mit der neuen Stute, viel ihm erst auf, als er registrierte dass auch Leviathan seinen Aufgaben nachgehen musste. SO waren sie also nur noch zu zweit und nachdem die andere sich nicht sofort abwandte, schien es Moonlight, dass er wohl mit ihr einige Worte wechseln müsste. Verletzt schien sie zumindest nicht, was ihn immerhin in der Sorge um die Heilerin etwas beruhigte. Wenn diese Stute nicht verletzt oder angegriffen worden war, musste es Persephone auch nicht sein.

"Schön, also Hot Stuff. Ihr kommt nicht von hier oder? Ich hoffe mal auf eurer Reise gab es keine Komplikationen?!"

Das kurze Aufflackern von Angst, dass sich bei der letzten Frage in dem Leithengst auftat verschwand zwar rasch wieder, doch die Unruhe in ihm blieb. Ob die Stute durchschaut hatte, dass die komplette Herde immer wieder diese Angst heimsuchte?

{Angy&Levi&Hotti | denkt über Rana nach | Angst um Perse | Hot Stuff | spricht | unruhig}


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Hot Stuff
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Fr Feb 24, 2012 7:20 pm

Der große Rappe bemerkte sie als Erster, ohne jedoch eine Regung zu zeigen. Das war das, was Hot Stuff an ihm bemerkte. Eine kluge, respektvolle Zurückhaltung. Eigentlich eine gute Eigenschaft, jedoch eine, die sie selbst nicht perfektioniert hatte. Ihr Schwerpunkt lag im Angriff. Sie konnte ihre Zunge vielleicht hüten, aber wirklich im Zaum hatte sie sie nicht. Und so wartete sie nur weiter, nahezu unbeweglich in ihrer stolzen Haltung, und blickte jetzt die hochtragende Schimmelstute und den Rapphengst an, die für einander wie geschaffen schienen. Das bemerkte sogar sie. Vielleicht würde es interessant werden, die Verwicklungen zu beobachten, wenn sie tatsächlich das durchsetzte, was sie immer durchsetzen konnte - Verwirrung und Zerstörung auf ihre ganz eigene Art.
Hot Stuff verweilte in der stolzen, aufrechten Haltung, die sie eingenommen hatte. Ihre braunen Augen verfolgten das Gespräch. Eine Stute, die sich ihr nur Sekunden später als Aphrodite vorstellte, schickte den gewaltigen Kaltblüter los, um nach irgendwelchen anderen Herdenmitgliedern zu sehen, es ging wohl um die Heilerin 'Perse'. Ein sehr komischer Name, wenn man sie fragte. Der Name des Großen gefiel ihr dagegen überraschend gut: Leviathan. Ein guter Name, wohlklingend und machtvoll. Allerdings konnte sie darüber kaum weiter nachdenken, denn jetzt richtete die Leitstute die Worte an die portugiesische Stute. Sie stellte sich, wie schon gesagt, als Aphrodite vor, den Rappen neben ihr als Moonlight, und den Shire als Leviathan - als ob ihr der letzte Name nicht schon aus dem Gespräch klar geworden wäre.
Hot Stuff lächelte freundlich, wie es schien, und neigte in einer Geste, die respektvoll erschien, den Kopf. Ihre graue Mähne lag auf ihren Augen, sodass niemand sah, dass sie keineswegs nach unten schaute, sondern weiterhin die Stute fixiert hatte. "Ich danke Euch, Aphrodite von den DreamingShadows. Es ist wirklich freundlich von Euch, dass ihr mir Asyl gewährt.", erklärte sie mit der warmen Stimme einer Stute, die dankbar war. Ob es nur Schauspiel war, oder tatsächlich das, was sie dachte, war nicht zu erkennen, wenn man nicht in sie herein sah. Dort sah man nämlich, dass sie keineswegs so müde von ihren Reisen war, wie sie vorgab zu sein, und einfach nur mal wieder eine passende Gruppe für ihre Spielchen gefunden hatte.

Die Schimmelstute wandte sich von Hot Stuff ab und auch Leviathan ging seiner Wege, sodass sie jetzt nur noch Moonlight gegenüberstand. Der Leithengst war ein gut gebauter, aber recht zierlicher Araberhengst - also typisch für die Rasse. Sonderlichen Gefallen an ihm fand sie allerdings nicht. Dennoch blieb das Lächeln auf den Lippen der Stute liegen, sodass sie freundlich wirkte. Ihre Nüstern arbeiteten, ohne dass man es erkennen konnte - und sie roch die Unruhe, die von dem Hengst ausstrahlte. Was machte Moonlight wohl so unruhig? Sie wusste es nicht, brannte aber darauf, es zu erfahren. Allerdings wusste sie auch, dass sie sich gedulden musste. Und wenn es darum ging, ihren Willen zu bekommen, war sie sogar sehr geduldig.
Also ging sie ohne zu Zögern auf die Konversation des Rappen ein. "Gut erkannt. Ich bin aus Portugal, lebe hier aber schon seit sehr langer Zeit. Und keine Reise ist ohne Komplikationen, ich kann aber behaupten, dass es zumindest ruhig war. Ich hoffe, das gilt auch für Euch und die Herde. Ihr scheint mir ein wenig - beunruhigt. Aber das ist doch sicher nur das typische Verhalten eines verantwortungsbewussten Leithengstes, nicht wahr?" So viel zum Thema Geduld. Aber naja, dann ging sie es eben so an. So konnte man es auch machen.

{ bei (Aphrodite & Leviathan) & jetzt nur noch Moonlight }
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Fr Feb 24, 2012 9:26 pm

Die Wege dieses Hengstes schienen wohl immer nur zu Grausamkeit und Tod zu führen. So auch diesesmal. Seine kalten Augen beobachteten alles und jeden genauestens. Er ahnte bereits das sie Situation eskalieren würde. Vorallem aber stach die Stute heraus. Sie benahm sich... wie konnte man das ausdrücken? Dumm, dümmer? Der Marwari war offensichtlich gekommen um ihr zu helfen. Und sie wollte ihn verjagen. So langsam fragte sich Sisco wie viel ihr an dem Fohlen lag. Denoch rührte er sich nicht von der Stelle. Es wäre nun auch dumm, sehr dumm gewesen. Der Shire schien nicht gerade sehr erfreut über den anderen zu sein. So dauerte es nicht lange bie Sisco wieder Augenzeuge eines Todesopfers wurde. Der Marwari hatte keine Sekunde Zeit um zu reagieren, der Angriff kam überraschen. Obwohl, nein es war vorhersehbar das es einen Kampf geben würde.
Doch war die überraschende Art unvorhersehbar gewesen. Dem Friesen sträubten sich schier die Haare bei dem Anblick des zum sterben verurteilten. Die brechenden Knochen waren ein so unwohler Klang das er sich zusammenreisen musste um keinen lautstarken Luftstoß auszulassen. Wie er den Tod doch verabscheute. Wie oft er seinen kalten Klauen entronnen war. Er... er hatte das Gemetzel seiner Herde als einziger überlebt. Er musste zusehen wie die Fohlen getötet wurden. Und er konnte ihnen nicht helfen...
Mit einem noch kälteren Blick als sonst besah er nun die Pferdeleiche. Ein sinnloser Tod... So sinnlos wie es jeder Tod war der einem nicht vom Leid erlöste.

Langsam baute sich in Sisco Wut auf, ebenso Hass und Verabscheuung. Aber er blieb stehen. Er drängte diese ihm wohl bekannten Gefühlte in den Hintergrund. Sie waren zu anderen Zeiten nötig, nicht hier, nicht jetzt. Langsam hob sich sein Blick wieder und fixierte den riesigen weißen Hengst direkt vor ihm. Vielleicht lag sein Leben ja nun in der Hand des Windes. Würde er drehen so würde sein Geruch direkt in dessen Nüstern getragen werden. Ein elendige Vorstellung. Etwas so unsicheren wie dem Wind sein Leben anzuvertrauen. Da konnte man sich ja gleich freiwillig beim Henker melden!
Nein das war nicht gut. Sisco musste sich wieder beruhigen sonst würde er bald so daligen wie der Marwari.
Aufeinmal erspähten seine Augen weiter hinten eine schwarze Gestallt. Bald stellte sich diese als Friese heraus der schon fast unterwürfig auf den Shire zuging. Nunja, Sisco hatte nichtmehr viel übrig für seine eigene Rasse, dennoch fand er es dumm. Man musste sein Leben doch nicht so bereitwillig weg werfen oder?
Natürlich, er selbst wäre auch dazwischen gegangen hätte es das Fohlen oder dessen Mutterstute betroffen. Aber derweil war das noch nicht der Fall.
Stillschweigend beobachtete er weiter.

[ in der Nähe von Rana&Co ]
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Alice
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   So Feb 26, 2012 8:09 am

Alice Atem war noch um Einiges beschleunigt, als sie langsam wieder zur Ruhe kam. Die dunklen Augen blitzten noch vor Freude, darüber, dass es so lustig gewesen war und andererseits, dass sie Marus durch diese kleine Geste um ein Vieles näher gekommen war. Das letzte Anzeichen dieses … Ausbruches war ein feines Lächeln auf ihren zarten Lippen. Doch als der Hengst sich für eine kurze Zeit an sie lehnte, schrillten in ihr alle Alarmglocken auf. Zunächst wollte sie reflexartig ausweichen, doch im letzten Moment riss sie sich noch am Riemen und blieb stocksteif stehen. In ihr schrie die verhasste Stimme: GEH WEG! GEH WEG! LASS MCIH IN FRIEDEN! Doch äußerlich versuchte die unsichere Friesenstute, sich nichts anmerken zu lassen. Das Lächeln zitterte ein wenig und teilweise war ihr Körper bis zum Zerreißen gespannt, doch es verging wieder, als das Pony wieder normal stand.

Die Rappin wollte gerade zu etwas ansetzen, als sie in der ferne dumpfe Hufaufschläge wahrnahm. Ein schwarzer Hengst kam im Eiltempo auf sie zu und entpuppte sich schnell als Moon. Leicht verwirrt blickte Alice von links nach Rechts und spielte nervös mit den Ohren. Als der Leithengst verkündete, dass die Situation gefährlich sei und direkt wieder weiterlief, wandte sich die Stute unsicher an Marus:

„ Was meint er damit: Wir haben schon zu viele Mitglieder verloren? Spricht er vom Monster, von dem sich alle hier erzählen? Ich habe immer nur ein paar Fetzen aufgenommen, aber wirklich verstanden, worum es geht, habe ich nie. Kannst du es mir erklären?“

Es war nicht gerade förderlich für die ohnehin schon verängstigte Alice einen skrupellosen Mörder im Wald zu wissen, deshalb hatte ihr verstand die Tatsache meistens einfach ausgeblendet. Mörder hier, Mörder da. Wen interessiert das. Der Stimme schien das Monster recht egal zu sein, doch die merkwürdige Frage, die sich Alice stellte, war, ob die Stimme sie vor dem Monster schützen würde. Denn tot würde sie dem Teufel in ihr nicht viel nützen, nur wenn sie lebendig war, konnte er sich von ihrer Angst ernähren und sie weiterhin verängstigen. Ein Seufzen löste sich von ihr und ihr Blick glitt gen Boden.

Irgendwann … vielleicht werde ich irgendwann nicht mehr so viel an mich denken müssen. Die Stimme, meine Angst. Wenn ich dauernd nur daran denke, verliere ich den Blick fürs Wesentliche, wenn ich ihn nicht jetzt schon verloren habe.

Die Schwarze schluckte lautlos und blickte zum Fuchshengst der zeitweilig auch in Gedanken versunken schien. Einige Zeit verging, ziemlich lange Zeit sogar, irgendwie entfernte sich geistig von der Situation. Erst als die Leitstute sich zu ihnen gesellte und vor sich hinplauderte, 'erwachte' Alice erst. In ihr sprach die Stimme, Alice war zu unaufmerksam gewesen, um sie im Zaum zu halten.

„ Hier herrscht keine Ruhe. Nie.“

Kalt und Hart waren die Worte gewesen und als Alice erkannte, was sie soeben getan hatte, wurden ihre Augen groß und hektische Verzweiflung brach über ihr zusammen. Sie musste es Ungeschehen machen oder zumindest irgendwie wieder geradebiegen.

„ E-e-entschuldigung .. „


[ bei Marus ; kurz Moon ; Aphrodite]
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Obscura Ranà
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   So Feb 26, 2012 3:49 pm

"Inside the night
I write the lonely story of my life
It makes me cry"


Schön, das wurde ja immer besser. Wurden das jetzt hier einsetzende Schweigeminuten zum Gedenken seienr Opfer? Seine Opfer hatten es nicht im Geringsten verdient, dass man auch nur noch einen einzigen Gedanken an sie verschwendete, es wurde Zeit, dass ich einzig allein ihre Zahl vergrößerte und nicht die derer, die darum trauerten. Am liebsten hätte er gleich mit dieser Stute und ihrem erbärmlich jammernden Fohlen weiter gemacht, doch dies schien ihm wohl verwehrt zu bleiben, denn so grausam war er ja nun auch wieder nicht. Obwohl, was spielte das jetzt noch für eine Rolle, einen schier ausschlaggebenden Unterschied würde es wohl nicht machen, soviel stand schon einmal fest. Obscura Ranà schlug unruhig mit dem Schweif, für die Stute war das ein Signal, wieder sich selbst etwas Leben einzuhauchen, damit er es nicht vollkommen aus ihr herauslöschte. entnervt seuftzte er, wie sollte dass heir denn weitergehen, vielleicht wäre der Schecke, tatsächlich etwas gesprächiger gewesen, als die zickige Madame ihm gegenüber, bedauerlicher Weise war dieser aber nun nicht mehr fähig zum Sprechen. Und für ranas Geschmack war er so oder so zu aufmüpfig gewesen. Ein bisschen respekt hatte ja bis jetzt noch keinem geschadet. Er hatte schließlich auch lernen müssen, dass es ohne nicht ging. Also konnte er ja auch erwarten, dass man ihm welchen entgegenbrachte. Zumal er ja nicht unbekannt war.

Erst nach eienr Weile wurde der weiße Hengst wieder in sofern aufmerksam, dass er die schwarze Gestalt, die sich dort zwischen den Stämmen der Bäume verbarg bemerkte. er kniff die Augen zu Schlitzen zusammen und starrte den Schwarzen an, der sich hinter den Bäumen wohl zu schützen versuchte. Verächtlich schnaubte Rana. Was war da shier nur für ein feiger Haufen? Nicht einmal mehr soviel Mut besaßen diese elenden gestalten, die sich Pferde nannten, um sich zu zeigen. Nein, sie waren es wahrlich nicht wert, dass man sie respektierte. In keinster Weise.
Doch bevor er sich diesem Rappen zuwenden konnte, kam schon ein weiterer des Weges, doch dessen geruch kündigte seine Ankunft an, noch bevor der weiße Hengst ihn mit den Augen ausfindig machen konnte. So wie der Schwarze auf ihn zukam verdrehte er genervt die Augen. Genau das war die Haltung warum alle diese Pferde starben, seine Frage, ließ Rana jedoch stocken. Kopfschüttelnd sah er den Fremden an. Was glaubte er eigentlich wer er war, um so eine Frage stellen zu können?

"Warum er sterben musste? Bevor du anfängst solche bescheuerten Fragen zu stellen, über Dinge von denen du nichts verstehst, solltest du ersteinmal versuchen, dein Spiegelbild anzusehen. Vielleicht würde dir dann auffallen, dass du beinahe noch elendiger bist als er es war. Dein Angstschweiß riecht man auch über die Canyons hinweg und was den Tod anderer Pferde durch Fremdeinwirken betrifft, so sag mir wer du bist, dass ich dir darauf eine Antwort geben sollte?"


Seine Geduld war langsam am Ende. Immer mehr entblößte sich das grausame Gesicht, dass hinter der aalglatten fassade steckte, die imme rjedes Pferd einhüllte, bis zu seinem Tod. Doch rana hatte langsam keien Lust mehr auf dieses Spiel. Die Starrsinnigkeit dieser Pferde ließ ihn beinahe aus der Haut fahren. Sie fanden keine Worte um sich zu wehren, alles was sie konnten war rumheulen, und diese beiden Rappen, von denen sich der eine nicht zeigte, waren so gänzlich neben der Spur, dass sie ihm fast hätten Leid tun können. Keiner schien auch nur einen Funken Verstand zu haben. Doch was hätte er erwarten sollen?

{Persephone && Sunbeam | Sisco | Stormcloud | spricht | genervt}
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Persephone
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   So Feb 26, 2012 6:41 pm

Eine kleine Stute zu sein ist schon schwer genug. Eine Mutter zu sein jedoch ist das schwierigste auf der Welt. Doch zugleich auch das Schönste.


Persephone konnte nicht glauben was sie gesehen hatte. Stormbreaker, den sie eigentlich nie leiden konnte, war ihretwegen gestorben. Er hatte sein Leben für sie geopfert. Was für ein idiot! Wieso hatte er das getan? Was hatte es ihm genützt? Hatte er etwa versucht seine Schuld auszugleichen? Ein neues Leben als Beschützer anzufangen? Perse hatte immer geglaubt er wäre ein richtig guter Kämpfer, wieso hat er dann nicht richtig zurück gekämpft? Oder konnte er das nicht? Rana hatte ihn getötet und zwar ohne mit der Wimper zu zucken. Es war zu schnell gewesen. Viel zu schnell als das sich jemand dagegen wehren konnte. Er hatte sein Schicksal besiegelt als er sie und Sunny beschützt hatte. Sie war schuld an seinem Tod.

Persephone versuchte Sunny vor dem Anblick des toten Hengstes zu beschützen indem sie ihr die Sicht versperrte. Perse wollte das Sunny den Marwarihengst so in Erinnerung behielt, wie er war als er lebte. Sie wollte nicht das ihre Tochter mit diesem Bild in den Gedanken aufwuchs. Es war einfach nicht richtig. Kein Fohlen sollte so etwas sehen müssen. Überhaupt kein Pferd sollte so etwas sehen müssen. Es war einfach falsch.

Die Haflingerstute wurde aus ihren Gedanken gerissen, als sie das leise weinen ihrer Tochter vernahm. Ohne dem weißen Shire auch nur eines Blickes zu würdigen drehte sie ihm den Rücken zu und began auf ihre Tochter einzureden.

„Hör mir jetzt gut zu Sunny. Lauf zurück zur Herde. Lauf zu den Pferden, okay? Lauf schnell und dreh dich nicht um. Komm auch nicht wieder, hörst du? Du läufst direkt zur Wieso und zur Herde und du bleibst bei ihnen, egal was passiert, okay!“

Die kleine Stute nickte unter Tränen also gab Perse ihr einen letzten schubs und schon rannte das kleine Fohlen so schnell es seine dünnen Beinchen tragen konnten zu der Herde zurück. Dort würde sie sicher sein. Perse wusste das sich die Pferde um sie kümmern würde und Aphrodite und oder Akira würden sie bestimmt Säugen wenn es wirklich darauf ankam. Plötzlich kam ihr ein Gedanke und ohne zu wollen, sprach sie den auch aus.

„Sie ist so groß geworden. In so kurzer Zeit. Und das Beste. Das Beste ist sie ist keine Weise wie ihr Vater. Glück muss eine Stute haben, nichtwahr, Rana? Sie lässt mich alt aussehen, obwohl, wenn man es genau betrachtet, bin ich selbst noch fast ein Jungpferd bin. Seltsam, nichtwahr, Rana?“

Persephone war nun in Gedanken versunken und bemerkte das Erscheinen eines anderen Hengstes auch gar nicht. Sie hörte nicht einmal was er antwortete. Erst als sie sich umdrehte, sah sie den schwarzen Hengst und lächelte ein trauriges lächeln, bevor sie wieder zu sich selbst wurde.

„Verschwinde, Friese! Du hast hier nichts verloren! Na los, hau ab! Geh zur Herde, die werden dir schon weiterhelfen, aber das hier. Das geht dich nichts an. Das ist etwas zwischen mir und Rana, verstanden? Also, verzieh dich, Blödmann!“

Ihre Worte waren harsch und irgendwo, tief drinnen in ihrem Kopf, sagte ihr etwas das das falsch war diesen Hengst so zu behandeln. Er wollte doch nur helfen. Dann wiederum, Stormbreaker wollte auch nur helfen und jetzt war er tot. Sie wollte nicht noch mehr Pferdeleben aufs Spiel setzten.

„Na schön, Rana. Was willst du jetzt machen? Mich zusammenschlagen? Mich töten? Eine kleine Haflingerstute die noch dazu ein Fohlen hat? Dann worauf wartest du? Sie ist sicher und du kannst ihr nichts mehr tun. Was aus mir wird ist egal. Komm schon. Tob dich aus. Das ist es doch was du willst? Das Blut anderer Pferde auf deinen Hufen spüren! So tief bist du gesunken. Nichts weiter als ein Blutsauger bist du geworden! Und ich dachte schon – naja, egal was ich dachte. Es zählt doch nichtmehr was ich dachte. Es hat noch nie gezählt, was ich dachte…“

[schickt Sunny weg | redet mit Rana | Rana und Stormcloud]
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Mi Feb 29, 2012 3:55 pm

"No fear
This life isn't fair"


Die schwarzen, kleinen Ohren drehten sich mit dem Wind.
Sie lauschten auf die Stimmen der Welt und dem, was ihnen erzählt wurde. So wie es jetzt die helle Stute ihm gegenüber tat.
Hot Stuff kam also aus Portugal, lebte aber schon eien Weile in diesem Land. Zwar war Moonlight nicht bekannt, wo dieses Portugal nun lag, doch allzuschlecht konnte es ja nicht sein, wenn dort Pferde lebten. Andererseits: Warum war sie dann weggegangen? Vermutlich sollte er sie dies nicht fragen, eine gewisse Distanz sollte zwischen ihm als Leithengst und ihr als neuem Herdenmitglied wohl bestehen bleiben. Noch waren sie sich nicht vertraut genug. Und das würden sie wohl auch niemals werden. Vielleicht Freunde. Aber mehr nciht. Denn da war Aphrodite.
Bevor er jedoch weiter in irgendeienr Weise abschweifen konnte sprach die Stute schon weiter, naja, stillschweigend war sie ja nicht gerade, vermutlich deshalb die Feuerzüngige. Aber es sollte ihm recht sein, ein bisschen Wind und Freude in dieser Herde würd enach dem harten Winter wohl nciht schaden. Auch wenn er seine Anwesenheit spürte.

Hot Stuff wollte wissen was ihn bedrückte. Sollte er es ihr wirklich erzählen? Was wenn Ranà so auf sie aufmerksam wurde? Wenn sie ihm dadurch direkt in dei Fänge lief? Andererseits, war dass Risiko, dass genau dies geschah umso größer, wenn sie nichts von dem lauernden Weißen wusste. Nicht einmal mehr ahnte. Der Rapphengst seuftzte, sah kurz zu dem Wald hinüber, in den leviathan verschwinden sollte, um Perse zurückzuholen. Auch um Stormbreaker machte sich Moonlight langsam Sorgen. Er hatte den Gescheckten bei Alice und Marus zurückgelassen, doch die beidne waren wiede rin Sichtweite, nicht so der Marwari.

"Wir hatten in diesem Winter einige Vorfälle, bezüglich der Herde. ER war wieder da und ist verantwortlich dafür, dass diese Herde hier nur noch halb so groß ist, wie einst war. Wir haben unsere Beraterin Scarlet an ihn verloren, ebenso den treuen Begleiter Magic udn all die anderen, die Liste wäre zu lang um sie jetzt alle aufzuzählen. Ich bin mir sicher, dass du gut auf dich selbst aufpassen kannst, dennoch lass mich dir den rat geben, dich nciht zuweit von der Herde zu entfernen. Wir vermissen wieder drei Pferde und es sollten keine vier werden. Dort wo ER Schutz findet, wie in dem Wald dort, dass sind Orte von denen man sich alleine besser fernhalten sollte. Und ich dneke nicht, dass ein Einzelner ihm ein ebenbürtiger Gegner wäre."

Die Erwähnung, dass es niemand anderes als sein und Aphrodites Adoptivsohn war, von dem hier die Rede war, zog er nicht und erwägung. Hot Stuff musste nciht alles sofort erfahren. Es würde vollkommen ausreichen sie wissen zu lassen, WARUM es ging. Anstatt um wen. Aber diese Frage würde sich wohl so oder so mit der Zeit in ihr aufstauen.
Außer sie redete gleich.

{Hot Stuff | spricht}


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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Sa März 03, 2012 5:16 pm

Hot Stuff blinzelte, einmal, zweimal. Überraschend aufmerksam beobachtete sie den relativ zierlichen, aber trotzdem offensichtlich starken Rappen vor sich. Moonlight, den sie nicht als Feigling einschätzte, zumindest nicht vom ersten Eindruck her, sprach voller Angst von diesem Er, diesem Mörder, der diese Herde tyrannisierte. Fast hätte die hübsche Portugiesin gegrinst. Dieser große Unbekannte war ein hengst, wie sie ihn mochte: grausam und blutrünstig. Nicht so ein Weichei wie dieser Leithengst. Es würde ihr eine Freude sein, diesen großen Unbekannten einmal kennen zu lernen - was sie sicherlich würde, dem war sie sich sicher. Von dieser Regung ließ sie allerdings nichts durchblicken. Ganz im Gegenteil, in ihre Augen war ein Ausdruck von tiefstem Mitleid, vermischt mit einem gehörigen Schock getreten. Und als sie sprach, war ihre Stimme weich und warm wie Honig, gepfeffert mit der gehörigen Portion an Gefühlen, die zu so einer Situation passten.

"Wer ist dieser große Unbekannte? Ich hörte schon viele Geschichten von grausamen Mördern. So würde ich nur zu gern wissen, ob es nur eine gefährliche Legende ist, die Ihr mir auftischt, Leithengst, oder ob ich tatsächlich um mein Leben fürchten muss. Doch seid dem bewusst, dass ich nicht vor Gefahren weglaufe, auch wenn ich könnte."

Und Letzteres war gewiss keine Lüge. Hot Stuff mochte klein und zierlich wirken, doch sie war deswegen nicht feige. Sie liebte es, mit dem Feuer zu spielen. Die Gefahren waren das, was ein Leben lebenswert machte, sagte sie sich immer. Und so lebte sie auch. Vielleicht war ihre effektivste Waffe ihre Worte, die gefährlicher waren als manche menschliche Klingen, doch das hieß nicht, dass sie nicht auch kämpfte. Vielleicht war es nicht typisch, vor allem nicht für eine portugiesische Lady, aber auch Ladies mussten sich verteidigen. Und Portugiesen waren ja generell für ihr Temperament bekannt, so auch Hot Stuff. Sonst würde sie jetzt weder ihren Namen noch ihren Titel tragen. Und sie wäre in ihrem Leben nicht halb so weit gekommen wie sie jetzt war.
Und so kehrten die Gedanken der grauen Lusitanostute wieder auf den großen Unbekannten zurück. Sie war keinem Pferd in dieser Gegend begegnet, war schon mal ein Zeichen für Gefahr oder schlechtes Weidelant war. Allerdings war das Weideland hier nun wirklich nicht schlecht, eher im Gegenteil. So hatte sie sich schon auf absurde Art und Weise gefreut, das zu finden, was die anderen Pferde, mal abgesehen von der Herde, von hier vertrieben hatte. Tatsächlich hatte sie schon einige Geschichten über Mörder gehört - riesige Gestalten, durchtriebene Geister, schnell wie Schatten. Sie hatten fast alle andere Gesichter. Und automatisch fragte sie sich, ob sie vielleicht eins dieser Gesichter nun selbst zu Gesicht bekommen würde.

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Leviathan
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Mo März 05, 2012 3:30 pm

« life is cruel, but that makes it impressive »



    Schweigend, gemäß dem Wesen des großen Schwarzen, ragte der Hüne nebst dem ungleichen Paar auf, als handle es sich dabei lediglich um den Schatten eines ebenso großen wie beeindruckenden Kunstwerks aus Stein. Einzig das zarte Heben und Senken seiner kraftvoll geformten Flanken verwies auf das Leben, welches in ihm schlug. Sanft zuckten die Ohren des Shires, sobald die leise Stimme Aphrodites an diese drang. Anfangs bildete sich eine tiefe Falte, hatte er vor einiger Zeit zu Moonlight darüber gesprochen, doch offenbar waren die Gedanken zu weitreichend gewesen. Mit einem knappen Nicken, einem kurzen, ausdrucksvollen Schnauben, dem die Entschlossenheit beinahe ebenso anzuhaften schien wie der Mut, setzte sich der massige Hengst in Bewegung, einen letzten, wachsamen Blick auf die neue Stute werfend. Hot Stuff.

    Noch immer folgte er seiner Intuition, noch immer schritt er die Pfade seines Meisters entlang, wohl wissend, dass jener einer der Weisesten gewesen sein musste. Aus just jener Intuition heraus erahnte der Schwarze, dass die graue Stute keineswegs ebenso unschuldig war, wie sie womöglich auf den ersten Blick wirkte, wenngleich dergleichen Gedanken vorerst warten müssten.
    Den Kopf wieder voran wendend, trabte er an, sodass der Boden leise erbebte, sobald das Gewicht von gut 1200 Kilogramm den Boden berührte. Aufmerksam steuerte er den Wald an, ehe Leviathan abrupt den Kopf empor riss und die breiten Nüstern in die Lüfte reckte. Wenig später erblickte er Sunbeam, welche aus dem Wald gejagt kam, offenbar zutiefst verängstigt. Mit dunklem Blick, dem die aufkeimende Entschlossenheit anzusehen war, folgte er zunehmend voran strebender dem Geruch Sunbeams zurück, sodass ihm bald schon andere Gerüche in die Nüstern drangen. Ebenso nahmen seine zuckenden Ohren die Fetzen eines annähernden Gesprächs war, sodass ihm bald schon der kraftvolle Rapphengst ins Auge fiel, der sich noch immer ein wenig zurück hielt. Wachsam faste Leviathan eben jenes Pferd ins Auge, musterte ihn und schritt schlussendlich an ihm vorbei. Sofern er die Herde hätte attackieren oder hinterrücks überfallen wollen, wäre dies unlängst geschehen. Gewissermaßen war der rechte Zeitpunkt bereits verstrichen, sodass es letzen Endes lediglich in einem Desaster enden würde.

    Sobald er den Rappen passiert hatte und hinter sich ließ, erblickte er wohl jene Gesellschaft, die dem eigentlichen Augenmerk diente. Deutlich erkannte er den gescheckten Marwarihengst, dessen schweigsames Naturell Leviathan stets als angenehm empfunden hatte, wenngleich er nie allzu viel mit Stormbreaker gesprochen hatte. Ihm war ohnehin nicht mehr zu helfen. Respektvoll neigte der Rappe sein Haupt, in Erinnerung behaltend, dass er zu angemessener Zeit dem Schecken die letzte Ehre erweisen würde. Doch nun, da seine Hufe durch das Blut des Schecken benetzt wurden, den vollen Kötenbehang verfärbten und den ohnehin eindrucksvollen Hengst noch bedrohlicher wirken ließen, schien er gewissermaßen in seiner Schuld zu stehen. Allerdings war jener Gedanke mit Zweifeln behaftet, ahnte er doch, dass die zurückgedrängte Bestie seines Wesens nicht auf ewig schlummern würde. Leviathan müsste dieses Risiko jedoch eingehen.

    .o( » Das ist etwas zwischen mir und Raná, verstanden? Also verzieh dich, Blödmann! « ... Interessant ...)o.

    Die letzten Worte der hellen Stute waren an seine Ohren getragen, sodass er sie aus ernsten Augen wie so oft ruhig und ohne größere Aufregung ansah, als wolle er ihr mitteilen, dass ihr Wort weit mehr wog, als sie annahm. Kurz darauf richtete sein dunkler Blick sich neutral auf den Weißen, ließ diesen über den durchaus eindrucksvollen, muskulösen Körper gleiten und erinnerte sich vage an die sehnsuchtsvolle Angst seiner Leittiere. Offenbar verband weit mehr diese drei Geschöpfe miteinander, als sie bereit waren zuzugestehen. Der Rappe hingegen interessierte sich weniger für derlei Informationen, wenngleich sie durchaus von Nutzen sein konnten.
    Gelassen, aber noch immer mit der für Leviathan typischen Ernsthaftigkeit blickte er dem Weißen entgegen, prägte sich dessen Auftreten ein, ehe er an Persephone gewandt sprach, ohne Obscura Raná aus den Augen zu lassen:

    » Da irrt Ihr, Persephone. Es ist von größerem Belang, was auch immer Ihr denken mögt. Sei es einzig, um Euer Anliegen verdeutlichen zu können. «

    Sein Blick löste sich vom Weißen, glitt auf Persephone und beinahe schien es, als ließe sich ein zartes, kaum sichtbares Glimmen des Schalks in den dunklen Augen erkennen. Doch dies schien wohl wenig angemessen einer solchen Situation, sodass die Frage zurückgedrängt wurde, ob es tatsächlich der Schalk gewesen sein mochte. Noch dazu, aus welchem Grunde, kannte er weder die Heilerin, noch den Weißen näher? Schlussendlich richtete sein Blick sich auf den getöteten Schecken, ehe er einen prüfenden Blick gen Himmel warf. Was auch immer er in diesem Moment tatsächlich dachte, blieb verborgen. Wie so vieles an Leviathan. Schweigend wartete er ab. Sofern die Heilerin dies ohne sein Zutun beenden wollte, würde der große Rappe ihren Wunsch respektieren und zurücktreten, wenngleich er nicht dabei zusehen würde, sie sie starb. Lautlos gedachte er seinem Meister.





[Bei Hot Stuff & Co # Trifft am Waldrand Sunbeam # Im Wald # Trifft Sisco, Stormcloud & schlussendlich Raná & Perse]



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Sisco
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Di März 06, 2012 8:47 pm

Sisco stand immernoch im Schatten der Bäume und beobachtete dieses Szenario. Er wusste das er aufgeflogen war. Daran brauchte man nicht zweifeln. Es war ohnehin nur eine Frage der Zeit gewesen. Der Schutz der Umgebung war immer trügerisch. Zudem änderte sich die Situation nun von Grund auf. Der weiße Shire war ein kaltblütiger Mörder, ohne scheu jemanden hinterrücks zu erschlagen. Sisco wurde persönlich Zeuge davon. Bestimmt wollte er ihn und den anderen Friesen nun ebenso vom Erdball fegen. Und, obwohl diese Situation alles andere als lustig war so konnte er sich seine Amüsants nicht verkneifen. Eigentlich ja sollte Sisco schon lange tod sein. Aber er war dem ewigen Nichts entronnen. Warum also nicht auch diesesmal? Natürlich der Shire war ohne zweifel um vieles stärker als er selbst. Zumal er ja eigentlich noch als Junghengst bezeichnet werden sollte. Auch wenn sein Äusseres nicht darauf hindeutete. Aber der Schimmel war durch seine größe auch unweigerlich schwerfälliger. Sisco könnte ihn wohl entkommen. So wie er damals Devils Brother enkommen war.
Mit einem mal allerdings wurde der Friese aus seinen Gedanken gerissen. Das Fohlen rannte auf und davon. Es brachte sich in Sicherheit. Nun hatte er keinen Grund mehr noch länger hier zu bleiben. Es war nur gekommen um eventuell einzugreifen falls das Fohlen angegriffen wurde. Und mit jedem Meter den sich das Kleine weiter fortbewegte hatte er weniger Grund noch länger hier zu bleiben. Allenfalls um der Stute zu helfen. Aber auch das war überflüssig. Fohlen konnten ohne Mutter überleben.

Langsam wollte sich Sisco von alledem abwenden und wieder seine Reise fortsetzen als sich eine große Schemenhafte Gestallt in seinem Blickwinkel regte. Prüfend betrachtete er diese und stellte leicht erstaunt fest das es sich um einen schwarzen Shire handelte. Er ging schnurrstracks auf die Haflingerstute zu auch wenn er den weißen mit seinem Blick fixierte. Auch seine Worte waren gewählt. Alles an diesem Hengst strahlte etwas aus. Eine gewisse Erhabenheit und überlegenhiet. Man konnte es kurz ausdrücken, Sisco war vom ersten Augenblick an beeindruckt von diesem Pferd. Wie oft kam das vor? Bisher noch nie. Niemals hatte ein Pferd solchen Eindruck auf den jungen Frieden gemacht. Allenfalls als er noch ein anderer war, vor dem großen Masakter. Aber seitdem.
War es nun immernoch klug zu gehen? Er hatte vielleicht das gesuchte Pferd gefunden. Eines welches es fertig brachte ihm etwas zu lehren. Ein Pferd das wirklich kenntnisse besaß. Kenntnisse die etwas wert waren. Es war wohl ganz und garnicht klug nun von hier zu verschwinden.

Augenscheinlich gehörte der Hengst sowie die Stute in die selbe Herde. Es hieß das auch Sisco dieser Herde beitretten musste. Unwichtig ob es ihm gefiel. Er brauchte jemanden der ihn alles lehren konnte was er wissen musste. Er braucte Training um diese drei Friesen zur Strecke zu bringen. Um sie das Leid erfahren zu lassen welches er erdulden musste.
Die Sache war beschlossen, der Friese konnte sich zeigen. Aber immernoch wiederstrebte ihm dies. Doch es war eigentlich ja schon egal, sowohl der weiße, als auch der schwarze Shire hatten ihn bemerkt. Es gab keinen Grund sich noch länger zu verstecken. Aber der Gedanke sich zu zeigen und dann warscheinlich das Gemecker der Stute wieder hören zu müssen war für ihn eher... Wie konnte man es ausdrücken? Es erschien ihm gerade zu abschreckend. Nein, das war das falsche Wort. Entnervend. Ja das passte. Er hatte wenig Lust seine Nerven von dieser Stute strapazieren zu lassen. Sie war in seinen Augen ohnehin schon eher eine unangenehme Gesellschaft.
Dennoch war es unklug hinter dem Schimmel stehen zu bleiben. Denn auch wenn Sisco überzeugt war ihn wenn nötig ausmanövrieren zu können durfte man seine Stärker keinesfalls unteschätzen wenn einem das Leben lieb war.
So bewegte er sich immernoch im Schatten verborgen ein Stück zur Seite um den Abstand zu vergrößern.

[ beobachtet wie Sunbeam wegläuft | will gehen | sieht Leviathan | ist beeindruckt | entschließt doch zu bleiben ]
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Obscura Ranà
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Mi März 07, 2012 4:13 pm

"Don't play with your life one more time"


Unruhig und aufgebracht zugleich zuckten die schneeweißen Ohren des muskulösen Hengstes die ganze Zeit übe rherum. Kaum eien Sekunde lang standen sie wirklich still, schien die Anwesenheit mehrer Pferde dne Weißen doch irgendwie zu beunruhigen. Die zwie Schwarzen die sich noch immer im Hintergrund hielten, das hieß, eienr von beidne tat dies nicht wirklich. Schließlich hatte er zuvor mit ihm gesprochen, doch Ranà wollte nur, dass dieser Elendige ihm endlich aus dem Weg ging. Die Welt hatte genügend schwache Wesen, wie dass er sich mti diesme hier noch rumärgern wollte. Nahezu erbost schnaubte er energisch in des Schwarzen Richtung um diesem endgültig klar zu machen, dass e rhier nicht willkommen war. Ganz gleich ob er Stormcloud hieß und in Friedne kam. Soetwas interessierte den mächtigen Weißen keineswegs.

Die Halfingerstute dagegen hatte schon viel eher seine Aufmerksamkeit, als die anderen Pferde. Sie schickte zuerst ihre Tochter fort und ordnete dann auch dem Friesenhengst an sich gefälligst zu verziehen. Ranà bezeugte dies mit einem zufriedenem Lächeln. Sollten diese feigen Pferde nur ihre Schwänze einklemmen und davonlaufen, irgendwann würde er sie alle kriegen und es war nur eien Frage der Zeit, bis sie kein entkommen mehr hatten.
Beinahe sehnsüchtig sah er der kleinen Stute nach, als sie davonlief. Hatte er es nicht eigentlich gerade auf diese abgesehen, doch scheinbar hatte er den zeitpunkt für sie verspielt. Nun gut, es würden sich sicherlich noch mehr Gelgenheiten für eien Zweisamkeit ergeben, immerhin war sie wohl das schwächste Glied dieser Herde. Was aber auch heißen konnte, dass sie besonderen Schutz erhielt, was er aber mal nciht zu hoffen wagte, denn dies würde seine Pläne wieder vollkommen durchkreuzen und tat nichts zur eigentlichen Sache bei.
Als Persephone mit ihm jedoch zu sprechen begann, schien sie ihn regelrecht provozieren zu wollen, was wahrlich ein dummer Fehler war. Er sollte also ein Blutsauger sein, es gab ebenfalls genug Assoziationen für sie und diese Herde dort, aber das war ja hier nicht weiter von Belang, solange er der Böse war. was es ihm wiederrum etwas erleichterte, so musste er wenigstens keine Angst haben. Doch Angst war sowieso ein Fremdwort für ihn. Bei Persephones letzten Worten, dass es nicht zähle, was sie denke, legte Obscura Ranà den Kopf leicht shcief. Der ebenfalls helle Schopf fiel ihm über die dunklen Augen und er sah sie beinahe mitfühlend an. Nachdenklich und ruhig zugleich hielt er sie mit seinem Blick fest in dem die Feindseeligkeit verschwunden war.
Mehrere Minuten und Windzüge vergingen, ehe er antwortete.

"Warum hat es nie gezählt, was du denkst? Wieso sollte es für mich ebenfalls nciht zählen, wenn es für SIE nicht zählt? Du weißt doch wohl mit am Besten, dass ich nicht bin wie SIE. Was hast du noch zu verlieren, wenn du dich jetzt in Schweigen hüllst? Du sagtest doch selbst, dass dies dein Ende sei ..."

Allerdings machte der Hengst keinerlei Anstalten sich der Stute in irgendeienr Weis ezu nähern, oder sie gar irgendwie angreifen zu wollen. Seine Aufmerksamkeit schien nur auf sie fixiert zu sein und doch bemerkte er das verräterische Knirschen des Bodens, als ein Pferd des Weges kam. Ranà veränderte nicht seine Körperhaltung, als der große, schwarze Hengst auf die Lichtung trat. Zwar warf er diesem einen recht missbilligendem Blick zu, kam der andere doch wohl in einem sehr unpassenden Augenblick, doch er sagte nichts.
Nur aus dem Augenwinkel heraus behielt er den Neuankömmling im Blick, als dieser seine Aufmerksamkeit dem toten Marwari zuteil werden ließ. Rana hätte darüber beinahe lachen können. Wie sie doch solchen dummen Wesen nachtrauern konnten, die ihr eiges Leben beendeten. Es war nahezu Selbstmord gewesen, was der Schecke getan hatte, wie konnte man auch so töricht sein. Der Shire Hengst shcien ihn selbst nciht weiter zu beachten, was Obscura Ranà nur recht war. er mochte diese aufgedunsenen Möchtegern Gentleman sowieso nicht. Dieser wandte sich an die Haflingerstute, womit er sich einen kritischen und warnenden Blick zugelich einhandelte.

Bewegungen im Schatten ließen Ranà kurz den Rappen links liegen lassen. War denn dieser dämliche Batzen von Hengst zwischen den Bäumen noch immer da. Gemervt unr mit glühendem Blick sah Ranà in dessen Richtung. Warum konnten diese Pferde nicht einsehen, dass sie heir nichts zu suchen ode rverloren hatten? Sie konnten froh sein, dass sie noch lebten!
Es hatte jedoch keinen Sinn, jetzt jenem nachzusetzen, denn zuerst musste er erfahren, was sich aus dieser Situation von Persephone und dem anderen dort ergab, de roffensichtlich ebenfalls zu Moonlighhts und Aphrodites Herde gehörte, denn der Geruch war unverkennbar.

{ Perse | nachdenklich | spricht | Leviathan | Sisco }
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Lean on Pete
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Mi März 07, 2012 4:31 pm

"Dreaming to the forgotten life behind"


Aufrichtig erschien ihm die Stute vielleicht nicht gerade. Eher etwas zurückgezogen. Sehr zurückgezogen sogar. Doch was spielte das für eien Rolle? Er war ja nciht anders. Er war schlicht und einfach jemand, de rnicht viel sprach, der in den letzten Jahren gelernt hatte, dass er nur lernen konnte, wenn er gehorsam und lernwillig war. Die letzten Jahre seines Lebens, die auch zugleich seine ersten waren, waren gewiss nciht das gewesen, wa sman sich unter eienr rosigen udn geborgenen Kindheit vorstellte. Viele sahen doch eigentlich imemr nur dne erfolg und den Triumph und nicht den Preis, den andere dafür zahlen mussten.
Lean on Pete hatte diesne Preis selbst gezahlt. Weil er keien Wahl gehabt hatte. Man hätte ihm keine gelassen. Gut, man hatte ihn eigenständig gefragt, ob er ein Champion werden wollte und er hatte zugesagt, doch nur aus dem tiefen Gewissen heraus, es könne etwas noch viel Schlimmeres mit ihm geschehen, wenn er absagte. Und zu dieser Zeit war die Welt für ihn als 1-Jährigen ja auch noch in Ordnung gewesen.
Jetzt vier Jahre später, war sie das nicht mehr. er war schon jetzt ausgelaugt von seinen ersten fünf Lebensjahren und wollte eigentlich nur noch seine Ruhe haben. Und doch hatte diese Stute hier vor ihm, etwa sin ihm geweckt, bei dem er sich eingestehen musste, dass er sie nicht alleine lassen konnte.
Vorhin, als sie zu Boden ging, hatte ihm eine innere Stimme, vielleicht war es auch nur der Instinkt, zugerufen, er müsse zu ihr. Oder er war zu ihr gesprungen, weil er es nicht ertrug noch mehr Leid zu sehen, als seine tiefdunkelblauen Augen sowieso schon gesehen hatten. er wollte diese Bilder endlich vergessen und für immer udn auf ewig aus seinem Kopf verbannen. Doch das war gar nicht so einfach. Das Vergessen. Doch Verzeihen war schwerer.

Mit Akira stellte sich die Przwalskistute vor. Lean nickte nur, was hätte er auch groß sagen sollen? Dass dies ein schöne rnam ewar, wie es all die anderen Schmeichler taten? Er war ja nicht der Redfreudige Typ. Aber konnte er jetzt einfach nur ihr gegenüberstehen, Löcher in die Luft starren und sie sich selbst überlassen?
Nein, vermutlich war das weder eien kluge, noch eien gute Idee. Diese Stute erschien ihm doch seelisc noch nicht ganz stabil. Ob er sie darauf ansprechen sollte? besser nicht, er wusste ja selbst wie weh es tat über die Vergangenheit, oder das was einen bedrückte zu sprechen. Also lag das Schweigen weiterhin über ihnen, wie eien dicke, dunkle Regenwolke, an einem grauen Sommertag.

Es war nicht leicht übr seinen eigenen Schatten zu springen, doch die Bewegung die in die helle Stute Akira ihm gegenüber kam, durchströmte auch ihn mit etwas mehr Zuversicht, sofern er dieses Gefühl noch kannte. Sie schien wieder etwas ermuntert zu sein, sodass er sich etwas leichter tat, das Gespräch irgendwie fortzusetzen. Wenn sie es nicht tat, musste er es eben tun.

"Du erwartest ein Fohlen oder?"

Die meisten Stuten sprachen gerne über Fohlen. Was er so gehört hatte. Gut, als Champion war man von Stuten umlagert. Aber hier konnte er jemand anderes sein. Vielleicht ja der Lean der er wirklich war und den on Pete wiederfinden? Ob das überhaupt noch möglich war? Daran zweifelte er ja selbst, doch Akira schien bis gerade eben, ja auch noch deutlich mehr Sorgen gehabt zu haben. Vielleicht, ganz vielleicht hatte er ja Glück und ihn durchzuckte auch so eine "positive Energie".

{ bei Akira | hört ihr zu | schweigt | spricht }
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Akira
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Mo Apr 16, 2012 5:52 pm

Ein Leben in Dunkelheit zu führen, das wünscht sich keiner. Niemand. In der Dunkelheit überlebt nichts, nichts lebt dort auf dauer. Man braucht Licht, um zu leben. Nahrung. Liebe. Doch es gibt Wesen, die in völliger Dunkelheit leben, alles um sich herum ausschalten, und einfach dahin vegetieren. So tat es Akira. Sie hatte alles um sie herum ausgeschalten, war einfach dahin gedämmert, als ob ihr Leben nichts wert wäre. Doch das Leben eines jeden Lebewesens ist wertvoll, ob nun Mörder oder Verzweifelter, Geliebter oder Gehasster. Akira war definitiv verzweifelt. Sie hatte ihre Würde verloren. Ihr Selbstbewusstsein. Ihre große Liebe. Shamal, der einzige, der in diesen schweren Tagen zu ihr gestanden war. Und nun war er weg. Für immer. Nie wieder würde Akira ihn wieder sehen, nie wieder würde er sie beruhigen können, ihr sagen, dass alles gut sei. Sie hatte ihm vertraut. Und dann waren einfach diese Rüpel gekommen und hatten ihn umgebracht, kurz bevor Akira gedeckt wurde. Ein doppelt schwerer Schlag. Die Przewalskistute wusste, dass sie Shamal niemals vergessen würde, dass sie niemals aufhören könnte, an ihn zu denken.
Bei dem Gedanken an ihren Araber bahnte sich eine Träne den Weg durch das struppige Fell die Ganasche hinunter und landete auf dem Boden, wo sie schließlich in die Erde einsickerte. Sie hob den Kopf und sah Lean in das kleine, hübsche und wohlgeformte Gesicht. Irgendetwas an ihm erinnerte Akira an Shamal. Doch sie wusste nicht was. War es vielleicht seine Ausstrahlung? Oder sein Gesicht? Die Stute wusste es nicht, und doch schien sein Gesicht irgendwie vertraut. Aus ihren kalten, treulosen Augen blickte sie Lean in die tiefdunkelblauen, bildhübschen Augen. Sie blähte ihre Nüstern, machte vorsichtig einen Schritt auf den Rappen zu. Akira reckte den kurzen Hals und berührte sanft und vorsichtig die Nüstern des Rappen. Bei der Berührung erschrak sie selbst und wich einige Schritte zurück.

"Entschuldige..."

Akira wusste nicht, weshalb sie das gerade eben getan hatte. Es war ungewollt gewesen, und doch irgendwie gewollt. Leans Nüstern waren weich und samtig, genau wie die von Shamal es gewesen waren.
Als Lean ihr dann eine Frage stellte, meldete sich sofort und gerade passend das ungeborene Fohlen in ihrem Bauch. Akira biss die Zähne aufeinander und kniff die Augen zusammen, sie verkrümmte sich und senkte den Kopf gen Boden. Sie atmete schwer und hektisch. Nein, es konnte nicht mehr lange dauern, bis das Fohlen das Licht der Welt erblicken würde.

"Ja, ich erwarte ein Fohlen. Aber...nun ja....es ist ungewollt. Ich bin ungewollt trächtig...das Fohlen wird keinen Vater haben. Wie soll ich ihr das erklären?"

Ihre Stimme ging in ein leises Schluchzen über. Akira ließ die Ohren hängen und senkte den Kopf. Sie fühlte sich verloren, einsam in dieser Welt. Niemand war da.

[erinnert sich | Lean | redet]
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Dusk
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Mo Mai 21, 2012 10:35 am

« jump, you little bastard! »

    Berge. Soweit das Auge reichte sah sie nichts weiter als Berge. Es kam ihr vor, als habe sie ihre Welt verlassen und sei nun in die Abgründe der Bergwelt gerutscht, unfreiwillig und gewiss nicht zufrieden. Mürrisch schlug der schwarze, lange Schweif gegen die staubige Flanke, wirbelte somit Staub und Dreck auf und hüllte die Braune in einen geisterhaft seltsamen Nebel. Wer sie sah, mochte denken, sie sei soeben von den Toten auferstanden, schmutzig und staubig wie sie war.
    Doch es lag an diesen gottverdammten Bergen!

    Dusk warf unwillig den Kopf in die Luft, wölbte den muskulösen Brustkorb und stieß ein dunkles Grummeln aus, Zeugnis ihrer anhaltend schlechten Laune. Es würde wohl nicht mehr allzu lang benötigen, ehe sie über die vollkommen wehrlosen - und leider auch harmlosen - Wüstenkriecher herfiel, einzig, um ihrer angestauten Laune ein Ventil zu geben. Unwirsch schlug sie mit dem Kopf, als ein Geräusch sie innehalten ließ.
    Wachsam zuckten die Ohren nun umher, der stählerne Körper der Mustangstute spannte sich, als bereite er sich unlängst auf den Kampf vor. Schlussendlich jedoch bemerkte die Braune herab bröckelnde Steine, losgetreten durch eine wahnwitzige Krähe.

    ' Dummes Pack. '

    Mitleidlos verfolgte sie den fehlerhaften Verlauf der Krähe, als deren Flügel von einem herabfallenden Stein eingeklemmt wurde. Ihr schrilles Kreischen ließ Dusk die Ohren anlegen, ehe sie überlegte, hinaufzuklettern und die restlichen Steine auch loszutreten. Dummheit hatte es nicht besser verdient, als gestraft zu werden - wenngleich sie es ohnehin schon war. Zeitverschwendung.

    Das klägliche Schreien hinter sich lassend zog Dusk weiter, die dunklen Augen grimmig auf die Horizontlinie geheftet, welche bald schon uneben und unregelmäßig wurde. Je näher die Stute dem Wald kam, umso mehr erkannte sie die darin enthaltenen Details, wie gelegentlich aufklaffende Wunden des Waldes, große, blanke Felder, auf welchen nicht mehr stand als einige Grashalme. Unbeirrt wanderte die stolze MUstangstute weiter, warf die lästig lange Mähne zurück und entblößte somit die langgezogene, schmale Blesse, jenes Artfakt also, welches sie von ihrer unleidlichen Schwester abhob. Deren glänzend dunkelrotes Fell hatte nur zu oft Braun gewirkt, sodass man sie umso Öfter mit Dawn verglichen hatte. Abfällig und gereizt hieb Dusk mit dem Huf nach dem allmählich härter werdenden Boden, als das sanfte Plätschern eines Wasserlaufes sie abrupt den Kopf heben ließ. Ohne Zweifel überlebte sie als eine der Zähesten ihrer Art in unwirtlichen Klimazonen, doch Wasser war stets eine Wohltat - selbst, wenn es nicht wirklich notwendig war.

    Zügig fiel die Braune in einen flotten Trab, brach geschickt und lautlos durch den Wald und nahm immer mehr Eindrücke in sich auf, die auf andere Pferde hinwies. Misstrauisch spielten ihre Ohren, ihre Nüstern nahmen die Gerüche auf und doch hinderte dies die Mustangstute nicht daran, weiter zu traben. Schließlich erstreckte sich eine offene Wiese vor ihrem Auge, gefüllt mit den Pferden, welche die Gerüche trugen. Uninteressiert an diesen durchquerte Dusk die Herde wie selbstverständlich, warf keinen Blick nach rechts oder links, sondern steuerte schlichtweg den Bachlauf an. Inmitten seiner kühlen Wasser blieb sie stehen, blickte sich nochmals kurz mit argwöhnischem Blick um und senkte den großen Kopf gen Boden. In langen, ruhigen Zügen begann sie zu Trinken.


[Berge # Wandert # Wald # Bachlauf der Herde]
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Aphrodite
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Sa Jun 02, 2012 3:12 pm

ACHTUNG: ZEITSPRUNG!


Vergangene Zeit:
1 Woche

Tageszeit:
Früher Morgen, die Sonne geht erst langsam auf.

Umgebung:
Die Herde befindet sich in einem Laubwald und ist von dichten nebelschwaden eingehüllt.

Wichtiges:
Hot Stuff verschwand eines Nacht einfach ohne jemandem etwas zu sagen und vor einer Woche schloss sich die starke Stute Dusk der Herde an.
Aphrodite und Akira erwarten nun ihre Fohlen. Es sollte nicht mehr lange dauern.


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Leviathan
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BeitragThema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude   Mo Aug 20, 2012 11:39 am

« a week can be a year - or just a moment »

    Langsam wirbelten die Nebelschwaden auf, während sie sich bereitwillig dem großen geschöpf teilten, welches ruhig und beinahe gelassen durch die Nebel wanderte. Vier massive Hufe, geschützt durch viel weißen Behang, erschienen im Nebel, ließen einen dunklen, eindrucksvollen Leib folgen, ehe der Shirehengst Leviathan seine gesamte Größe nicht länger vom diffusen Weiß verschleiert sah. Sein dunkler, ernster Blick glitt über die Pferde der Herde hinweg, allesamt eigene Charaktere und Köpfe. Obgleich ihm das Fortgehen der Stute Hot Stuff nicht allzu unvorbereitet traf, war sie eine recht energische und rebellische Stute gewesen, so suchte er noch immer ein wenig in den Nebeln nach ihrem grauen Rücken oder aber lauschte mit zuckenden Ohren nach ihr und Persephone, die einander ebenso ähnlich wie verschieden waren.

    Wenig später streifte sein Blick den Neuankömmling, welcher nun schon seit gut einer Woche unter ihnen graste, finstere, feindselige Blicke tauschte und de Ohren anlegte, sobald sich eine Möglichkeit dazu bot. Leviathan schnaubte dunkel auf, Nebelschwaden wirbelten wild umher und beruhigten sich nur langsam. Angespannt blickte der Krieger in die tieferen Schwaden hinein, welche tief im Wald sowohl Freund wie Feind Unterschlupf bieten konnten. Eine leichte Erinnerung kam auf und ein wenig abgelenkt passierte er einige der Pferde, ohne sie wahrzunehmen. Seine Größe und Masse sorgte dafür, dass er ohne weitere Probleme an den Kleineren vorbei kam.

    Währenddessen erinnerte er sich an den Moment vor einer Woche, an welchem er beschlossen hatte, zu vertrauen, wenn auch nur für kurz. Persephone und zahlreiche fremde Pferde hatten sich abseits der Herde eingefunden und standen Obscura Ranà gegenüber, dem Ziehsohn seiner Leittiere. Obgleich der Dunkle die Verschiedenheit in Wesen und auch Aussehen bemerkt hatte, so war ihm in einem Augenblick auch wieder bewusst geworden, dass beide Shireabkömmlinge etwas miteinander verband. Eine dunkle, grauenhafte Vergangenheit, von der niemand wusste - zumindest in Leviathans Fall. Aufgrund seiner Einschätzung des Weißen und der Heilerin Persephone war er zu dem Schluss gekommen, dass sein Wirken hier ohnehin nutzlos gewesen wäre. Immerhin ließe sich keiner der Beiden mit Vernunft beikommen, noch wollte der Dunkle Gewalt anwenden müssen. Bei guten 1200 Kilogramm Gewicht wäre Obscura wohl derjenige von beiden gewesen, der es besser überstanden hätte - gemeinsam mit Leviathan, der Persephone gelinde gesagt zerquetschen hätte können.

    Schnaufend kehrte er zurück in die Gegenwart. Er hatte sich mit den Worten von allen dort Harrenden verabschiedet: « Niemand kann sein Schicksal herausfordern. Es fordert nur selbst. » Dann hatte er sich mit ruhigem Schritt und ernster Miene entfernt, hatte die Dinge hinter sich gelassen, waren dort nur wenige Herdenmitglieder zugegen gewesen. Nun stand er wieder einem Fels gleich in den Nebelschwaden, gelegentlich verborgen durch sie, mit wachsamen Sinnen auf den Schutz der Herde gerichtet. Stillschweigend kam Leviathan seinen Aufgaben nach, wirkte dabei ebenso bedrohlich wie vertrauenserweckend, sodass er inmitten der Nebel ein seltsam zwiegespaltenes Gefühl hinterließ. Unsicherheit. Lautlos schüttelte er die dicke Mähne.



[Herde # Erinnerung # Gedanken # Wachsam]


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