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| | Kapitel 3: Fruehling & Freude | |
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Aphrodite :: Godess of love ::

Alter: 15 Anzahl der Beiträge: 971 Umfeld: Beim See auf der Lichtung
 | Thema: Kapitel 3: Fruehling & Freude Sa Aug 13, 2011 8:23 pm | |
| Fruehling & Freude
Der Winter war hart und die Furcht regierte die Herde. jedesmal, wenn die Sonne sich dem Horizont naeherte, began die Angst ihre kalten Finger nach den Herzen der Pferde zu strecken und die Furcht vor "Ihr wisst schon wer" nahm ueberhand. Die Mitglieder die schon etwas laenger bei der Herde lebten, kannte die Geschichten vom weissen Hengst, doch nicht alle glauben daran, dass es wirklich der adoptierte Sohn des Leitpaars war, der viele der Pferde getoetet und vertrieben hatte. Doch als die ersten bemerkten wie seltsam die Leitstute und der Leithengst auf den Namen Obscura rana reagierten, mieden es die anderen Pferde den Namen des Untreuen zu nennen. Anstatt seinen Namen zu nennen, war von nun an nur noch die Rede von "Ihr wisst schon wer".
Die Ersten Monate in der herde war sehr schlimm. Der verlust ihrer Beraterin, Scalet, wog schwer auf der Herde, den die Rappin war allen sehr ans Herz gewachsen. Aber die Pferde trauerten auch um drei andere Pferde und der Verlust wog schwer. Als der maechtige Hengst Namens Leviathan ihren kalten, reglosen Koerper auf der Lichtung ablegte, wo sich die Herde versammelt hatte war es fuer eine Weile sehr Still, wodurch der schmerzens schrei der Leitstute umso lauter erschien. Yu war nie von ihrer Kraeutersuche zurueckgekehrt und die kleine Firework die ihrer Mentorin durch den Schneebedeckten Wald heimlich gefolgt war blieb ebenfalls fuer immer verschollen. Alles was die Dreaming Shadows je fanden waren spuren aus Blut und spuren des Kampfes. Keiner sprach es je aus, doch alle dachten an ihn und wussten, das er es getan hatte. Die bittere Dunkelfuechsin Chizakura verlies die Herde ebenfalls, aber die Stute hatte sowieso nie starke Buende mit der Herde geknuepft. Dafuer kamen viele neue Pferde. Der maechtige Shire, leviathan, blieb und wurde mit der Aufgabe betreut, Oberster krieger zu sein, Marus, der liebenswuerdige Fuchs blieb natuerlich auch bei der Herde und versuchte zumindestens etwas Licht und Freude ins Herz der Herde durchdringen zu lassen. Auch der schreckende Schecke namens Stormbreaker schloss sich der herde an, auch wenn er eher unter sich blieb.
Kurze Zeit spaeter tauchten mehr Pferde auf. Zuerst die schoene Friesin namens Alice, nach ihr traff die kleine Haflingerstute, Persephone, mit ihrer winzigen Tochter, Sunbeam, auf und erklaerte sich selbst zur Heilerin. Mit den beiden haflingern kam wieder mehr leben in die herde, da sowohl Mutter als auch Tochter alle Pferde ganz schoen auf trab hielten. Danach kam ein neuer Hengst namens Thunder. Ein alter Freund aus der alten herde der Leitstute und dieser nahm den Platz der verstorbenen Scalet ein.
Endlich kam der Fruehling und alle Pferde Atmeten auf, den die Freude war gross. Zur Freude der ganzen Herde, wuerde Aphrodite bald ihr Fohlen gebaeren. Doch nun, selbst durch das gleisende Licht der Sonne, selbst durch den wunderbaren geruch der Blumen, koennen die Pferde der Dreaming Shadows spueren, das sie etwas beobachtet, das er sie beobachtet, "Ihr wisst schon wer". Seine Persenz ist allgegenwaertig, doch die Pferde versuchen es sich nicht anmerken zu lassen. Doch egal wie sehr sie es versuchen, alle wissen, dass eine Uhr fuer sie tickt, doch das diese bestimmte Uhr bald verstummt, dass koennen sie nicht wissen, alle ausser einem. Den dieser eine, wird ihre Uhr zum Stillstand bringen.....
Zur Zeit ist es Vormittag und die Temperaturen steigen andauernd, doch es ist nicht wirklich heiss. Die Dreaming Shadows befinden sich auf einer wunderschoenen Lichtung die von Blumen in allen farben und Formen beinahe verschluckt wird. Vor ein paar tagen haben die Pferde eine Fremde Herde gerochen, etwas auserhalb ihrer territoriums und Thunder, der berater, wurde von den Leittieren hingeschickt um die Lage auszukundschaften und ein paar Neuigkeiten aufzuschnappen. Er wird die naechsten Tage nicht bei der Herde sein. |
|  | | Marus :: Herzensbrecher ::

Anzahl der Beiträge: 32
 | Thema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude So Aug 14, 2011 1:14 pm | |
| Marus stand auf der geblümten Wiese und fraß. Hmmmm, dieses saftige Gras, und diese süßen, duftenden Blumen, beides schmeckte zusammen einfach herrlich. Er stand etwas abseits der Herde und genoss das schöne Wetter in vollen Zügen. Er reckte den Kopf und sah sich um, als der Wind plötzlich wehte und seine kurze, aber dennoch schöne Mähne nach hinten wehen ließ. Doch so ganz wohlfühlen konnte er sich nicht. Er wusste, sie wurden beobachtet. Die ganze Herde. Alle fürchteten sich vor 'ihm'. 'Ihr wisst schon wer' war sicherlich ganz in ihrer Nähe, doch Marus ließ sich von seiner Angst, wie wahrscheinlich jeder hier, nichts anmerken. Stattdessen setzte er seinen kleinen Körper nun in Bewegung und trabte locker auf Alice, die große, hübsche Friesenstute zu. Marus mochte sie, sie war sehr nett, und offenbar fand sie ihn auch nett. Jedenfalls schien dies so.
"Hey, Alice, wie gehts dir? Schönes Wetter heute, oder?"
Marus lächelte die Stute freundlich an, dann senkte er seinen Kopf, um eine lecker aussehende, bunte Blume aufzufuttern. Den Blütenkopf noch aus dem Maul hängend, hob er seinen Kopf wieder und grinste die Friesenstute Alice frech an. Dann lief er zu einem großen Apfelbaum mit einer weit ausladenden Krone, an der viele, saftige, rote Äpfel hingen. Das Obst glänzte appetitlich im Licht der Sonne, und lud ein jedes Pferd förmlich dazu ein, es zu essen. Marus dachte nicht lange nach, machte einen Satz und packte mit den Zähnen einen Apfel. Er überlegte kurz, was er mit diesem Apfel machen sollte. Sollte er nett sein und ihm Alice geben, oder sollte er egoistisch sein und ihn selbst essen. Er entschied sich für erstes, und galoppierte wieder zurück zu Alice. Er legte den knallroten Apfel vor ihren Hufen ab und schob ihn weiter zu ihr.
"Ich dachte mir, du magst bestimmt auch einen, und das Gras wird ja auch irgendwann langweilig."
Er lachte, dann rannte er wieder zu dem Apfelbaum und pflückte sich selbst einen Apfel, mit dem er sich dann wieder zu Alice stellt und ihn genüsslich verspeiste. |
|  | | Alice :: Wonderland can wait ::

Anzahl der Beiträge: 76
 | Thema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude Mo Aug 15, 2011 9:26 am | |
| "Manchmal denke ich bereits vor dem Frühstück an sechs unmögliche Dinge."
Es war faszinierend, nach dem eiskalten Winter wieder die warme Frühlingssonne auf ihrem nachtschwarzen Fell zu fühlen. Dass binnen weniger Wochen der Schnee schmolz, eine nasse, kalte Landschaft zurückließ und die wärmende Sonne schließlich das Leben des Gebiets erweckte ... das passierte jedes Jahr, doch für Alice war es jedes mal ein unerklärbares Ereignis, wunderschön, aber doch verstörend. Was wenn der Rhytmus der vier Jahreszeiten aufhören würde oder sich mit der Reihenfolge vertat? Im Wunderland war es so gewesen, an einem Tag Winter, am anderen Höchsttemperaturen im Sommer. War das der Grund für die Zerstörung des Fantasielands gewesen? Nachdenklich sah die schwarze in den cyanfarbenen Himmel und bemerkte Marus zunächst nicht. Eine leichte Briese kam auf und der dumpfe Aufschlag von Hufen war zu hören, doch Alice hörte nicht hin, schien ganz in Gedanken versunken. Als die Friesein jedoch ihren Namen hörte, zuckte sie fast schon erschreckt zusammen und sah sich verwirrt um, bis sie den Fuchs neben sich bemerkte. Ein verlegenes Lächeln huschte über die Lippen der Friesin und ohne groß drüber nachzudenken, setzte sie zu der Antwort an:
" Mir geht es sehr gut, danke, dass du mich gefragt hast, Marus. Ich ... ich fühle mich immer sehr zufrieden, wenn der Frühling beginnt. Er gibt mir so ein Gefühl von Sicherheit ... und Ordnung. Und über was hast du heute nachgedacht? "
Anfangs hatte Alice sich noch fremd gefühlt, da sie auf einfache Fragen keine einfachen Antworten gab, sondern die Frage wirklich beantwortete, doch dieses Unwohlsein hatte sich schnell gelegt. Schließlich war die Herde sehr tolerant, was Merkwürdigkeit anging .. ob sie auch ihre Verrücktheit akzeptieren würden? Die Nachtschwarze wollte lieber abwarten und ihr Wunderland für sich behalten. Vielleicht würde sich eines Tages die Gelegenheit bieten, einem guten Freund oder einer guten Freundin von ihrem Traumland zu erzählen, doch vorerst würde sie mit ihrem Problem alleine bleiben. Stadtessen beobachtete sie den charmanten Fuchs, wie er zu einem Apfelbaum lief und eine der Früchte runter holte. Als er zurückkam, konnte die Friesin ihr Grinsen dank seiner Bemerkung nicht verkneifen. Ich dachte mir, du magst bestimmt auch einen. Sie war diesen Umgang gar nicht gewöhnt, doch jedes Mal, wenn jemand ihr eine kleine Freundlichkeit schenkte, umgab sie ein Gefühl von tiefster Zufriedenheit, aber gleichzeitig auch der leichte Anflug von Angst. Sie hatte Angst vor Nähe und bei jeder Geste der Freundlichkeit kam sie einer Person näher, wogegen sich ein Teil von ihr vehement sträubte. Das kannst du nicht machen! sagte leise eine Stimme in ihr, doch sie konnte nicht anders. Von der Herde gut behandelt zu werden war wie eine Droge für sie, auch wenn es komisch klingt, sie konnte kein Herdenmitglied abweisen, wollte immer unter Pferden sein und ... dazugehören. Erst als er sich selber einen Apfel geholt hatte und zurückkehrte, konnte Alice ihm antworten:
" Danke, das ist sehr aufmerksam von dir. In diesem Frühling habe ich zum ersten Mal Äpfel probiert, in meiner alten Heimat gab es so was nicht ... "
... jedenfalls nie zugänglich, da die leckeren Sachen nur für die ranghöheren Herdenmitglieder zugängig waren. Ebenso wie der Fuchs bis sie in den roten Apfel hinein und zerkaute ihn genüsslich. Im Gegensatz zu Gras war der Apfel eine Geschmacksexplosion, so süß und saftig, genau wie die Beeren im Wunderland. Die Schwarze tat sich schwer mit dem Schlucken und auf einmal war ihr der Appetit vergangen. Die Beeren. Nein, sie wollte sich nicht daran erinnern. Die Schwarze schüttelte den Kopf und lugte zu Marus, der keine Probleme mit dem Essen zu haben schien. Nun, sie lugte eher nach unten, da der Hengst ein ganzes Stück kleiner war als sie. Was sie wohl jetzt machen könnten? der nachtschwarze Blick glitt über die weite Ebene und spontan fragte sie Marus:
" Wollen wir ein Stück spazieren gehen? Wir sind ein ganzes Stück abseits von der Herde, wir können uns ja langsam wieder auf den Weg zu ihnen machen. "
[ bei Marus / antwortet / in Gedanken / isst Apfel / Vorschlag ]
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|  | | Aphrodite :: Godess of love ::

Alter: 15 Anzahl der Beiträge: 971 Umfeld: Beim See auf der Lichtung
 | Thema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude Mo Aug 15, 2011 4:55 pm | |
| "If the dreams could become reality, my greatest wish would have come true." "Why should reality disapper? DReams are unpredictable, you can never know what will happen." "My fears would disapper, they would become nothing, that would happen." "Your fears will only disapper, when you take your last breath my dear."
Aphrodite traeumte. Es war ein wunderbarer Traum, voller farben, waerme und zuneigung. Die Schimmlin wollte nicht aufwachen, sondern sich tiefer hinein in ihren Traum begeben. was gab es schoeneres als sich der Wirklichkeit zu entziehen? Die Leitstute konnte sich nichts ausser zwei Dingen vorstellen. Erstens, ihr Gefaehrte war des beste, wunderbarste und liebevollste Hengst den es je gegeben hatte und alles was sie wollte war bei ihm sein. Das zweite, das besser als die Traeume war, war die tatsache, dass die Schimmlin ein Fohlen gebaeren wuerde. Diese zwei tatsachen liessen die wunderschoene Stute jeden Tag aufwachen. Liesen sie die Sonne geniesen, die leichte Brize, das saftige Gras und der Duft der Blumen, doch dieser Traum, dieser Traum hatte all dies und mehr.
Aphrodite galoppierte, sie galoppierte durch ein Meer aus Blumen. Wohin sie auch blickte, die landschaft verlor sich in ihnen. Ihre Farben waren intensiev, surreal. Ebenso der Duft der der Stute in die Nuestern stieg. So suess, so intensiev, so surreal. Der Himmel jedoch war anders, der Himmel war der beweis, dass sie traeumen musste. Der Himmel war so dunkelblau, das es eigentlich Pechschwarz um sie herum sein sollte, doch es war so hell wie zu Mittag. Aber es war nicht wirklich die dunkelheit des Himmels, was Aphrodites Aufmerksamkeit erweckte, es waren die Sterne. Sie bewegten sich. Aber nicht nur als kleine weisse Punkte, sondern als sollide Formen. Die Formen von Pferden die schnell wie der Wind galoppierten. Die Felle glaenzten wie tausend Diamanten und ihre Maehnen strahlten so hell, man muesste meinen ein Blick wuerde genuegen, um fuer immer blind zu sein. Aphrodite stand still, waerend sie die Pferdesterne beobachtete, als sie ploetzlich jemanden neben sich spuerte. Langsam, ganz langsam glitt ihr Blick zu ihrer Flanke und sie sah das schwarz glaenzende Fell ihres geliebten Moonlight. Die Schimmlin hatte gerade genug Zeit ihm liebevoll zuzulaecheln, als sie abermals eine Beruehrung spuerte, dieses Mal auf ihrer anderen Seite, verwirrt sah sich Aphrodite um und erstarrte. Ihr einstiger Ziesohn blickte liebevoll laecheln auf sie herab. Angys Herz machte einen Satz und sie strahlte Obscura rana an. Sie wollte ihn nicht fragen, wieso er sich entschieden hatte sie zu lieben. Es war ihr egal. Ausserdem hatte sie keine Zeit ihn laenger anzusehen, den ein glockenhelles lachen weckte ihre Aufmerksamkeit. Suchend sah sich die Stute um und ihr Blick blieb an einer strahlenden Sillouette stecken. verwirrt blickte sie zu Moonlight und dieser laechelte zurueck. Wieder schweiften die Augen der Schimmlin zur Silouette, die sich ihr langsam naeherte und es wurde immer deutlicher, das es kein Pferd war, sondern ein Fohlen. Und wie es in traeumen oft der Fall ist, wusste Aphrodite einfach wer das war. Es war ihr ungeborenes Fohlen. begeistert sah Aphrodite zuerst Moonlight dann rana an und hetzte schliesslich vorwaerts. Sie wollte ihr Fohlen anschauen. Sie wollte sein, oder ihr Fell spueren, doch in dem Moment als die Schimmlin angaloppierte, verschwand die Silouette. Aphrodite erwachte ploetlich mit einem haemmerndem Herzen und einem strahlendem laecheln auf den Lippen. Ihr seufzen war kaum mehr als eine brize die ihrem Mund entwich. Angy hob ihren Edel geformten Kopf vom Boden und mussterte sich selber. ihr Kugelrunder bauch schien nahezu unter ihr hervor zu quellen, was auf eine bestimmte Art ziemlich komisch aussehen musste, doch die Stute ignorierte es gefliessentlich und erhob sich langsam und vorsichtig. In letzter Zeit schlief sie viel, auch tagsueber. Wo sie gelegen hatte, blieb ein Abdruck in der bunten Blumenwisse. Aphrodite sah sich um. Etwas weiter entfernt, beim Apfelbaum, konnte sie Marus und Alice ausmachen. Zuerst wollte sich die Stute ihnen auch schon anschliesen, doch sie beschloss das es wohl keine so gute Idee war und suchte sich jemand anderen mit dem sie sich unterhalten konnte. Ihr Blick viel wie selbstverstaendlich auf Moonlight, der ein paar Meter neben ihr Stand. Die Schimmlin machte sich auf wackligen beinen auf den Weg und nach ein paar Schritten drueckte sie sich eng an seine Brust und seufzte zufrieden.
"Ich liebe dich, hab ich dir das in letzter Zeit eigentlich schon gesagt?"
Natuerlich wusste die Stute, das sie es ihm jeden tag mindestens einmal sagte, aber sie konnte sich einfach nicht helfen. Wenn sie nicht bei ihm war, hatte sie Angst. Wenn sie nicht seinen geschmeidigen Koerper spuerte, dann fuehlte sie sich beobachtet, sie fuehlte eine Gefahr lauern und sie konnte einfach nichtmehr ohne ihn sein.
| [schlaeft // traumt // Moonlight // redet]
Zuletzt von Aphrodite am Mo Aug 15, 2011 5:26 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | | Persephone :: natuerlich bissig ::

Anzahl der Beiträge: 20
 | Thema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude Mo Aug 15, 2011 5:18 pm | |
| "You're strange." "I don't care!" "Why not?" "Because you are a idiot and what you think is not worth anything!" "Oh, now I git it..."
Gedankenverloren knabberte Persephone an ein paar Blumen. Ihre glaenzenden braunen Augen schienen ueberall gleichzeitig zu sein. Auf ihren beiden Freunden, etwas weiter entfernt, auf der zuerst schlafenden Leitstute, einfach auf allen. Zu gerne wuerde perse mit einem der Pferde reden, doch irgendwie konnte sie sich nicht einfach nicht dazu durchringen zu einem der Pferde zu gehen und sie anzusprechen. Nicht das die kleine Haflingerstute Angst hatte oder nicht vollkommen selbstbewusst war, nein, sie war einfach zu sehr in ihren eigenen gedanken verloren um sich auf eine weise wegzubewegen. Alles was sie konnte war stillstehen und nachdenken. Die goldene erinnerte sich gerne daran zurueck, wie sie zur Herde gekommen war.
Ueberall war Schnee gewesen, so viel Schnee, es reichte ihr fast bis zur Brust und ihre winzige Tochter musste immer wieder hoch in die Luft springen, um sich auf irgend eine art und weise vortzubewegen. Perse hatte sich sorgen um sie gemacht, wirklich grosse sorgen. Bald wuerde ihre kleine Sunbeam erschoepft sein, aber stehen bleiben, in der Kaelte, waere keine gute idee gewesen. Also hatte die junge Mutter ihrer Tochter immer wieder Mut gemacht, bis sie schliesslich den geruch der anderen Pferde in sich aufsog. Sofort war sie auf Alarmstufe zehn und ihre Ohren betaetigten sich als radar, doch ihre Sorge hatte sich als unnoetig erwiesen. Die Pferde waren nett gewesen, sehr nett, wenn man davon absah, das die Leitstute unter leichtem Schock stand und die meisten Pferde schier wannsinnig vor Angst waren, doch keiner hatte sie und ihre Tochter abgewiesen, also war sie geblieben.
Wieder in der gegenwart, nahm die Stute einen letzten happen voll saftiger und Duftender Blumen, bevor sie sich suchend nach einem Gespraechspartner umsah. Sofort fiel ihr der riesige Shire ins Blickfeld - Leviathan. Ohne lange darueber nachzudenken, machte sich die Stute auf den Weg zum Krieger. Ein paar Schritte neben ihm, blieb sie stehen und blickte neugierig und leicht verschmitzt zu ihm auf. Sie mochte ihn. Nicht auf die Art und weise wie Stuten Hengste mochten, sondern auf eine Freundschaftliche Art und Weise. Sie war sich zwar nie wirklich sicher ob er ihre gegenwart wirklich ebenfalls genoss, doch sie achtete nie darauf, also wusste sie es eben nicht.
"Hey Grosser Krieger. Du da oben, wie ist es, die Sonne endlich wieder am Fell zu spueren. Ist das nicht ein verdammt gutes gefuehl. Hugh. Ich wuenschte das der Fruehling fuer immer bleiben wuerde. Du nicht auch? das einzige was mich daran stoert, ist wie Liebeskrank die meisten Volltrottel werden. naja, ich darf wohl nichts sagen."
Persephone sah sich suchend nach ihrer Tochter um, fand sie jedoch nicht augenblicklich, doch sie machte sich keine Sorgen deswegen, wahrscheinlich versteckte sich die Kleine einfach irgendwo in den Blumen.
| [denkt nach // erinnert sich // Leviathan // redet] |
|  | | Moonlight :: Auferstandener Führer ::

Anzahl der Beiträge: 215 Umfeld: weit draußen, in einem land, fernab jeglicher zivilisation
 | Thema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude Mo Aug 15, 2011 8:34 pm | |
| "Manchmal ist die Welt zu kompliziert, wie dass man sie erklären könnte ..."
Der Frühling brachte frischen Wind über das Land. Es war anders hier. Es war alles so ... wie sollte man es beschreiben? Es schien, als würde die Welt aufatmen udn all ihre Geschöpfe wieder zu leben erwecken. Die Bäume streckten ihre grünen Blätter in die Luft und schienen nach dem Himmel greifen zu wollen. Alles schien wieder perfekt zu sein. Doch irgendwie machte gerade diese Friedseelifgkeit und Ruhe, etwas Unnatürliches her. es schien, als sei dies die Ruhe vor dem Sturm.
Der Winter hatte nicht mehr allzuviel Gutes gebracht. Die Herde war zwar stetig gewachsen, doch die Verluste schmerzten noch immer tief in Moonlight. er hatte Scalet gemocht. Die alte Beraterin war getötet worden. Moonlight hing seinen Gedanken nach, er wollte nicht an ihn denken. Er musste sich ablenken, doch dem schönen Rappen fiel nicht ein womit. Schweren Herzens seuftzte er. Wo sollte seine Trübseeligkeit sie alle noch hinführen? in letzter Zeit hatte er wirklich zu viel an Aphrodite abgeschoben. Sie war trächtig, er sollte ihr wirklich mal wieder etwas Arbeit abnehmen. Moonlight sah auf die Stute, die neben ihm schlief und ein seeliges Lächeln glitt über seine Züge, ehe er den Blick wieder abwand und über die Herde streifen ließ. Er war froh, dass die Verluste der einstigen Herdenmitgliede rnicht allzugroße Lücken hinterlassen hatten. Auch wenn eben diese nicht mehr da waren, hier waren überall neue Pferde, die zu der Herde gehörten und somit zur Familie. Der Leithengst betrachtete jeden einzelnen von ihnen und es bestätigte ihn nur darin, dass er das Richtige tat. Für die Herde. Die Schimmelin neben ihm regte sich und mit warmen Blick sah Moonlight sie an. Bei ihren Worten musste er unverzüglich noch breiter Lächeln. Tat er doch dasselbe, wie sie. Doch er war kein Meister der Worte und so schwieg der Hengst und rieb einfach nur stumm seinen Kopf an Aphrodites Hals. Der Gedanke an ihr gemeinsames Fohlen machte ihn glücklich, aber tief in seinen Hintergedanken spielten sich schon wieder blutige Szenen ab. Was war, wenn ER, dessen name hier nicht genannt werden sollte, sie wieder aufspürte und womöglich das Fohlen in die Hufe bekam. Ebenso sorgte sich der Leithengst um die anderen Mitglieder. Niemand war je vor IHM, dessen Name hier nicht genannt werden sollte, sicher gewesen. Nicht einmal Scalet, bei der es doch noch den Anschein gehabt hatte, als hätte sie den kalten, unbarmherzigen Mörder zähmen können. Doch auch sie war nur eines seiner Opfer gewesen, die ihm schutzlos ausgeliefert waren. Moonlight schauderte. Warum tat ER das? Was hatten sie ihm alle getan? Er wusste es nicht. Doch die Angst war wie ein Schleier udn sie hing schwer über der Herde, auch, wenn sie im Moment überall schlummerte. ER brauchte nur ein Lebenszeichen von sich geben und sofort würden alle wieder wie in eienr Starre versinken, die einem das Blut gefrieren ließ.
>> Denkst du manchmal an IHN?<<
Er wusste, er sollte nicht darüber sprechen, aber er musste infach wissen, ob es ihr genauso ging. Ob sie sich genauso mies fühlte wie er. Ob sie auch manchmal solche Angst hatte. Man sah es Moonlight nicht an, denn das Gesicht des Schwarzen ließ meistens keinerlei Gefühle durchsickern, und er wirkte immer sehr gefasst, aber tief in ihm drinnen, war einfach nur das Reinste Chaos. Der rappe schnaubte. Sein Blick fiel auf Persephone. Die Haflingerstute hatte ebenfalls ein Fohlen. Doch sie war sehr zickig udn eigenwillig. Noch nicht viele Worte hatte Moonlight mit ihr gewechselt, doch die Worte, die sie gewechselt hatten, reichten ihm aus, damit er sagen konnte, sie sei unnahbar. Sein blick wandte sich wieder Aphrodite zu. Mit leicht schiefgelegten Kopf sah der Schwarze sie an, dass alles erinnerte doch an einen Klischee. Eine wunderbare LoveStory. Nur, dass das hier keine sondelrich ... schöne LoveStory war, da es einen ständigen, nicht zu fassenden feind im Hintergrund gab. De rim Moment mal wieder spurlos verschwunden war. Doch die hffnung, dass er vielleicht tot war, hatte Moonlight schon längst aufgegeben. Absurd, dass er seinem eigenen Sohn den Tod wünschte ...
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|  | | Marus :: Herzensbrecher ::

Anzahl der Beiträge: 32
 | Thema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude Mo Aug 15, 2011 8:51 pm | |
| Marus hatte gerade seinen Apfel fertig gegessen, dann sah er auf zu der schönen nachtschwarzen Friesenstute. Sie stockte beim Kauen ab und zu etwas, doch dann hatte auch sie ihren Apfel fertig gegessen. Der kleine Fuchs lächelte sie an. Er hatte ein beinahe unwiderstehliches, charmantes Lächeln, doch Marus bildete sich daraus nichts ein. Er war wie jedes andere Pferd auch, durch sein Alter aber wahrscheinlich vernünftiger als andere Hengste. Er war nicht so verrückt nach Stuten, und konnte auch im Frühling einen klaren Kopf behalten. Als Alice ihn fragte, ob sie ein wenig spazieren gehen würden, da sie so weit weg von der Herde waren, brauchte Marus nicht lange nachzudenken.
"Natürlich, lass uns losgehen."
Marus deutete mit dem Kopf in Richtung Herde und wartete noch kurz auf Alice. Dann setzte er seinen kleinen, rotbraunen, schlanken Körper in Bewegung. Dann fiel ihm etwas ein, was er Alice fragen wollte.
"Alice, wo kommst du eigentlich her? Also von hier nicht, dass sieht man dir genau so an wie mir auch. Also, raus mit der Sprache!"
Der Fuchs musste anfangen zu lachen, nachdem seine Worte so ernst geklungen hatten. Das nahm ihnen die schärfe und Alice musste einfach merken, dass Marus nur einen Scherz machte. |
|  | | Akira :: injured soul ::

Anzahl der Beiträge: 83 Umfeld: bei der Herde
 | Thema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude Mo Aug 15, 2011 11:17 pm | |
| Mühevoll schleppte sich Akira über den ausgetrockneten Boden. Ihr schmerzte alles, ihr ganzer Körper fühlte sich an, als wäre er auseinandergerissen und wieder zusammengefügt worden. Sie hatte Wunden am Körper, überall, blutende Platzwunden, Riss- und Schürfwunden. Die Hengste hatten ihr hart zugesetzt. Wieso aber ihr? Ausgerechnet ihr, Akira, eine Przewalskistute, die noch nie in ihrem Leben irgendeinem Wesen etwas Böses getan hatte. Sie war auch als Fohlen äußerst gehorsam und brav gewesen, hatte nie jemanden genervt. In ihrer Herde war das so gewesen. Entweder du hälst dich an die Regeln, oder du stirbst. Noch dazu wurden Stuten in den Mähnenkamm oder in die Beine gebissen, wenn sie nicht machten, was der Leithengst ihnen sagte. Und obwohl sie alles getan hatte, was die elf Hengste, denen sie begegnet war, ihr gesagt hatten, sie wurde dennoch gebissen, geschlagen, getreten und zu Boden geworfen. Es war keinesfalls eine schöne Zeit gewesen. Und dann das, was sie ihrem jungen Körper getan hatte...Akira blickte aus den Augenwinkeln auf ihren Bauch, der rund und dick war. Es würde noch einige Zeit dauern, es waren gerademal zwei Monate vergangen, nachdem die Hengste, beziehungsweise dieser eine Hengst,...nun ja, eben das getan hatten, weswegen ihr Bauch jetzt so aussah. Irgendwie freute sich Akira auf ihr Fohlen. Auch wenn es ungewollt und von einem miserablen Wesen gezeugt worden war, Akira würde es dennoch lieben. Nun aber musste sie erstmal irgendwo etwas zu Essen oder zu Trinken finden, sonst würde sie schneller hier eingehen, als ein Fisch auf dem Trockenen. Aber wo? Hier sah alles gleich aus. Himmel, Steppe, Himmel, Steppe...Akiras Kehle brannte und kratzte vor Durst, sie konnte sich kaum noch auf ihren kurzen, stämmigen Beinen halten...Himmel, Steppe, Himmel, Steppe...der Przewalskistute wurde schwindelig, sie parierte durch zum Trab...Himmel, Steppe, Himmel, Steppe...so langsam verblassten alle Farben ihrer Umwelt vor Akiras Augen, ihr wurde richtig schwarz vor Augen...Himmel, Steppe, Himmel, Wasser...Wasser? Akira riss ihre Augen auf, und stieß einen erschöpften Freudenschrei aus. Obwohl sie beinahe umkippte, raste sie so schnell sie konnte zum Wasser hin. Gierig trank sie aus dem kleinen, aber dich ausreichenden Tümpel. Die Stute konnte nun wieder klar sehen, und sie schöpfte etwas neue Kraft. Auch das Brennen in ihrer Kehle wurde schwächer, bis es schließlich komplett verschwand. Akira trabte wieder los, immer noch auf der Suche, nach irgendetwas oder irgendjemanden. Auf ihrem Weg hatte sie ein großes weißes Pferd gesehen, doch er hatte unheimlich ausgesehen...als ob er auf etwas wartete. Ein riesieges Shire Horse. Er hate ausgesehen wie ein Kämpfer...ein Krieger...ein Mörder schoss es Akira durch den Kopf. Gab es mordende Pferde? Ja, die gab es. Wenn man ihnen begegnete, wusste man, sein letztes Stündchen hatte geschlagen. Zum Glück hab ich mich nicht zu dem gesellt. Sie trabte weiter, doch jetzt mit der Angst, von diesem großen, weißen Shire verfolgt zu werden.
Akira kroch mittlerweile nur noch. Wie lange war sie nun schon unterwegs gewesen? Einige Stunden? Es kam ihr vor wie Tage. Sie hatte Durst, ihre Kehle war ausgetrocknet und brannte und kratzte erneut. Sie wusste nicht, wie lange sie das noch aushalten würde. Plötzlich hielt sie an. Die Przewalskistute spitzte ihre Ohren und sah aufmerksam auf eine Gruppe Bäume, die sich doch als kleiner Wald entpuppte. Akira trabte an, halt, nein, sofort parierte sie wieder durch und ging im Schritt in den Wald hinein. Nach einer Zeit kam sie auf eine Lichtung, eine Wiese, die voll mit farbenfrohen Blumen bedeckt war. Und auf dieser Wiese standen sogar Pferde! Doch die beachtete Akira überhaupt nicht, ihr Hunger überwältigte sie, abe gerade, als sie ihren Kopf zum Fressen senken wollte, wurde ihr wieder schwindelig. Sie stand still da, und als der Schwindel nachließ, ging sie weiter, zu einer besonders lecker aussehenden Blume gehen wollte. Plötzlich wurde ihr wieder schwindelig, und diesmal sogar schwarz vor Augen. Das einzigste was sie noch merkte, war, wie ihre Beine einknickten, nachgaben und die Przewalskistute zu Boden ging. Ihr Maul war ausgetrocknet, sie atmete schwer, unregelmäßig und hektisch. Ihr Puls raste. Stimmen hallten in ihrem Kopf, einzelne Bilder flackerten auf.
'Jungs, schaut mal, was wir hier haben!' 'Ja, Cooper, eine süße, kleine, naive Stute!' 'Wollen wir, Cooper?' 'Nur zu!' 'Hey Süße, du siehst so allein aus, möchtest du nicht ein wenig bei uns bleiben und uns Gesellschaft leisten?' 'Natürlich, ich war sowieso gerade auf der Suche nach einer Herde! Da kann ich mich doch auch euch anschließen!' 'Hey, Cooper, könnte diese kleine Stute uns Gesellschaft leisten?' 'Nur zu, stellt sie ruhig mal allen vor!' 'Hey...ihr seid ja alle Hengste! Ich dachte dies wäre eine gemischte Herde so wie alle anderen!' 'Tzja, da liegst du leider falsch. Und weißt du was so viele Hengste mit einer so kleinen naiven Stute wie dir machen?' 'Nein, lasst mich in Ruhe! Nein..Nein...au...ahhhhhhhhhhhhhhhhh!!!!!' [läuft | findet Wasser | denkt | findet Dreaming Shadows |bricht zusammen | erinnert sich] |
|  | | Gast Gast
 | Thema: Re: Kapitel 3: Fruehling & Freude Di Aug 16, 2011 12:13 am | |
| Stormbreaker stand abseits von der Herde und graste. Er stand so da, als ob er gar nicht dazugehören würde. Und so fühlte er sich auch nicht. Er war stets ein Außenseiter gewesen, damals so wie heute. Nur Shizafrina konnte damals sein Herz öffnen...Shizafrina. Bei dem Gedanken an sie stach es heftig in Stormbreakers Herz. Er dachte, er wäre schon über sie hinweg. Aber offenbar war er es noch nicht. Er hatte damals nur wieder angefangen zu morden, um sich von ihr, die sein Ein und Alles gewesen war, bevor sie...starb..., abzulenken. Er hatte einfach nicht mehr an sie denken wollen. Es tat ihm weh, über sie zu reden, an sie zu denken und sich an sie zu erinnern. Aber da er nun nur noch gelegentlich morden wollte, hatte er keine Ablenkung. Jetzt war er quasi gezwungen, an sie zu denken und sich an sie zurückzuerinnern. Ihre wunderschönen dunkeln Augen, ihr strahlendes Lächeln, die Freude in ihrem Gesicht, wenn sie Stormbreaker bei sich hatte. Ihre aufmunternden Worte, wenn es dem Marwari mal nicht so gut ging. Stormbreaker kniff die Augen zusammen und senkte den Kopf an seine Brust. Es tat einfach zu weh, an sie zu denken. Was solte er tun? Um sich mit den anderen abzugeben, war er zu leicht reizbar. Sollte er mit dem Fohlen, wie war noch gleich ihr Name..Sunbeam..., spielen? Dann würde Persephone, Sunbeams Mutter, wahrscheinlich einen Nervenzusammenbruch erleiden. Der Rappschecke entschied sich dafür, einfach zu futtern. Irgendwann würde er so aussehen wie ein kleines, fettes Shetland Pony. Nur eben größer. Dennoch fraß Storm weiter. Doch dann wurde ihm langweilig. Mann, wozu soll DAS bitte noch führen!? Er begann, sich im Kreis zu drehen, was ihm aber auch zu öde wurde. Stormbreaker war irgendwie hobbylos. Was sollte es auch machen!? Das Morden musste er ja aufgeben! Hier kann man ja nichts machen, Mensch! Dann sah er genervt auf und brüllte quer über die Lichtung.
"Was machen wir jetzt den ganzen Tag!? Sollen wir alle bloß rumstehen und uns den Ranzen mit fett machenden Blumen vollschlagen!? Machen wir das das ganze Jahr über!? Ihr seid ja echt ´n ödes Volk! Wollt ihr etwa irgendwann so aussehen wie dieser fette, hässliche Obsc..."
Stormbreaker verstummte und duckte sich, als er realisiert, dass er gerade den Namen von IHM, besser bekannt als 'Ihr wisst schon wer' aussprechen wollte. Er scharrte mit dem Huf, dann machte er weiter.
"Äh, ich meine, wollt ihr irgendwann so aussehen wie so ´n fettes...Shetland Pony, was sich den ganzen Tag nur vollfrisst und einfach nix macht!? Und nur noch durch die Gegend rollen!? Das wollt ihr also!? Wenn nicht, dann bewegt mal eure pelzigen Hintern und lasst uns ´ne Runde laufen gehen!"
Genervt schüttelte Stormbreaker den Kopf und graste weiter. Was sollte er nun den ganzen Frühling lang tun? Die Stuten hier fand er sowieso alle unattraktiv, und Aphrodite würde sich über noch mehr schwangere Stuten mit Sicherheit aufregen. Also ließ er DAS schonmal bleiben. Schade. Plötzlich hörte Stormbreaker etwas. Schnell hob er seinen Kopf und spitzte die schönen Sichelohren. Die Spitzen berührten sich fast, und ergaben so die Form eines Herzens. Storm konzentrierte sich. Ein süßer Duft kam ihm zwischen den Bäumen entgegen. Aha, ein Pferd also, besser gesagt eine Stute. Woher die wohl kam? Wie sie wohl aussah? Dann kam sie. Zwischen den Bäumen heraus auf ihre Lichtung zu. Eine kleine Przewalskistute, mit kurzem Hals und stämmigen Beinen. Wie jedes andere auch, um die Stehmähne mal nicht zu vergessen. Doch etwas an der Stute war anders. Ihr Bauch war dick...sie war trächtig...und überall waren Wunden. Sie blutete stark am Hals, für manch anderen wäre dies ein grauenvolles Bild. Für Storm war das Alltag. Geschwächte kleine Pferde, die konnte er einfach so umbringen. Aber irgendetwas in ihm ließ nicht zu, dass Stormbreaker sie 'erlöste'. Er hatte plötzlich Mitleid mit der Przewalskistute. Diese wollte gerade grasen, doch plötzlich taumelte sie. Ob ihr schwindelig war? Dann stand sie still da, bevor sie weiter lief und erneut taumelte. Stormbreaker verzog das Gesicht, als die Stute aus heiterem Himmel zusammensackte und reglos liegen blieb. Das einzige, was Storm noch an ihr bewegend sah, war ihr Bauch. Die Stute atmete hektisch und unregelmäßig. Ob sie das überleben würde? Ihr Maul war komplett ausgetrocknet, ihre Nüstern mit dickem Schleim verklebt. Sie war ausgetrocknet. Storm sah panisch auf. Er wusste nicht was er tun sollte, also rief er erneut los.
"Wir...wir brauchen einen Heiler! Persephone, komm schnell! Die Stute brauch deine Hilfe!"
Panisch rannte Storm zu dem kleinen See etwas weiter entfernt und nahm Wasser in sein Maul. Erste Hilferegel der Pferde. Die Stute musste 'bewässert' werden. Das war das einzigste, was Stormbreaker wusste. So rannte er auf die Stute zu und ließ das Wasser über ihren verwundeten, schweißgebadeten Körper laufen.
[frisst/erinnert sich/brüllt/ist genervt/bemerkt Akira/will ihr helfen/gibt ihr Wasser] |
|  | | | | Kapitel 3: Fruehling & Freude | |
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